Die SG Hallwangen ist auf einen Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht – gegen den den VfR Klosterreichenbach wären drei Punkte daher besonders wichtig. Foto: Andreas Wagner

Im Tabellenkeller sticht die Paarung zwischen der SG Hallwangen und dem VfR Klosterreichenbach heraus. Es geht bereits um einiges.

Dem nicht mehr so souveränen A1-Spitzenreiterduo SG Vöhringen und SV Dietersweiler stehen mit der SGM Marschalkenzimmern/Weiden und dem SV Oberiflingen schwere Aufgaben ins Haus.

 

Nicht minder spannend dürfte das Verfolgerduell zwischen dem SV Glatten und dem SV Mitteltal-Obertal verlaufen.

Das schon etwas abgeschlagene Tabellenschlusslicht SV Betzweiler-Wälde möchte im Derby gegen den SV Alpirsbach-Rötenbach für eine Überraschung sorgen.

Das sagt Konstantin Krej

Die SG Hallwangen steht durch die deutliche Heimniederlage vom vergangenen Wochenende gegen die TSG Wittershausen (1:4) auf dem ungeliebten Relegationsplatz. Ein weiteres Abrutschen in der Tabelle, so Hallwangens Spielertrainer Konstantin Krej, soll tunlichst vermieden werden.

Dazu wäre ein Heimerfolg am kommenden Sonntag gegen den VfR Klosterreichenbach sehr ratsam. Bisher haben die Hallwanger die Duelle gegen die Mannschaften, die hinter ihnen stehen, immer für sich entscheiden können. Das soll auch am Sonntag so bleiben.

Konstantin Krej, der als spielender Co-Trainer zusammen mit Marco Hayer die Mannschaft auf und neben dem Platz betreut, ist hundertprozentig zufrieden mit der Punkteausbeute.

„Wir haben schon auch Punkte liegen lassen im bisherigen Saisonverlauf. Auch im Spiel zuletzt gegen Wittershausen war deutlich mehr für uns drin. Zur Pause hätten wir deutlich höher führen müssen, und nach dem Wechsel stellen wir das Fußballspielen völlig ein. In der Tabelle geht es aber so eng zu, dass du mit einer positiven Serie oben anklopfst und mit einer negativen in den Abstiegsstrudel mit reingezogen wirst“, so Krej.

Schnelligkeit und Torgefahr

Ihm selbst kommt mit seiner Schnelligkeit und Torgefahr große Bedeutung im Spiel der Hallwanger zu. Nach seiner Muskelverletzung ist der 23-jährige Außenstürmer aber noch nicht völlig wieder hergestellt. „Ich muss bis zur Weinterpause auf die Zähne beißen, und wir müssen schon schauen, dass wir nicht noch unten reinrutschen. Dazu wäre ein Sieg am Sonntag gegen Klosterreichenbach enorm wichtig für uns“, macht Krej deutlich.

Die Hallwanger gehören mit zu den jüngsten Teams in der Liga. Das Gros der Mannschaft ist erst Anfang zwanzig und hat damit seine sportliche Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen. Bestes Beispiel ist Hallwangens junger Kapitän David Schmidt (20). „David ist aktuell unser stärkster Spieler und hat seine Stärken im Eins gegen Eins“, erklärt Krej.

Die Hallwanger sind vor allem im Umschaltspiel mit Konstantin Krej oder auch ihrem Neuzugang Sally Wenzelau enorm gefährlich und wollen diese Stärken auch am Wochenende im Duell gegen den VfR Klosterreichenbach unter Beweis stellen.