KSC-Kapitän David Pisot verspricht volle Konzentration. Foto: Eibner

Fußball: 15.000 Fans am Mittwoch in Karlsruhe erwartet. Polizei auf "Hochrisikospiel" vorbereitet.

Das Baden-Derby lockt die Fußballfans in den Wildpark. Mehr als 15 .000 werden am Mittwoch in Karlsruhe erwartet, wenn der KSC im Halbfinale des Badischen Pokals den Regionalligisten SV Waldhof Mannheim empfängt. Raphael Fiedler, der Pressesprecher der Polizei Karlsruhe, zum "Hochrisikospiel": "Es werden rund 1000 Einsatzkräfte vor Ort sein. Dazu eine erhöhte Anzahl an Ordnern."

Einer beim KSC hat "Waldhof-Erfahrung" – Torjäger Fabian Schleusener (26). Der 16-Tore-Mann kam Ende 2013 auf zehn Einsätze für die Mannheimer und traf dabei einmal. "Das war nur rund ein halbes Jahr, da hat wenig geklappt, daher ist das Spiel nichts Besonderes", sagt er und hofft, dass ihn Trainer Schwartz nicht schont. "Für mich können es gar nicht genug Spiele sein." Trainer Alois Schwartz hat primär Liga drei im Visier, dort kann der KSC noch den Relegationsrang erreichen. "Und da uns die DFB Pokalteilnahme fast nicht mehr zu nehmen ist, denn den vierten Platz in der Dritten Liga, der das garantiert, den haben wir sicher, wollen wir Körner sparen."

Soll heißen: Einige Stammkräfte werden geschont. "Wir wollen gegen Waldhof gewinnen, mit einer guten, aggressiven Mannschaft, aber am Montag geht’s in Zwickau weiter, dann sind noch drei Spiele", sagt er und ergänzt nach kurzer Pause: "Vielleicht gibt es dann nochmals Spiele." Dabei denkt Schwartz, der mit seiner Familie im schicken Eigenheim in Mannheim wohnt, wieder an die Relegationsteilnahme. So wird er gegen Waldhof Akteuren aus der zweiten Reihe, wie Dirk Orlishausen, Burak Camoglu, Martin Stoll, Dominik Stroh-Engel, Marvin Pourié und Kai Bülow Einsatzzeiten geben.

KSC-Kapitän David Pisot (30), ein gebürtiger Karlsruher, ist die Brisanz des Baden-Derbys bewusst: "Wir wissen: Dieses Spiel ist für unsere Fans sehr wichtig. Wir werden alles geben, um zu gewinnen." Pisot verspricht: "Wir werden konzentriert zur Sache gehen, auch wenn es in unseren Situation nicht leicht ist, sich darauf zu konzentrieren."