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Fußball Matthias Müller: Bereits zur Führungsfigur gereift

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Eine echte Verstärkung für die SG Empfingen: Torspieler Matthias Müller. Foto: Kraushaar

Dass die SG Empfingen am Sonntag gegen einen bärenstark spielenden TSV Ehningen ein Remis holte, war in erster Linie auf eine kämpferisch starke Mannschaftsleistung zurückzuführen, aber auch auf den kaum bezwingbaren Matthias Müller im Kasten der Wolf-Truppe.

Der Nagolder Neuzugang hat sich an der Weillindestraße bestens eingelebt und ist in dem jungen Team dank seiner Kommunikation während des Spiels schon zur Führungsfigur gereift. Das betätigt auch seine Wahl in den Spielerrat.

Der mittlerweile 30-jährige Schlussmann kommt aus einer wahren Torspieler Dynastie. So ist sein Onkel Frank Straub den älteren Fußballkennern noch aus den erfolgreichen Zeiten des ASV Horb ein Begriff. Noch besser im Gedächtnis ist vielen sicher Matthias Müllers zehn Jahre älterer Bruder Michael Müller, der unter anderem in Horb, Herrenberg, Zimmern und Ofterdingen, höherklassig sein Können unter Beweis stellte und sich als Trainer in der Bezirksliga, aktuell bei der SGM Felldorf/Bierlingen, einen Namen machte. Er war und ist für Matthias immer noch ein Vorbild und die Brüder tauschen sich auch aktuell immer noch häufig aus.

Das Talent des Talheimers für die Keeper-Position fiel schon früh auf, so stand er schon als C-Jugendlicher beim damaligen Trainer Herbert Hug in der C-Junioren Bezirksauswahl im Kasten und schaffte es bei der WFV Sichtung unter die vier besten Torleute des Verbands. Früh schloss sich der heutige kaufmännische Leiter des Badeparks Nagold dem VfL an und spielte bereits als B-Junior unter dem leider viel zu früh verstorbenen Walter Baur in der dortigen A-Jugend. Als Aktiver wechselte er mit 22 Jahren in den Rottweiler Raum zum SV Zimmern, wo er unter Patrick Fosse den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte.

Nach sechs erfolgreichen Jahren bei Edgar "Figo" Beck zog es den Talheimer wieder zurück nach Nagold, auch weil der Aufwand von 130 Kilometer pro Training und Spieltag einfach zu groß war. Nach drei Jahren beim VfL erreichte ihn der Anruf von Manfred Flohr, der in Empfingen eine Außenstelle der Schwarzwälder Fußballakademie betreibt, der ihm das Projekt SG Empfingen schmackhaft machte. Auch wollte er nach den Bezirken BB/CW und Schwarzwald gerne noch einmal in den Heimatbezirk Nördlicher Schwarzwald zurück, wo er auch seine erfolgreiche Karriere startete. "Ich bereue den Schritt zu keiner Sekunde. Die Kameradschaft in der Truppe ist gut und mit Philipp Wolf haben wir einen Klasse Trainer, der viel Empathie besitzt und uns immer hervorragend auf das anstehende Spiel einstellt", so ein im besten Torspieleralter befindlicher, zufriedener SGE Schlussmann, der sich auf das anstehende Duell gegen sein Ex- Team im Nagolder Fleckenstein-Stadion freut, wo er gerne seine Klasse wieder unter Beweis stellen möchte, um gegen den Titelfavoriten möglichst etwas Zählbares mit nach Empfingen zu nehmen. Die Möglichkeiten sich gegen das Redzepagic-Team auszuzeichnen, wird Müller nach Lage der Dinge bestimmt erhalten.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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