Lukas Ramser – hier im Hinspiel gegen Fulda am Ball – war zuletzt angeschlagen, sollte aber mitwirken können. Noch offen ist hingegen der Einsatz von Torjäger Jan Ferdinand. Foto: Kara

Am Samstag (Anstoß 14 Uhr) steht das erste Pflichtspiel des neuen Jahres für die Mannschaft von Martin Braun an. Dabei geht es gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz.

Am Vortag bestimmte die Entscheidung von Geschäftsführer Jan Lindenmair, seinen auslaufenden Vertrag am Saisonende nicht zu verlängern, die Schlagzeilen bei der TSG Balingen.

Partie in der Barockstadt

Sportlich gesehen startet die Mannschaft nach einer intensiven Vorbereitung am Samstag wieder in den Spielbetrieb. In der ersten von noch 14 ausstehenden Partien reist der TSG-Tross in die Barockstadt nach Fulda.

Starker Aufsteiger

Der Aufsteiger überwinterte auf dem neunten Tabellenplatz und hat bereits 29 Punkte gesammelt. Wenn es um die positiven Überraschungen der Liga geht, wird die SG meist direkt nach den Balingern genannt. Aus Sicht von TSG-Trainer Martin Braun völlig zu recht. „Die Leistungen von Fulda entsprechen ihrem Tabellenplatz.“

In der Auswärtspartie kann Braun wohl wieder auf den zuletzt angeschlagenen Mittelfeldmotor Lukas Ramser zurückgreifen, der wieder ins Training eingestiegen ist. Noch nicht der Fall war dies bisher bei Torjäger Jan Ferdinand: „Da werden wir schauen müssen. Gleiches gilt für Pedro Almeida Morais, der das Training abbrechen musste“, berichtet der Coach von der Personallage.

Startelf völlig offen

Nichtsdestotrotz werden Braun und sein Trainer-Team vor schwierigen Entscheidungen stehen. Ob in der Dreierkette, im zentralen Mittelfeld oder auch in der Sturmspitze – es drängen sich jeweils mehrere Bewerber für die begrenzten Plätze auf.

Martin Braun vor dem Hinspiel gegen Fulda Ende August Foto: Kara

Entscheidungen über die Startaufstellung seien noch nicht gefallen: „Es gibt viele Möglichkeiten. In jeder Einheit kann etwas passieren, wir haben verschiedene Varianten im Kopf und werden diese auch im Training probieren“, erläutert Braun. Die endgültige Entscheidung werde dann am Samstag fallen.

Vorbereitung zufriedenstellend

Der ehemalige Profi sieht seine Mannschaft nach einer zufriedenstellenden Vorbereitung gut in Schuss, sagt aber auch: „Wo man wirklich steht, kann man erst nach zwei, drei Partien sagen. Testspiele sind immer schwierig final zu beurteilen, da doch mehr probiert wird.“ Klar ist aber: „Wir konnten in der Vorbereitung das machen, was wir vorhatten. Das Wetter hat ganz gut mitgespielt.“

Im bisher einzigen Aufeinandertreffen mit dem samstäglichen Gegner gab es Ende August in der Bizerba-Arena ein 0:0. Braun beschreibt Fulda als eine Mannschaft mit „viel körperlicher Präsenz, die gut Fußball spielen kann.“ So habe die Mannschaft von Sedat Gören eine gute Mischung aus Struktur und Kreativität auf dem Platz. In der vergangenen Woche unterlag Fulda im Landespokal gegen die Kickers Offenbach denkbar knapp mit 0:1.

Aktuell auf Platz zwei

Besonders angespannt ist der Balinger Übungsleiter jedenfalls nicht, wenn er an den Samstag denkt. „Alles ganz normal, wir bereiten uns wie immer auf das Spiel vor.“ Mit drei Punkten könnte die TSG ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen.