Schafft es Kürsat Bodur, den VfL Nagold zum Abschluss nochmals auf den Punkt zu bringen?
VfL Nagold – VfL Pfullingen (Samstag 15.30 Uhr). Der Auftakt als Cheftrainer – wenn auch nur als Urlaubsvertretung – ist Kürsat Bodur mit einem 2:1-Sieg beim SV Zimmern vollauf gelungen.
Sogar in beeindruckender Weiße, denn der SV Zimmern hatte sich als lauf- und spielstarke Gastgeber erwiesen. „In Zimmern zu gewinnen, ist nicht einfach, das war ein klares Signal an die Konkurrenz, dass mit dem VfL Nagold auch in der neuen Saison zu rechnen ist“, erklärte Co-Trainer Bodur voller Überzeugung. Der Auswärtstabelle hat der Sieg nochmals einen „Kick“ gegeben, mit 31 Punkten belegt man vor dem letzten Spieltag Platz drei.
An der „Heimtabelle“ feilen
Am Samstag möchte Bodur noch etwas an der „Heimtabelle“ feilen, da ist mit lediglich 24 Punkten aus 15 Spielen noch Luft nach oben. „Luft“, das bedeutet in Zahlen ein „Dreier“ beim letzten Heimspiel, angesichts der Aufgabe die auf den VfL zukommt, jedoch alles andere als eine Selbstverständlichkeit.
Seit vielen Jahren bestens bekannt
Mit dem VfL Pfullingen ist der VfL Nagold seit Jahren bestens vertraut, vor allem auch aus den gemeinsamen Verbandsligazeiten. Aktuell zwar Geschichte, aber die Pfullinger ließen am vorletzten Spieltag mit einem 7:2-Heimsieg über Meister TSG Balingen II aufhorchen.
Ob sich der VfL-Gegner in Feierlaune befand oder nicht, sieben Tore müssen erst mal erzielt werden. Aus diesem Grund gilt es besonders auf die beiden „Dreierpacker“ Alex-Eusebiu Ripas und Joshua Haid aufzupassen.
Wer spielt in der Abwehr?
Wer diese Aufgabe übernehmen wird, ließ Kürsad Bodur noch offen. Die Aufgabenverteilung muss Bodur am Samstag davon abhängig machen, ob Marc Rück spielen kann. Der VfL-Abwehrchef musste in Zimmern kurz vor Spielende seinen Platz räumen, der Co-Trainer hatte die Lücke in der Viererkette mit Elias Bürkle aufgefüllt.
Eine wichtige Personalie
Urlaubsbedingt war beim letzten Auswärtsspiel die Ersatzbank zwar sehr dünn besetzt, eine Personalie sorgte jedoch für einen positiven Akzent. Zwar noch nicht auf dem Platz, aber, dass es Joel Mogler mit einem baldigen Comeback ernst ist, ließ sich nicht nur an seiner Einstellung, sondern auch schon an der Figur und der neuen Athletik ablesen.
„Ja, ich freue mich wenn ich wieder voll dabei sein kann“, zeigte sich Mogler auf der langen Treppe nach oben zum Zimmerer Sportheim zuversichtlich. Ein mehr als nur symbolisches Bild, mit dem 25 jährigen Torspieler kehrt nach langer Verletzungspause viel Erfahrung zum VfL Nagold zurück.