Dritter gegen Vierter: Ein zufriedener TSV Haiterbach erwartet die Spvgg Oberschwandorf. Es knistert in der Liga.
Am letzten Spieltag der Vorrunde steht der Tabellenführer SF Salzstetten gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus Altheim-Grünmettstetten vor einer lösbaren Aufgabe.
Deutlich schwerer mutet die Auswärtsaufgabe des Zweitplatzierten SV Tumlingen-Hörschweiler bei der unberechenbaren Empfinger Zweiten an. Im Tabellenkeller sind die Spiele zwischen dem SV Gündringen und dem FC Horb sowie dem 1.FC Egenhausen und dem SV Vollmaringen von großer Bedeutung.
In Haiterbach steht an diesem Wochenende das mit Spannung erwartete Lokalderby ins Haus zwischen dem TSV und der Spvgg Oberschwandorf. Im Duell der beiden Tabellennachbarn ist auf den ersten Blick kein Favorit auszumachen.
So ist die Lage
Dass die beiden Vereine nach dem 12. Spieltag die Plätze drei und vier in der Tabelle der A3 einnehmen, hätte zumindest im Fall von den Oberschwandorfern nicht jeder gedacht.
Die Haiterbacher waren nach dem verlorengegangenen Relegationsspiel in Egenhausen gegen den SSV Waldorf sportlich bereits abgestiegen. Da aber der SpVgg Freudenstadt der Aufstieg in die Landesliga gelang, blieb der TSV in der Liga drin und dem Verein dadurch ein sportliches Fiasko erspart.
Die sportliche Bilanz
Die sportliche Bilanz bis zum vorletzten Vorrundenspieltag sieht gut aus. Bis auf die knappen Niederlagen gegen Empfingen II (0:1), gegen den SV Tumlingen-Hörschweiler (2:3) und beim Tabellenführer in Salzstetten wurden alle anderen Spiele gewonnen. Zuletzt gegen die SGM Bildechingen-Nordstetten deutlich.
Auch im Pokal konnte sich der A-Ligist überraschend fürs Viertelfinale qualifizieren. Hier trifft man Anfang April auf den Gewinner der Begegnung zwischen dem SV Tumlingen-Hörschweiler und dem VfL Nagold II.
Timo Thal, der zusammen mit Haiterbachs langjährigem Torjäger Michael Kaupp beim TSV als Sportvorstand fungiert, sieht die gute sportliche Entwicklung seines TSV auch der deutlich besseren Personaldecke im Vergleich zum Vorjahr geschuldet.
„Mit Luka Krasvocanec oder auch Luka Mikic konnten wir uns gut verstärken, und Spieler wie Silas Klenk oder Yannik Bauer sind wieder zurückgekommen, die uns in der Vorsaison länger nicht zur Verfügung gestanden haben“, so Timo Thal.
Timo Thal benennt die Ziele
Die Haiterbacher lassen sich aber von der aktuellen Situation nicht blenden und bleiben auf dem Boden. „Ziel bleibt der Klassenerhalt, und so schnell wie möglich die notwendigen 40 Punkte holen, die zum Klassenerhalt reichen sollten. Wir tun gut daran, nur von Spiel zu Spiel zu denken.“
Schon vor dem feststehenden Klassenerhalt stand der erste prominente Neuzugang mit Luca Krasvocance fest. Der Ex-Nagolder ist laut Aussage von Haiterbachs Sportvorstand der Dreh- und Angelpunkt im Spiel des A-Ligisten. Thal: „Luca macht auch seine Nebenspieler besser und damit das gesamte Team.“
Wer hat die Favoritenrolle?
Für den bevorstehenden Lokalkampf gegen den Haiterbacher Ortsteil Oberschwandorf sieht er sein Team nicht in der Favoritenrolle. „Die Oberschwandorfer haben in den letzten Jahren einen richtigen guten Job gemacht und sind sicherlich nicht der Underdog in diesem Spiel. Wir freuen uns aufs Derby und hoffen auch auf eine ansehnliche Kulisse.“ In der vergangenen Saison verloren die Haiterbacher ihr Heimspiel mit 0:5 gegen den Lokalrivalen und konnten aber das Rückspiel in Oberschwandorf für sich entscheiden.