Strahlt in neuem Glanz: der Fußballplatz im Nonnenholz in Weil am Rhein. Foto: Stadtverwaltung Weil am Rhein/Bähr

Rund 700 000 Euro lässt sich die Stadt den neuen Platz kosten.

Schlecht, abgespielt und stumpf sei der Zustand des Kunstrasenplatzes im Nonnenholz, hatte ein Fachbüro nach eingehender Begutachtung fest. Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat haben reagiert, schreibt die Stadt Weil am Rhein in einer Mitteilung.

 

Und seit wenigen Wochen nun dürfen sich die kleinen und großen Fußballerinnen und Fußballer über eine nigelnagelneue Unterlage freuen, die das Spiel mit dem runden Leder wieder zu einem Genuss machen.

Austausch nach zwölf Jahren nötig

Trotz ordentlicher Pflege musste der stark genutzte Platz nach zwölf Jahren ausgetauscht werden. Neben dem hohen Spielbetrieb hatten auch Witterungseinflüsse, wie beispielsweise das UV-Licht der Sonne, zum natürlichen Alterungs- und Abnutzungsprozess beigetragen. Der Kunstrasenteppich stellte, so die Experten, gar eine Verletzungsgefahr dar.

So wurde gehandelt: Der alte, mit Kunststoffgranulat verfüllte Kunstrasen wurde innerhalb von knapp vier Wochen entsorgt, und in den Platz hineingewachsene Wurzeln der Bäume entfernt. Rund um das Spielfeld wurde in diesem Zeitraum eine Wurzelschutzfolie eingebaut, die Elastikschicht wiederhergestellt und in Teilen auch nachgebessert.

Füllstoffe werden nicht mehr gebraucht

Der neue Kunstrasen ist unverfüllt. Somit werden künftig keine Füllstoffe mehr benötigt. Des Weiteren ist der Platz wie vom Verein gewünscht um einen Meter an beiden langen Seiten verkleinert worden, weshalb auch neue Eckhülsen gesetzt werden mussten. Neben dem Austausch des Belags wurde im Zuge dieser Maßnahme zudem die Beleuchtung von Halogen auf LED-Strahler umgestellt.

Nun befindet sich der Kunstrasen mit 32 bis 33 Millimeter Florhöhe auf der Sportanlage Nonnenholz wieder in einen funktionsfähigen und spielsicheren Topzustand und verfügt wie bisher über 11er- und einer 9er- sowie zwei 7er- Spielfeldmarkierungen.

Mittel stehen im Haushalt 2024 bereit

Die Baufreigabe lag für sämtliche Maßnahmen bei 700 000 Euro. Die erforderlichen Mittel stehen im Haushalt 2024 bereit. Die Arbeiten begannen am 5. September, die Abnahme der Beleuchtung stand bereits am 2. Oktober und die des Kunstrasenplatzes am 15. Oktober auf dem Plan. Seither ist das Spielfeld auch für das Trainings- und Spielbetrieb freigegeben.