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Fussball Rootermel hält den SC Neubulach auf Kurs

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Keine Tore sahen die Fans am Ostermontag beim 0:0 zwischen Aufsteiger VfB Effringen und dem abstiegsgefährdeten TSV Simmerfeld. Foto: Reutter Foto: Schwarzwälder Bote

Zehn Spiele waren die Fußballer des SV Breitenberg/Martinsmoos in der Kreisliga A, Staffel 1, vor heimischer Kulisse ungeschlagen geblieben, am Ostermontag ist die Serie im Spiel gegen den Aufstiegsanwärter SV Gültlingen gerissen.

Vier Zähler holte der SV Gültlingen in der Doppelschicht über die Osterfeiertage. Am Samstag kam der Spitzenreiter bei seinem Gastspiel in Simmersfeld nicht über ein 1:1 hinaus.

"Wir hatten zwar mehr vom Spiel, aber wir konnten nicht ganz an die vergangenen Leistungen anknüpfen. Die Simmersfelder haben kämpferisch dagegengehalten und immer wieder gefährlich gekontert", blickt SVG-Abteilungsleiter Gunter Deuble zurück. Dieser war nicht nur mit der Leistung der eigenen Elf, sondern auch mit dem Auftritt des Unparteiischen nicht einverstanden.

"Die Simmersfelder sind hart zur Sache gegangen. Da hat der Schiedsrichter nicht durchgegriffen. Außerdem hat er ein Tor wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben – und wir haben einen Handelfmeter nicht zugesprochen bekommen."

Zwei Tage später meldete sich der SV Gültlingen mit einem 2:0-Erfolg beim Tabellendritten in Breitenberg eindrucksvoll zurück. "Auf dem holprigen und schwer zu bespielbaren Platz haben sich beide Mannschaften spielerisch schwer getan. In der ersten Hälfte hatte der Gegner zwei, drei gefährliche Torschüsse, in den zweiten 45 Minuten war es eine ausgeglichene Begegnung, in der wir im Gegensatz zu den Breitenbergern die Tore gemacht haben. Das Ergebnis geht letzten Endes in Ordnung geht", analysierte Gunter Deuble die Partie des Aufstiegsanwärters am Ostermontag.

Der Breitenberger Spielleiter Bernd Gugel sprach derweil von einer bitteren Niederlage seiner Mannschaft. "In der ersten Hälfte waren wir klar spielbestimmend und hatten alles im Griff, die zweite Halbzeit war ausgeglichen. Wir haben nicht mehr so gut gespielt.

Nicht abschütteln lässt sich der SC Neubulach, der sich vor heimischer Kulisse knapp mit 2:1 Toren gegen den TSV Wildberg durchsetzen konnte. "In der ersten Hälfte haben wir uns gegen offensiv ebenso harmlose Wildberger schwer getan. Es fehlten die Ideen, und es war zu wenig Bewegung in unserem Spiel", blickt SCN-Trainer Andreas Tomaschko auf die ersten 45 Minuten zurück.

In der 47. Minute brachte Tomaschko Waldemar Rootermel für Simon Rometsch. "Er hat unser Offensivspiel sofotr belebt", freute sich Tomaschko über sein glückliches Händchen. Nur eine Minute nach seiner Einwechslung netzte Rootermel das erste Mal ein. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn nur fünf Zeigerumdrehungen später glich der Wildberger Spielertrainer Markus Carle zum 1:1 aus. Die Partie blieb bis tief in die Schlussphase ausgeglichen.

"In den letzten zehn Minuten haben wir die zweite Luft bekommen und es kam zu einer Drangphase", so Tomaschko, der in der Schlussminute den 2:1-Siegtreffer seiner Elf mit einem verwandelten Strafstoß von Waldemar Rootermel bejubeln durfte.

Nach dem Osterwochenende sind der SV Gültlingen und der SC Neubulach punktgleich, der SVG hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen und zudem die um 14 Treffer bessere Torbilanz. Der SV Breitenberg folgt mit einem Respektabstand von inzwischen sieben Zählern.

"Unser Sieg gegen die Wildberger war wichtig im Hinblick auf den zweiten Platz. Wir werden im restlichen Saisonverlauf alles versuchen, um den Vorsprung auf die Breitenberger zu halten und weiterhin Druck auf die Gültlinger auszuüben", so Andreas Tomaschko zur aktuellen Tabellenlage.

"Wir denken weiterhin von Spiel zu Spiel. Wir haben zwar das eine Spiel mehr als Trumpfass im Ärmel, uns ist aber bewusst, dass die Gegner gegen die Topmannschaften der Liga hoch motiviert sind", so Gunter Deuble.

Im Tabellenkeller ist der Spvgg Wart/Ebershardt mit dem 2:0-Sieg am Ostermontag beim Schlusslicht TSV Neuhengstett, der zwei Tage später mit 1:0 beim FV Grün-Weiß Ottenbronn II gewann, der so herbeigesehnten Befreiungsschlag gelungen.

Stark präsentierte sich über Ostern auch der VfL Ostelsheim, der sich am Samstag nach hartem Kampf mit 2:4 Toren dem SV Breitenberg/Martinsmoos beugen musste und zwei Tage später der Mannschaft der Stunde, dem SV Bad Liebenzell ein 3:3 abtrotzte.

"Gegen Breitenberg hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt, aber letzten Endes haben wir alles selber hergeschenkt. Der Gegner hat aus einer Chance vier Treffer gemacht. Bei drei der vier Gnegentore haben wir uns individuelle Fehler geleistet" haben", so der Ostelsheimer Trainer Marco Grötzinger zum Auftritt seiner Elf gegen den Tabellendritten.

"Vor dem Spiel gegen Bad Liebenzell hätte ich den Punktgewinn sicherlich unterschrieben, aber nach der Partie muss ich von zwei verlorenen Zählern sprechen. Es wäre mehr für uns drin gewesen, als der eine Punkt. In der zweiten Hälfte haben wir nach der Umstellung von Dreier- auf Fünferkette überragend verteidigt und sind verdient 3:2 in Führung gegangen. Leider haben wir dann aber einen Moment nicht aufgepasst", blickt Marco Grözinger auf die Partie gegen den SV Bad Liebenzell zurück.

Obwohl der SV Sulz am Eck immerhin zu einem 2:2 gegen die SF Gechingen II kam, nimmt die Elf nunmehr den letzten Tabellenplatz ein.

Keine Sorgen, was den Klassenerhalt angeht, hat der SV Althengstett II nach dem 2:0-Heimsieg gegen den Tabellennachbarn TSV Möttlingen. Dasselbe gilt auch für den VfB Effringen, der als bester Aufsteiger momentan Tabellenfünfter ist. Daran kann auch die müde Nullnummer gegen den TSV Simmersfeld nichts ändern. "Bei uns haben einige Akteure gefehlt, das hat man unserem Spiel angemerkt. Das 0:0 ist leistungsgerecht: Dieses schwache A-Ligaspiel mit sehr wenig Torchancen auf beiden Seiten hat keinen Sieger verdient gehabt", zeigte sich Mike Reppe, Pressesprecher des VfB Effringen, wenig begeistert von der Darbietung der 22 Hauptprotagonisten.

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