Dank des auch in der Höhe verdienten 7:0-Siegs gegen Freudenstadt rückt der SV Zimmern der SG Empfingen wieder näher auf die Pelle.
Selbst Cristiano Ronaldo hatte einmal gesagt: „Bei Toren ist es wie bei Ketchup. Wenn es einmal offen ist, kommt es von ganz alleine.“ Ähnlich war es am Gründonnerstag bei den Landesligakickern des SV Zimmern – im speziellen bei Stefan Mutapcic.
Gegen das Schlusslicht aus Freudenstadt dominierte das Genter-Team von Beginn an. Als nach 17 Minuten durch einen 20-Meter-Schuss von Mutapcic das 1:0 folgte, dauert es nur sieben Minuten ehe ein 4:0 auf der imaginären Anzeigetafel stand. Man spielte sich in diesen Minuten in einen Rausch, die Gäste leisteten zudem kaum Widerstand.
Genter gab zu Protokoll: „Ich habe immer an die Jungs geglaubt. Wir hatten keinen anderen Ansatz als zuletzt. Heute waren aber viele Dinge wieder da, die uns in der Hinrunde stark gemacht haben. Ich bin wirklich sehr zufrieden.“
Rasen kein Nachteil
Erstmals in diesem Jahr wurde auf Rasen gespielt, es sollte sich als kein Nachteil darstellen. Im Gegenteil: Der Tabellendritte kam mit dem Geläuf bestens zurecht und zeigte teils starke Kombinationen. Auch Genter erkannte: „Wir hatten wenige technische Fehler, haben uns aber auch gut darauf eingestellt, wie wir Ballkontrolle erlangen wollten. Ich war positiv überrascht.“
Durch den Kantersieg ist man nun wieder auf einen Punkt an die SG Empfingen herangerückt und hat nun die gleiche Anzahl an Spielen absolviert. Sieben Spiele sind noch zu gehen, das erste davon führt den SVZ am Freitag nach Tuttlingen. Und vielleicht ist – um in der Metapher zu bleiben – die Ketchupflasche ja auch dann noch offen.