Routinier Mahir Saglik zählt zu den herausragenden Kräften bei den Löwen aus Kassel.Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Regionalliga: Hessen Kassel zählte lange Zeit zu Deutschlands Elite. 

Mit einem prominenten Namen bekommt es die TSG Balingen am heutigen Mittwoch ab 17.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Bizerba-Arena zu tun.

Denn der Tabellensiebte der Regionalliga Südwest empfängt mit dem KSV Hessen Kassel einen Klub, der nach einigen Spielzeiten im deutschen Fußball-Oberhaus viele Jahre – insgesamt waren es 29 – in der 2. Bundesliga am Ball war, und in dieser Zeit immer wieder an der Tür zu Liga 1 klopfte. Doch die "Löwen" mussten eine Insolvenz verkraften und gründeten sich 1998 neu. Nach der Saison 2008/09 stiegen die Hessen in die Regionalliga auf, um 2017 abermals einen Insolvenzantrag zu stellen. Weiter ging’s für den KSV nach einem daraus resultierenden Neun-Punkte-Abzug in der fünftklassigen Hessenliga, die der Klub 2020 als Vizemeister beendete; nun ist er wieder in der Regionalliga am Ball. Im Jahr zuvor kassierte Kassel einen Fünf-Punkte-Abzug aufgrund nicht abgestellter Schiedsrichter und verpasste damit den Aufstieg in die 4. Liga. Und in der spielen die "Löwen" bislang eine gute Runde, belegen derzeit mit fünf Siegen, sechs Niederlagen und sechs Unentschieden und damit 21 Punkten den 13. Tabellenplatz.

Ihre Stärken besitzt die Mannschaft von Trainer Tobias Damm in der Offensive. 27 mal netzte der Angriff um den inzwischen 38-jährigen Goalgetter Mahir Saglik schon ein – der war in der Saison 2013/14 im Trikot des Erstliga-Aufsteigers SC Paderborn Torschützenkönig, war in der Bundesliga auch für den VfL Wolfsburg am Ball und in dieser Runde schon neunmal für Kassel erfolgreich. Das Problem jedoch: Dem stehen 31 Gegentore entgegen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: