Co-Trainer Serach von Northeim (links) wird in den Kader zurückkehren, und auch Laurenziu Biemel ist eine Option. Foto: Kraushar

Nach dem Rückschlag bei den Young Boys Reutlingen soll es beim VfL Nagold wieder vorwärtsgehen. Dazu beitragen soll auch die Wahl des Platzes.

Landesliga

 

VfL Nagold – SV 03 Tübingen (Samstag, 15.30 Uhr). „Keine Frage, das 2:3 bei den Young Boys Reutlingen war ein Rückschlag, auch weil es eine der schlechtesten Leistungen von uns war, aber es besteht keine Zeit, um zurückzuschauen, im Gegenteil: Der April bringt die Gelegenheiten zur Wiedergutmachung“, hat Armin Redzepagic hat das letzte März-Wochenende schnell abgehakt.

Armin Redzepagic blickt nicht zurück

Der VfL-Coach hat klare Ziele vor sich: „Wenn wir unsere Nachholspiele gewinnen, sind wir zwei Punkte vorne“, hat er den Relegationsplatz noch nicht aus den Augen verloren.

Jetzt muss nur noch seine Mannschaft mitziehen. Sieht man von der Defensive – in Reutlingen ohne Fabian Mücke (Bank) und Frederik Fleischle (Studienreise) – ab, sind zumindest im Mittelfeld und in der Offensive die personellen Voraussetzungen gut. Inzwischen sind alle Sperren abgelaufen. Burak Tastan und Berk Özhan waren schon im Einsatz, jetzt ist auch Co-Trainer Serach von Northeim wieder spielberechtigt. Er dürfte von Beginn an in der Innenverteidigung oder im defensiven Mittelfeld zum Zuge kommen, denn Burak Tastan ist am Wochenende privat verhindert.

Marius Hogg in den Startlöchern

Auf der Außenposition in der Viererkette fehlte zuletzt mit Frederik Fleischle ein echter Stammspieler. Im Spiel bei den Young Boys Reutlingen wurde der Oberjettinger von Faruk Inanc vertreten, hinter dem steht Marius Hogg in den Startlöchern. „Im Mittelfeld oder der Offensive ist auch Laurenziu Biemel eine Option“, stellt der Nagolder Coach fest. Der Standardspezialist ist nicht nur torgefährlich, er kann im offensiven Bereich auch als Vorlagengeber für Impulse sorgen.

Gedrängel im Mittelfeld

Allerdings ist da mit Elias Bürkle, Matthias Rauser, Jürgen Schechinger, Jan Beifuß, Christos Thomaidis, Tobias Essig und Philipp Schäuble die Konkurrenz besonders groß. Man darf gespannt sein, wem der VfL-Coach bei diesem „Überangebot“ das Vertrauen schenkt.

Dabei wird mit Sicherheit das Thema „Kunstrasen“ bei seinen Überlegungen eine Rolle spielen, denn der VfL geht mit den Unistädtern wieder auf seinen kleinen „Erfolgsgaranten“. Auf dem Kunstrasen ist der VfL Nagold eine Macht, und das will er gegen den SV 03 Tübingen wieder zeigen. Die Null-Dreier sind seit der Heimniederlage gegen den TSV Ehningen (1:3) wieder auf einem Abstiegsplatz – allerdings punktgleich mit dem Zwölften, dem SV Nehren, und nur zwei Punkte hinter dem Dreizehnten, dem SV Seedorf.

Gegner mit Mauertaktik?

Die Unistädter belastet aber das deutlich schlechtere Torverhältnis. Aus diesem Grund kann man davon ausgehen, dass 03-Trainer Jürgen Mössmer seine Elf mit Sicherheit nicht ins offene Messer laufen lassen, sondern so lange wie möglich die Null im Auge behalten wird.