Am letzten Spieltag in der Kreisliga A1 ist am Samstag vor allem im Tabellenkeller noch für reichlich Spannung gesorgt.
Mit dem VfR Klosterreichenbach, SV Betzweiler-Wälde, dem SV Alpirsbach-Rötenbach und dem SV Oberiflingen stehen vier Absteiger bereits fest. Gesucht wird nur noch die Mannschaft, die in die Relegation gehen muss.
Auf drei Sportplätzen wird sich der Relegationskrimi entscheiden. Der SGM Marschalkenzimmern/Weiden genügt bereits ein Unentschieden in ihrem Heimspiel gegen den SC Kaltbrunn und der Klassenerhalt wäre sicher.
Freudenstadt II unter Druck
Die Freudenstädter Zweitvertretung gastiert in Klosterreichenbach und könnte mit einem Sieg die letzten Zweifel in Sachen Ligazugehörigkeit ad acta legen.
Für Spvgg-Spielertrainer Michael Schmelzle ist klar, dass seine Mannschaft ihr Spiel in Klosterreichenbach gewinnen muss: „Wir haben uns zuletzt auf Rasenplätzen wie in Betzweiler sehr schwer getan. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die anderen Mannschaften für uns spielen. Wir müssen unser Spiel im Murgtal gewinnen.“
Duell der Lokalrivalen
In Durrweiler kommt es im Duell der beiden Lokalrivalen ebenfalls zum großen Showdown. Die SG Herzogweiler-Durrweiler könnte mit einem Sieg die Gäste aus Hallwangen in der Tabelle überholen und wäre damit definitiv gerettet, egal was auf den anderen Sportplätzen passiert.
Dagegen würde die SG Hallwangen im schlechtesten Fall mit einer Niederlage nachsitzen müssen. Dieser Gefahr ist sich Hallwangens Spielertrainer Konstantin Krej durchaus bewusst. „Wir wissen um unsere Ausgangslage. Holen wir in Durrweiler zumindest einen Punkt, sind wir durch. Es wird auch darauf ankommen, dass wir in dem Spiel einen kühlen Kopf bewahren. Wenn alle Stricke reisen, müssen wir halt in die Relegation.“ Ob Krej nach seiner Schnittverletzung an der Hand wieder von Anfang an mitspielen wird, ist ungewiss.
Das sagt Johannes Leibold
Aufseiten der SG Herzogsweiler-Durrweiler ist die Marschroute für Abteilungsleiter Johannes Leibold klar. „Wir sind froh, dass wir überhaupt noch uns die Chance erhalten haben, in der Liga drinzubleiben. Leider können wir aufgrund privater Verpflichtungen nicht unsere Wunschformation für das Spiel gegen Hallwangen aufbieten. Wir werden aber alles in die Waagschale werfen, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen.“
Vieles spricht für den SV Glatten
Im Fall des Relegationsplatzes nach oben spricht einfach alles für den SV Glatten. Bereits ein Punkt reicht den Gelb/Schwarzen im Duell gegen ihren bereits abgestiegenen Lokalrivalen aus Oberiflingen und das Relegationsspiel wäre fix.
Glattens Spielertrainer Felix Loch ist vorsichtig optimistisch und weiß um die gute Ausgangslage seiner Mannschaft: „Sag niemals nie – und ich könnte mir schon gut vorstellen, dass unsere Lokalrivale uns gern in die Suppe spucken möchte. Aber das wollen wir verhindern, und wir haben alle Trümpfe in der Hand.“
Schaffen die Glattener den letzten Schritt in Sachen Relegation träfen sie am 14. Juni in Berneck auf den VfL Ostelsheim.