Der TSV Frommern – hier im Topspiel beim TSV Laufen – war in der Hinrunde in der Kreisliga A1 eine Klasse für sich. Foto: Löffler

Bisher alles rund lief in der Kreisliga A1 des Fußballbezirks Zollern alles rund; kein Team musste ein Nachholspiel bestreiten. Eine gigantische Spielzeit spielt bisher der TSV Frommern.

Zwölf der 13 Saisonspiele haben die Gelb-Schwarzen bei einem Torverhältnis von 68:8 gewonnen. Selbst die perfekte Vorrunde wäre für Interimscoach Uwe Vieth, der sein Amt nach der Winterpause an Spielertrainer Andre Eckstein – der Sohn des ehemaligen Bundesligaspielers Dieter Eckstein spielte zuletzt in der Landesliga beim TSV Straßberg – abgeben wird, möglich gewesen.

Eine fast makellose Bilanz

"Das 1:1 gegen die SG Erzingen/Roßwangen/Endingen wurmt uns schon ein bisschen, da wir absolut überlegen waren", sagt Vieth, der aber dennoch zufrieden ist. "Die Saison ist bisher top verlaufen, wir sind ein echtes Team. Nach der Vorrunde ist aber noch niemand aufgestiegen, deswegen beginnt die Rückrunde für uns gedanklich bei Null", bilanziert Vieth, dessen Team in der zweiten Halbserie durch den Rückkehrer vom SV Grün-Weiß Stetten, Alessio Lonis, verstärkt wird.

Große Vorfreude auf neuen Spielertrainer Andre Eckstein

Vieth, der weiter als sportlicher Leiter fungiert, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Spielertrainer André Eckstein. "Er passt perfekt zum Anforderungsprofil für unsere sehr junge talentierte Mannschaft", sieht der Funktionär den neuen Coach als eine Ideallösung.

TSV erspielt sich satten Vorsprung

Einen satten Rückstand von acht Punkten weist der Tabellenzweite FC Onstmettingen auf, der einen Punkt vor dem Drittplatzierten TSV Laufen/Eyach liegt, deren Trainer Mario Creuz äußerst positiv auf das vergangene halbe Jahre unter seiner Ägide zurückblickt. "Ich fühle mich pudelwohl in Laufen. Das Umfeld ist sehr, sehr gut. Die Vorstandschaft leistet gute Arbeit, und die Mannschaft verfügt über sehr viel Qualität und eine starke Kameradschaft. Wir haben eine grundsolide Vorrunde gespielt und stehen absolut berechtigt unter den Top Drei", sagt Creuz. "Frommern spielt in seiner eigenen Liga. Im Verfolgerduell sehe ich Onstmetttingen, uns, den TSV Benzingen und auch den FC Pfeffingen auf einem Level. Von diesen Mannschaften wollen wir am Ende die Beste sein", hat Creuz den zweiten Platz fest im Visier.

Verfolger haken Rang eins bereits ab

"Vor der Saison wollten wir auf Rang eins oder zwei landen, doch mit dem ersten wird es wohl nichts, denn Frommern hat einen zu großen Vorsprung und ist fast schon durch", hat auch Benzingens Spielertrainer Stefan Bach den Platz an der Sonne so gut wie abgehakt. "Unser Ziel ist jetzt der zweite Platz, die fünf Punkte auf Onstmettingen sind noch einzuholen. Der FCO, Laufen und wir befinden sich meiner Meinung auf fast gleichem Niveau, so dass der Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz bis zum letzten Spieltag offen bleiben könnte. Die direkten Duelle werden letztlich über den Ausgang entscheiden", ist sich Bach sicher. "Wir stehen kompakt und spielen einen sehenswerten Offensivfußball.

Bis kurz vor dem gegnerischen Tor läuft der Ball, aber es fehlt mitunter am letzten Pass und auch unsere Chancenverwertung muss besser werden", weiß Bach, an welchen Dingen sein Team noch arbeiten muss.