Die Traumsaison des SV Althengstett findet bereits nach dem 23. Spieltag ihre Krönung. Der Betriebsunfall Abstieg ist repariert.
Kreisliga A Staffel 1: Denn nach dem 4:0 gegen den TSV Simmersfeld und der gleichzeitigen 1:5-Klatsche des Zweitplatzierten SpVgg Wart-Ebershardt in Möttlingen kann der letztjährige – äußerst unglücklich dazu gewordene – Bezirksliga-Absteiger nicht mehr vom Thron gestoßen werden.
Ein Spiel mit zwei Gesichtern
Die Möttlinger kamen zu diesem Kantersieg trotz eines zwischenzeitlichen 0:1-Pausenrückstands. „Es war ein Spiel mit zwei Gesichtern. Die erste Halbzeit war langweilig, beide Teams wollten sich nicht gegenseitig wehtun. In der zweiten Hälfte haben wir gegen allerdings auch sehr ersatzgeschwächte Warter eine komplett andere Einstellung an den Tag gelegt und gewannen in dieser Höhe auch verdient. Bei besserer Chancenverwertung hätten wir auch 7:1 oder sogar 8:1 gewinnen können“, fand Möttlingens Abteilungsleiter Danny Wohlgemuth.
„Wir haben sehr viel über außen gespielt, und im Zentrum war meistens die Box besetzt“, ging Wohlgemuth auf den Erfolgsfaktor ein. Die Möttlinger arbeiteten sich auf den vierten Tabellenplatz vor – mit nur einem Punkt Rückstand auf Wart und den TSV Haiterbach, der mit 2:0 gegen den SC Neubulach gewann.
SC Neubulach ohne Schussglück
SCN-Abteilungsleiter Helmut Seydt sah ein „durchschnittliches Kreisliga-A-Spiel“, in dem seiner Meinung nach „ein Unentschieden gerecht“ gewesen wäre. „Wir waren das offensiv zwingendere Team und drückten auf den Ausgleich nach dem 0:1, das durch einen unglücklichen, aber berechtigten Elfmeter aus heiterem Himmel fiel. Wir hatten aber kein Schussglück“, gibt Seydt seine Einschätzung preis.
Klar Sache für den TSV Neuhengstett
Zu einem klaren 5:2-Heimsieg gegen die SG Ettmannsweiler/Aichelberg kam der TSV Neuhengstett. „Unser Sieg war hochverdient und ging auch in dieser Höhe in Ordnung“, meinte Neuhengstetts Kommandogeber Pierre Burow nach der Partie. Zur Pause lag dessen Team mit 1:2 im Hintertreffen. „Wir spielten schon in der ersten Halbzeit gut und sind defensiv diszipliniert gewesen, allerdings war Ettmannsweiler sehr effizient und machte aus zweieinhalb Chancen zwei Tore“, bewertete Burow die erste Halbzeit.
„In der zweiten Hälfte habe ich taktisch umgestellt, und es wurde zu einem Spiel auf das gegnerische Tor. Ettmannsweiler wollte nichts mehr von uns, und wir hätten sogar noch höher gewinnen können, denn wir hatten zwei, drei weitere sehr gute Möglichkeiten“, führt Burow weiter aus.
VfL Stammheim mühelos
Das 4:1 seines VfL Stammheim gegen das Schlusslicht SV Schönbronn bewertete Stammheims Abteilungsleiter Werner Mann als „eindeutige Sache“, denn sein Team sei klar spielbestimmend gewesen, wohingegen Schönbronn nur sporadisch vor das Stammheimer Tor gekommen sei.
FV Calw eine Spur besser
Nach fünf Siegen aus den ersten sechs Begegnungen nach der Winterpause musste sich die SpVgg Oberschwandorf dem FV Calw mit 0:2 geschlagen geben. „Calw war die etwas bessere Mannschaft und gewann von daher auch verdient“, meint Oberschwandorfs Abteilungsleiter Ralf Röhm.
Wichtige Punkte für die SG Teinachtal
Der SG Teinachtal gelang ein wichtiger 3:2-Heimsieg im Kellerkracher gegen die SG Oberreichenbach/Würzbach. „Es war ein hart umkämpftes Spiel, das bis zum Schluss spannend war“, sah SG-Spielleiter Bernd Gugel beide Teams auf Augenhöhe.
Viel Leben vor den Toren
5:3 gewann der 1.FC Egenhausen gegen den VfL Ostelsheim. „Es ging ständig hin und her, und beide Teams hätten jeweils zwei weitere Treffer erzielen können“, sagte Egenhausens Trainer Patrick Brassat nach der Begegnung. „Wir waren in den Zweikämpfen präsenter, sodass unser Sieg auch in Ordnung ging“, so Brassat.