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Fussball SC kann Gladbacher Höhenfug nicht stoppen

Von
SC-Kapitän Christian Günter hängt sich rein. Fotos: Inderlied Foto: Schwarzwälder Bote

Nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage musste sich der SC Freiburg im Topspiel am Sonntagnachmittag Bundesliga-Tabellenführer Borussia Mönchengladbach deutlich mit 2:4 (1:1) geschlagen geben.

Matchwinner für die Gladbacher war dabei zweifelsohne Breel Embolo, der die Fohlen mit zwei Toren und einer Vorlage fast im Alleingang zum Sieg gegen die Breisgauer geführt hatte. "Es war ein sehr guter Tag für mich", sagte Embolo: "Ich wollte unbedingt die Mannschaft auf die Siegerstraße bringen. Wir haben einen breiten, sehr guten Kader, da muss man auch liefern."

Am Ende hätten sogar noch zwei Tore mehr für den 22-Jährigen zu Buche stehen können: Erst war ein Treffer nach Videobeweis wegen Abseits aberkannt worden (21.), dann setzte Embolo einen Foulelfmeter an den Pfosten (49.). "Da wurde ich ein bisschen übermütig", meinte er lachend. Mit seinen beiden Toren (46. und 71.) und der Vorarbeit zu Patrick Herrmanns 3:1 (51.) sorgte der Ex-Schalker aber auch so für die Entscheidung zugunsten der Gladbacher. Die Verpflichtung im Sommer für zehn Millionen Euro zahlt sich immer mehr aus: Schon jetzt hat Embolo fünf Tore auf dem Konto, genauso viele wie in der gesamten Vorsaison mit Schalke oder in den beiden ersten Jahren in Gelsenkirchen zusammen.

Nicht zuletzt dank Embolo hat Gladbach auch nach dem 13. Spieltag einen Punkt Vorsprung auf RB Leipzig und die Herbstmeisterschaft im Visier. Marcus Thuram (3.) hatte die Gastgeber früh in Führung gebracht, Jonathan Schmid (6.) für das Überraschungs-Team aus dem Breisgau zunächst ausgeglichen, Lucas Höler erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer (58.).

SC-Keeper Flecken: "Wir haben zu viele persönliche Fehler gemacht"

Am Ende mussten sich die Freiburger aber geschlagen geben. "Wir haben uns oft kalt erwischen lassen", gab Keeper Mark Flekken bei Sky zu: "Wir haben zu viele persönliche Fehler gemacht."

Gladbach feierte den fünften Liga-Heimsieg in Folge – eine Woche vor dem Topspiel gegen Titelverteidiger Bayern München. Flekken ließ in der turbulenten Anfangsphase einen harmlosen Kopfball von Rami Bensebaini nach vorne abprallen, Thuram nutzte den Fehler aus und staubte zu seinem sechsten Saisontor ab.

Die Freude bei den Gastgebern währte aber nur kurz. Schmid zirkelte einen Freistoß aus 17 Metern sehenswert zum Ausgleich ins Netz. Aber die Freiburger agierten im Aufbau- und Passspiel zu fehlerhaft. Die Gladbacher nutzten die daraus resultierenden Ballgewinne zu ihrem gefürchteten Umschaltspiel. Thuram scheiterte aber zunächst an Flekken (21.), dann traf er den Pfosten (25.). Da auch Herrmann in Flekken seinen Meister fand (30.), ging es mit einem schmeichelhaften Unentschieden für den SC in die Pause.

Das sollte aber nicht lange Bestand haben, die Gastgeber kamen äußerst druckvoll aus der Kabine. Nach einem Ballverlust von Höler gegen Nico Elvedi ging es ganz schnell. Ein schönes Zusammenspiel mit Herrmann nutzte Embolo im Anschluss zur erneuten Führung. Die Freiburger verloren nun die Ordnung.

Dominique Heintz stieß Embolo im Strafraum um, doch der Ex-Schalker machte es zu genau. Davon unbeeindruckt ging der Sturmlauf weiter. Nach Embolos Vorarbeit schob Herrmann mühelos zum 3:1 ein.

Doch das Streich-Team kämpfte sich zurück. Höler traf per Kopf, vier Minuten später rettete Bensebaini für den bereits geschlagenen Sommer auf der Linie. Doch der starke Embolo stellte mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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