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Fußball Noch ein Kreuzbandriss: Pascal Reinhardt beendet Karriere

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Ende Mai hatte Pascal Reinhardt noch optimistisch seine Zusage für eine weitere Saison beim Landesligisten VfL Nagold gegeben. Foto: Kraushaar

Eigentlich läuft es beim Fußball-Landesligisten VfL Nagold aktuell optimal. Am Sonntag haben die Nagolder mit 3:0 beim GSV Maichingen gewonnen, in dieser Saison sind sie nach sechs Spielen noch ungeschlagen.

Trotzdem war die Stimmung auf dem Platz nach dem fünften Saisonsieg komplett am Boden. Da hatte Co-Trainer Pascal Reinhardt verkündet, dass ein Kreuzband in seinem rechten Knie wieder gerissen sei.

Für den Stürmer ist es der bereits dritte Kreuzbandriss in zwei Jahren. Das bedeutet gleichzeitig sein Karriereende. Pascal Reinhardt: "Ich werde die Fußballschuhe jetzt an den Nagel hängen. So vernünftig und realistisch muss ich sein. Auch, wenn es weh tut."

Ihm ist bewusst, dass nun viele sagen werden, das hätte schon beim letzten Mal sein müssen. Doch was die anderen reden, ist ihm egal. Er wollte es unbedingt noch einmal probieren, alles für den Sport geben, den er liebt. "Ich wollte unbedingt noch einmal mit den Jungs auf dem Platz stehen, ein Tor schießen." Das war sein Ziel.

Es lief auch alles wie geplant. Nach dem zweiten Kreuzbandriss vor einem Jahr und vier Monaten hatte er sich wieder im Aufbautraining befunden, arbeitete im Einzeltraining viel an seiner Athletik. Zur Rückrunde wollte er wieder auf dem Platz stehen. "Seit fünf, sechs Wochen gab es immer wieder Rückschläge", erzählt er davon, dass sein Knie immer wieder anschwoll und schmerzte.

Er machte beim Teamarzt Markus Mutz ein MRT, dabei stellte sich heraus, dass das Kreuzband im rechten Knie wieder gerissen ist. Das erste Mal war dies am 15. September 2018 passiert.

Wie es für den 28-Jährigen nun weitergeht, ist noch nicht ganz klar. Er hat zwei Optionen: Entweder das kaputte Knie noch einmal richten lassen, was zwei weitere Operationen bedeuten würde, oder es einfach so lassen, wie es ist. "Das Knie ist instabil, deshalb wären die Operationen wohl sinnvoll."

Die Entscheidung steht noch aus. "Ich will mir jetzt einfach mal ein paar Tage Zeit nehmen, das alles zu verarbeiten. Ich kann es selber noch gar nicht glauben."

Markus Mutz, der ihn bei beiden Knieverletzungen operiert hatte, macht er keinen Vorwurf. Im Gegenteil, er , schenkt ihm weiter sein Vertrauen.

Am vergangenen Freitag hatte er die Diagnose bekommen, abends dann noch das Training des VfL Nagold geleitet. Am Samstag berichtete er von der „"Horrordiagnose" in seinem engsten Kreis, am Sonntag nach dem Spiel dann der Mannschaft.

Als Co-Trainer in Nagold will er trotz allem weitermachen, auch den Trainerschein fertig machen. "Ich will dem Fußball weiterhin verbunden bleiben, auch wenn ich weiß, dass ich wohl nie wieder mit Fußballschuhen auf dem Platz stehen werde."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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