Am Samstag (14.30 Uhr) steht in der Landesliga ein Kellerduell an, in dem es sowohl für den TSV Harthausen/Scher, als auch für den SV Croatia Reutlingen um wichtige Punkte geht.
„Es ist auf jeden Fall ein richtungsweisendes Spiel für uns. Der ein oder andere redet auch schon von einem Endspiel, aber für mich ist der Fußball immer sehr schnelllebig. Vor allem auch mit dem Aspekt, dass man im Abstiegskampf mit einer kurzen Serie schnell wieder rauskommen kann, deshalb ist es für mich noch kein Endspiel,“ so der Spielertrainer des TSV Harthausen/Scher, Akin Aktepe, vor dem Heimspiel gegen den SV Croatia Reutlingen.
Diese Partie ist ein richtiges Kellerduell, denn der TSV, der zuletzt mit 0:6 in Empfingen verlor, steht mit zehn Punkten auf Tabellenplatz 16 und nur die Spvgg Freudenstadt holte noch weniger Punkte in dieser Saison. Aktepe sagt dazu: „Unter der Woche habe ich probiert in die Köpfe der Spieler zu kommen, um das 0:6 abzuschütteln.“
Croatia nur knapp vor dem TSV
Auch der SV Croatia Reutlingen verlor zuletzt mit 2:3 und holte in vierzehn Spielen erst dreizehn Punkte und somit nur drei mehr als der TSV. Reutlingen steht auf Rang 14.
„Croatia ist eine Mannschaft, die jetzt im Sommer im Umbruch war, auch mit Trainerwechsel und ein paar wichtige Spieler sind auch gegangen. Sie sind auch nicht so im Tritt. wie sie es sich vorgestellt haben,“ so Aktepe zum Gegner.
Der TSV-Spielertrainer sagt zum Spiel: „Ich denke, es wird ein Duell auf Augenhöhe. Es wird am Samstag nicht viel um Taktik gehen, sondern darum, welche Mannschaft die Grundtugenden besser auf den Platz bekommt und mehr den Wille hat das eigene Tor zu verteidigen und die Tore vorne zu machen. Ich hoffe, wir werden diese Mannschaft sein.“
Hiobsbotschaft für Harthausen
Zum Personal bei der Heimmannschaft sagt Aktepe: „Ben Schaberger ist noch verletzt, Finn Locher hat weiterhin einen Innenbandriss im Knie und ich habe noch die Hiobsbotschaft bekommen, dass Leonard Gauggel eine Schultereckgelenksprengung hat und die Vorrunde für ihn gelaufen ist. Die drei fallen sicher aus, ansonsten sind noch zwei oder drei krankheitsbedingt angeschlagen.“