Kevin Ruegg und der FC Basel können wegen einem Brand im Joggeli-Kabinentrakt in Thun nicht antreten. Foto: TH Fotografie/Thomas Hess

Die für Samstag angesetzte Partie zwischen dem FC Thun und FC Basel kann nicht stattfinden.

Der Grund dafür war ein Brand im Kabinentrakt der ersten Mannschaft des FCB im St. Jakob-Park, der sich am späten Freitagabend aus noch nicht vollständig geklärten Gründen ereignet hat. Es entstand ein großer Sachschaden, Personen wurden aber nicht verletzt.

 

Der Brand mit starker Rauchentwicklung verursachte erhebliche Schäden und zerstörte den gesamten Garderobenbereich der „Ersten“ vollständig. Betroffen sind unter anderem die Garderoben, Materialräume sowie sämtliche Spieler- und Trainermaterialien. Ebenfalls beschädigt wurden das Trainerbüro, das Team-Manager-Office, die Physiobereiche sowie Duschen und Sanitäranlagen.

Vom erheblichen Sachschaden betroffen sind zudem persönliche Fußballschuhe, sämtliches Spiel- und Ersatzmaterial (Trikots, Trainingsmaterial usw.) sowie medizinisches und technisches Equipment, das für den Spielbetrieb benötigt wird und kurzfristig nicht ersetzt werden kann.

Aufgrund der entstandenen Schäden sowie der Tatsache, dass die gesamten Katakomben bis auf Weiteres amtlich versiegelt sind und kein einsatzfähiges Spiel- und Medizinmaterial zur Verfügung steht, ist die Durchführung des Auswärtsspiels gegen den FC Thun am Samstagabend für den FC Basel nicht möglich. Die Swiss Football League hat dem Antrag des FCB auf Spielverschiebung zugestimmt.

Der FC Basel steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden sowie der Schweizer Fußball-Liga (SFL) bezüglich des weiteren Vorgehens.