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Fussball Pokalkampf steht in Freudenstadt bevor

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Das Finale des Bezirkspokalwettbewerbs der Saison 2019/20 steigt am Sonntag. Anpfiff zwischen der SG Vöhringen und dem SV Baiersbronn ist im Hermann-Saam-Stadion in Freudenstadt.

SG Vöhringen – SV Baiersbronn (Sonntag, 15 Uhr). Vor allem in der Offensive haben die Teams aus Vöhringen und dem Murgtal einiges zu bieten. Ein klarer Favorit ist vor dem Anpfiff der Partie nicht auszumachen. Denis Gonszcz, Spielertrainer auf Seiten der Vöhringer, ist der Meinung, dass wohl Kleinigkeiten über den Ausgang der Partie entscheiden werden. "Es wird viel von der Tagesform und der Fitness der Mannschaften abhängen, wer das Spiel für sich entscheiden wird. Am Ende benötigt der Gewinner auch ein Quäntchen Glück."

Ähnlich sieht dies auch sein Gegenüber auf Baiersbronner Seite, Marvin Lutz, der in seinem dritten Bezirkspokalfinale endlich den Pott ins Murgtal holen möchte. "Ich erwarte einen extremen Pokalkampf am Sonntag in Freudenstadt und erhoffe mir natürlich, dass wir am Ende den Pokal in den Händen tragen werden. Für mich wäre es der erste Pokalerfolg, und das wäre für uns als Verein und als Mannschaft ein großer Erfolg."

In dem Spiel, das von Patrick Stephany von der Schiedsrichter Gruppe Böblingen geleitet wird, wird vermutlich viel darauf ankommen, wie es beide Mannschaften schaffen, die Offensivkraft des Gegners in den Griff zu bekommen. Die Vöhringer haben mit ihrem Spielertrainertrio Denis Gonszcz, Tom Schmid und Nico Hellstern enorm an Durchschlagskraft in der Offensive dazubekommen. Gleiches gilt mit den beiden Neuzugängen auf Baiersbronner Seite: Kevin Benz, der erst in der zweiten Hälfte im Halbfinale in Dornhan auf dem Platz stand, und Bruno Ribeiro, der maßgeblich an den ersten beiden Toren beteiligt war. Dessen Einsatz ist aber für das Spiel am Sonntag fraglich. Zum einen hat er eine Blessur am Knie und zum anderen hat er seinen Heimaturlaub mit seinen Eltern nach Portugal schon längere Zeit geplant. Auf Seiten der Vöhringer wird nur Kai Cmelik aufgrund muskulärer Probleme fehlen. Ob Vöhringens Spielertrainer Denis Gonczcz von Anfang auflaufen wird, darüber hält sich dieser bedeckt.

Für Marc Geiser, ein Idol im Vöhringer Lager, wird das Bezirkspokalspiel am Sonntag definitiv das letzte sein. "Wir wollen natürlich, dass Geiser seine Laufbahn mit dem Bezirkspokalerfolg beendet", so Gonczcz. Mit einem kleinen psychologischen Vorteil gehen die Vöhringer ins Endspiel. Im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaft holte sich der SV Baiersbronn in Vöhringen beim 1:5 (vier Edwin Sieg Tore) eine richtige Klatsche. Am Sonntag wird aber auf neutralem Terrain gespielt, und da hofft Marvin Lutz auf ein anderes Resultat.

Eine Besonderheit auf Seiten der Vöhringer ist, dass diese mit ihrem neuen Spielertrainertrio Gonszcz, Schmid und Hellstern nach nur zwei Pflichtspielen ihren ersten Erfolg mit dem Einzug ins Bezirkspokalfinale in Freudenstadt feiern konnten. Markus Bradtke, der die Mannschaft zuvor betreute, legte sein Amt vor der Winterpause überraschend nieder und wechselte zur U 19 der TSG Balingen. Für ihn übernahm Marcus Helber das Traineramt in Vöhringen nur bis zum Saisonende und absolvierte aufgrund des Corona Abbruchs nur ein Pflichtspiel.

