Marius Müller und der VfB Bösingen haben das Potenzial, um sich in der Spitzengruppe der Landesliga 3 festsetzen zu können. Foto: Bernd Müller

Von den drei Landesligisten war nur der VfB Bösingen im Einsatz, während die Spiele des SV Zimmern und SV Seedorf aufgrund der winterlichen Verhältnisse abgesagt wurden. Gemeinsam haben alle drei Mannschaften, dass sie Kontakt zur Spitzengruppe haben und die restlichen Chancen auf Punkte bis zur Winterpause noch nutzen wollen.

Seit Anfang Oktober blieben Trainer Peter Leopold und seine Jungs in acht Partien ungeschlagen (sechs Siege). Dabei gelang es den Bösingern wie in Harthausen auch in Reutlingen erneut einen 1:2-Rückstand zumindest noch auszugleichen und nicht leer auszugehen.

 

Auswärts mit Geduld

„Die Enttäuschung war bei den Spielern schon vorhanden. Nach den fünf Siegen wollten die Jungs natürlich wieder drei Punkte und den guten Lauf fortsetzen“, lobte Leopold jedoch einen Gegner „der sehr spielstark agierte. Dies muss ich sagen, da war es auf dem kleinen Kunstrasenplatz nicht einfach und deswegen ist ein Unentschieden besser als gar keinen Punkt.“

Ausgangslage für VfB Bösingen

An der Tabellenspitze vollendete der Aufsteiger FC Rottenburg seine sensationelle Hinserie mit einem 4:1 gegen den TSF Dornhan. 34 Punkte, zehn Siege lauteten die Ausbeute der Überraschungself.

Dahinter hat sich die SG Empfingen mit einem 4:1 im Topspiel gegen den VfL Nagold sowie 32 Punkten auf Rang zwei festgesetzt. Umso schöner wären für die Bösinger Kicker drei Punkte in Reutlingen gewesen.

Gegentore ärgerlich

„Wichtig war, dass wir nicht verloren haben. Sicherlich waren die beiden Gegentore unmittelbar vor der Pause und direkt danach ärgerlich. Gerade beim 1:1 bekamen wir einen Freistoß, aus dem ein Gegenangriff mit Eckball für Croatia entsteht. Allerdings muss ich sagen, dass wir nach dem 1:2 gut zurückgekommen sind“, rettete Torsten Müller mit seinem 10. Saisontreffer noch einen Punkt. Marius Beiter (9) liegt knapp dahinter, glänzte in den vergangenen Partien immer wieder als Vorbereiter.

Großer Kader von Vorteil

„Wir leben natürlich gerade von unserem großen Kader, können immer wieder gut aufstellen und mehrmals so einwechseln, dass unser Spiel belebt wird.“

Der SV Zimmern war am Wochenende zum Zuschauen verurteilt.

SV Zimmern nur Zuschauer

Die Zwangspause gegen den FC 07 Albstadt wird die Winterpause nicht verkürzen. „Wir hätten gerne noch in diesem Jahr die Partie gleich nachgeholt und haben in Albstadt angefragt, aber der Gegner möchte lieber erst 2025 spielen. Dann haben wir jetzt am Samstag gegen den VfL Nagold noch einmal ein wichtiges Verfolgerduell. Stand der Wetterlage in dieser Woche werden wir in jedem Fall auf unserem Kunstrasen spielen können.“

Dort wird überdies am Sonntag in der A1 auch die SG Zimmern II/Horgen gegen Irslingen/Epfendorf spielen., „weil auf dem Rasen in Horgen in diesem Jahr nichts mehr geht“, so der Zimmerner Spartenleiter Erwin Beck.

Von Absage nicht erfreut

Alles andere als erfreut war Emanuele Ingrao, Trainer des SV Seedorf, über die Absage der Partie beim TSV Frommern. Seine Mannschaft hat einen guten Lauf und der Coach wäre gern im Rhythmus geblieben. Da es zum Spieltag am Sonntag wieder deutlich milder wurde, fand Ingrao die Absage am Freitagvormittag etwas verfrüht, „hätte man bis Samstag warten können. So viel Schnee lag da nicht“, wusste der Trainer des SV Seedorf.

So gilt der Fokus in den Trainingseinheiten in dieser Woche auf das letzte Heimspiel am Sonntag, 2. Dezember, gegen den SV Croatia Reutlingen, sich mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause zu verabschieden. Ob es am 7. oder 8. Dezember zum Nachholtermin beim TSV Frommern kommt, ist derzeit noch offen.