Auf die Torjägerqualitäten von Stefan Mutapcic hofft man beim SV Zimmern in Tuttlingen. Foto: Bernd Müller

Abstiegsbedrohter SC Tuttlingen nicht zu unterschätzen

SC 04 Tuttlingen – SV Zimmern (Sonntag, 15 Uhr). Die seit vier Spielen unbesiegten Zimmerner haben sich für das Derby an der Donau viel vorgenommen – drei Punkte sollen mit auf die Rückfahrt und der Anschluss zum fünften und sechsten Platz gehalten werden.

 

Starke Leistung des SVZ gegen den Tabellenführer sorgt für Hoffnung

Die sehr starke Vorstellung beim 3:1 gegen Tabellenführer SG Empfingen gibt Hoffnung bei der Umsetzung. „Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung. Vor allen Dingen in der ersten Halbzeit haben wir vorgelegt und verdient geführt. Nun gilt es in den kommenden Spielen weiter dranzubleiben und Punkte nachzulegen.“ Mit 26 Punkten stehen die Donaustädter indes auf einem der fünf möglichen Abstiegsplätze, die Mitkonkurrenten Seedorf (26), Ofterdingen (27) und Nehren (30) sind weiterhin in Reichweite. Auf Zimmern (36) sind es zehn Zähler Abstand. Allerdings ist dies aktuell durch die neue Gebietseinteilung eher eine Rechen-Lotterie in der L3 und L4, wie viele Teams letztlich aus den beiden neuen Bezirken übrig bleiben.

Sportclub holte deutlich auf

In den letzten sieben Partien gab es nur einen Sieg (1:0 gegen Seedorf in der 90. Minute). Trainer Andreas Probst baut im Derby auf seine Offensive um Buba Camara, Nico Wieneke oder Robin Petrowski. Zuletzt fehlten Durchschlagskraft und Torhunger. Tuttlingen spielte gleich dreimal Zu-Null ohne eigenen Treffer in den letzten fünf Spielen.

Allerdings ist der SVZ so etwas wie ein Lieblingsgegner. In der laufenden Runde traf man sich schon zweimal. Im Pokal siegte der SC 04 an der Donau 7:5 nach Elfmeterschießen. In der Vorrunde in Zimmern in der 90. Minute mit 1:0 durch Gabriel Tomulescu. Daher ist beim Team von Gästetrainer Steffen Breinlinger Konzentration bis zum Schluss gefragt, weil die Tuttlinger zumindest nie aufgeben.

Personell wird beim SV Zimmern Torhüter Chris Fast wieder mit an Bord sein und Jason Noack hat seine Sperre abgesessen.

Erster Abgang beim SC Tuttlingen steht nach Saisonende fest

Beim SC 04 Tuttlingen gibt es indes schon einen Abgang im Sommer: Patrick Renner wechselt zum Verbandsligisten SC Pfullendorf, bei dem der Ex-Tuttlinger Coach Andreas Keller nach seiner vorzeitigen Freistellung beim 1. FC Rielasingen-Arlen direkt wenige Tage später anheuerte.