Dagegen herrscht bei den Baiersbronnern auf der Trainerposition schon seit Jahren große Kontinuität. Marvin Lutz, 36-jähriger Abwehrchef des SV Baiersbronn, geht in seine fünfte Saison. Und Sebastian Braun, sein gleichberechtigter Partner, in seine vierte. Im Gegensatz zum Finalgegner spielen bei den Murgtälern ausnahmslos Spieler, die aus der eigenen Jugend kommen.

In der Bezirkspokalhistorie beider Mannschaften haben die Vöhringer klar die Nase vorn und gewannen den Bezirkspokal bereits viermal. Zuletzt 2008 im Endspiel gegen den ASV Bildechingen in Sulz. Damals trainiert von Markus Helber. Für den SV Baiersbronn wäre der Gewinn des Bezirkspokalwettbewerbs nach dem einzigen Triumph aus der Saison 1990/91 eine ganz große Geschichte. Im damaligen Endspiel in Glatten gegen den SV Eutingen drehten die Murgtäler einen 0:2 Rückstand noch zu einem 4:2 Erfolg. Die Murgtäler waren zuvor von einem mehrtägigen Urlaubstrip aus Mallorca am Endspieltag von Düsseldorf angereist und drehten das Ruder zum Ende der Partie noch zu ihren Gunsten. Trainer des Siegerteams auf Seiten der Baiersbronner war Erich Fahrner.

Auf Seiten des austragenden Veranstalter der SpVgg Freudenstadt ist die Vorfreude auf das große Finale unübersehbar. "Wir freuen uns, dass wir das Bezirkspokalendspiel hier in Freudenstadt austragen können", so Dominic Neubert der Abteilungsleiter der Spielvereinigung.

(jak) Pokalspielleiter Frank Himnterlang und die beiden Teilnehmer für das Bezirkspokalendspiel im Nördlichen Schwarzwald, die SG Vöhringen und der SV Baiersbronn, haben sich Anfang der Woche auf die Modalitäten geeinigt, die wegen der Hygienevorschriften für das Finale notwendig sind. Zum Spiel am Sonntag, 2. August, um 15 Uhr im Freudenstädter Stadion sind nur maximal 500 Personen zugelassen. Rechnet man je 20 Spieler beider Mannschaften und je fünf Betreuer und Funktionäre ab, verbleiben 450 Zuschauer. Die Konferenzteilnehmer haben sich darauf geeinigt, dass jeder Verein ein Kontingent von 225 Eintrittskarten erhält. Somit sind keine Karten im freien Verkauf erhältlich. Fans beider Vereine, die am Spiel teilnehmen wollen, müssen sich bei ihrem Verein anmelden. Neutrale Zuschauer, die nicht angemeldet sind, werden am Sonntag keinen Einlass erhalten. Beide Vereine haben auch das mit der Stadt Freudenstadt abgestimmte Hygienekonzept des Ausrichters Spvgg Freudenstadt erhalten, an das sich alle Zuschauer unbedingt halten müssen. Übrigens ist es auch verboten, Feuerwerkskörper und Pyrotechnik mitzubringen. Sollten Fans Pyros abbrennen, werden, wie im vergangenen Jahr, die jeweiligen Vereine eine Strafe erhalten.

  SG Vöhringen:

1.Rd.: (A) – SV Vollmaringen 7:0

2.Rd.: (A) – SV Eutingen 5:2

3.Rd.: (A) – SG Dornstetten 5:4 n.Elfm.

Viertelfinale: (H) – SG Ahldorf-Mühlen 6:5 n. Elfm.

Halbfinale: (A) – SG Herzogsweiler-Durrweiler 4:1

 SV Baiersbronn:

1.Rd.: (A) – SG Dettlingen-Bittelbronn 7:0

2.Rd.: (A) – SV Alpirsbach-Rötenbach 3:1

3.Rd.: (H) – TSF Dornhan 2:0

Viertelfinale: (H) – VfR Sulz 1:0

Halbfinale: (A) – TSF Dornhan II 5:0

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