Gleich auf mehreren Sportplätzen ist am letzten Vorrundenspieltag für Spannung gesorgt. In Horb geht’s um einiges.
Die Oberschwandorfer, die eine mehr als passable Runde bis dato spielen, wollen dem Tabellenführer aus Salzstetten ein Bein stellen. Die Konkurrenz würde es ihnen danken.
Salzstettens Verfolger Nummer eins, der SV Tumlingen-Hörschweiler, gastiert beim SV Vollmaringen. Nicht weniger richtungsweisend ist das Spiel der beiden Tabellenletzten zwischen dem FC Horb und der SG Vöhringen II.
Kampf gegen die Rote Laterne
Der FC Horb und seine Fußballer haben seit dem vergangenen Spieltag die Rote Laterne in der Kreisliga A3 vom SV Gündringen übernommen. Da die Gündringer ihre erste Saisonpartie bei der Vöhringer Zweiten deutlich für sich entscheiden konnten, grüßen die Horber nun als Tabellenletzter.
Das sagt Benjamin Lutz vom FC Horb
Die von Sportlern so ungeliebte Rote Laterne wollen die Neckarstädter aber schnellstmöglichen wieder loswerden und haben nach Aussage ihres Abteilungsleiters Benjamin Lutz den Ligaverbleib trotz der unkomfortablen Situation noch lange nicht abgeschrieben.
Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt aktuell aber bereits acht Punkte. Der einzige Sieg zu Hause gegen die SG Altheim-Grünmettstetten ist schon einige Wochen her.
„Die Vorrunde ist sicherlich nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Ein Sieg nach zehn Spielen ist natürlich viel zu wenig. Die kommenden zwei Spiele zu Hause gegen die Vöhringer Zweite und danach in Gündringen sind enorm wichtig für uns und da müssen wir punkten“, so Lutz .
Darum wird’s schwierig
Auch im Horber Lager waren sich die Verantwortlichen bewusst, dass durch den neuerlichen verschärftem Abstieg eine schwierige Saison auf die Neckarstädter zukommen würde. Zumal in der vergangenen Saison der Klassenerhalt erst dank einer sehr starken zweiten Saisonhälfte gelang.
Auf der Trainerbank kam es vor der Saison zu dem angekündigten großen Schnitt. „Horbs Trainerlegende Bernd Halder beendete seine erfolgreiche Tätigkeit und gab seine Mannschaft in die Hände von Andreas Milz und seinem Sohn Niklas Halder. Das Ende einer Ära. Halder war es auch, der die Horber 2022 über den Umweg der Relegation wieder in die Kreisliga A führte. Große Fußstapfen für die „Neuen“ auf der Horber Trainerbank.
Horbs Abteilungsleiter und Spieler Benjamin Lutz schiebt die sportliche Misere nicht in die Schuhe des neuen Trainerduos: „Andreas und Niklas haben Nullkommanull mit unserer aktuellen sportlichen Situation zu tun. Klar ist ist aber auch, dass die Ergebnisse in den letzten Spielen ausgeblieben sind und ein möglicher Abstieg ein Rückschritt für unsere Entwicklung wäre. Wir können es aber noch aus eigener Kraft schaffen.“
Steigerung muss her
Dazu ist aber eine gewaltige Steigerung in den kommenden Wochen vonnöten. Die Horber haben mit zwölf geschossenen Toren mit die harmloseste Offensive in ihren Reihen. Die Abhängigkeit der Neckarstädter von den Toren ihres torgefährlichsten Torschützen in den letzten Jahren, Bastian Weinstein, ist unverkennbar. Die Gegner stellen sich darauf ein.
An diesem Spieltag wollen die Horber im Heimspiel gegen die Vöhringer Zweite wieder ein sportliches Lebenszeichen senden.