Punkte aus der Pfalz wollen die Balinger Spieler mitnehmen. Foto: Kara

Das letzte Auswärtsspiel des Jahres in der Regionalliga Südwest führt die Fußballer der TSG Balingen in die Pfalz. Am Samstag um 14 Uhr sind sie zu Gast beim FK Pirmasens. Beim Tabellen-16. wollen die Eyachstädter die Heimreise nicht ohne etwas Zählbares im Gepäck antreten.

"Wir wollen wieder ein gutes Spiel machen"

Die Kicker aus der ehemaligen Schuh-Metropole nahmen in der Vorrunde im ersten Heimspiel der TSG die Punkte mit einem 2:1-Erfolg mit aus der Bizerba-Arena. Nun wollen die Eyachstädter ihrerseits etwas Zählbares aus dem Sportpark Husterhöhe mitnehmen. "Revanche" – das Wort gibt es im Wortschatz von Balingens Cheftrainer Martin Braun nicht. "Für uns geht es darum, es wieder so gut hin zu bekommen, wie in den vergangenen Wochen. Wir wollen wieder ein gutes Spiel machen und unsere Aufgaben erfüllen. Wenn uns das gelingt, haben wir auch in Pirmasens Chancen", sagt der 53-Jährige.

TSG will guten Start in die Rückrunde fortsetzen

Fürwahr, ging doch seine Mannschaft in den vergangenen sieben Spielen nur einmal als Verlierer vom Platz und startete am vergangenen Wochenende mit einem 4:0-Erfolg gegen Schlusslicht TSV Schott Mainz in die Rückrunde. Der Start in die Rückserie fiel für Pirmasens, das mit 19 Zählern auf dem drittletzten Tabellenplatz steht, nicht so erfolgreich aus: 0:4 verloren die Pfälzer beim Balinger Namensvetter Bahlinger SC.

TSG-Trainer Martin Braun kennt Stärken des FK Pirmasens

Für Trainer Braun aber kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. "Pirmasens ist eine Mannschaft, die sich über Jahre in der Regionalliga etabliert hat. Der FK verfügt über eine sehr kampfstarke und robuste Mannschaft, mit Spielern die schon lange dort sind und mit viel Engagement zu Werke gehen. Nach dem Pirmasens zuletzt in Bahlingen deutlich verloren hat, werden sie am Samstag versuchen zu zeigen, dass die Niederlage nur ein Ausrutscher war", ist sich der ehemalige Bundesligaprofi sicher. Auch dass die Pfälzer nach starkem Saisonstart eine Sieglos-Serie von neun Partien hinnehmen mussten, ist für Braun kein Indiz für eine Schwäche des Gegners. "Das zeigt nur, dass die Liga sehr ausgeglichen ist. Pirmasens kann auch problemlos mehrere Spiele in Serie punkten. Wenn es dann an Kleinigkeiten nicht passt, kann auch mal ein Negativlauf zustande kommen. So ist es auch schon anderen Mannschaften in dieser Liga ergangen."

Eyachstädter können sich auf Kampfpartie einstellen

Der Balinger Trainer erwartet am Samstag eine vom Kampf geprägte Partie. "Pirmasens hat sich von Nackenschlägen nicht aus der Ruhe bringen lassen und wird deshalb noch präsenter sein. Das heißt für uns, dass wir von der ersten Minute an körperlich voll da sein müssen. Die Jungs müssen Lust darauf haben, in die Zweikämpfe zu gehen und sich behaupten. Zum Einen müssen wir defensiv aufmerksam sein und zum Anderen auch die Chancen, die uns der Gegner bietet, konsequent nutzen. Das ist uns in den vergangenen Wochen sehr gut gelungen."

Sperren und Verletzte: Coach muss personelle Änderungen vornehmen

Personell muss der TSG-Coach Änderungen in seiner Startelf vornehmen, denn Innenverteidiger Jonas Vogler, der bislang alle Spiele bestritten hat, ist aufgrund der fünften gelben Karte gesperrt. Fehlen werden Braun auch Jonas Fritschi (Bänderriss im Sprunggelenk), Daniel Seemann (Knieprobleme) und Ivan Cabraja (krank).