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Fußball Klassenverbleib ist das Saisonziel

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Tragen beim SV Althengstett als Trainer die Verantwortung (hinten, von links): Markus Widmaier, Dieter Pross, Daniel Sajko, (vorne) Ishak Bayrak und Philipp Dengel. Foto: Kraushaar

Die vergangene Saison haben die Fußballer des SV Althengstett noch als Tabellenzweiter in der Bezirksliga abschlossen. Von einem Spitzenteam ist das runderneuerte Team in der kommenden Runde aber ein gutes Stück entfernt.

"Wir müssen nicht drum herumreden oder uns irgendwelchen Fantasien hingeben, nach den Abgängen von einigen Leistungsträgern kann das Ziel für die neue Runde nur der Klassenerhalt sein", sagte Spielleiter Alexander May beim Saisonauftakt des SVA. In den vergangenen Monaten hat der SVA einen kompletten Umbruch von der Führung der Fußballabteilung, über die Trainer bis hin zur Spielphilosophie und dem kickenden Personal vollzogen.

"Ich war gespannt, wer letztendlich alles da sein wird. Das war für mich wie bei einer Lotterie", erklärte der neue Cheftrainer Daniel Sajko. War Spielleiter May noch von 35 bis 40 Spielern ausgegangen, so hatten sich am Sonntagmorgen gut 50 Kicker auf dem Sportgelände am Köpfle eingefunden. "Wir können aktuell drei Teams ohne Unterstützung durch AH und Jugendspieler besetzten", lautete die erste Bilanz von Sajko. Der bisherige Trainer der zweiten Mannschaft übernimmt zusammen mit Ishak Bayrak die erste Mannschaft in der Bezirksliga, Markus Widmaier kümmert sich um die zweite Mannschaft in der Kreisliga A, Philipp Engel um die Dritte. Dieter Pross macht als Torwarttrainer weiter.

Umbruch ist Chance

In den ersten Tagen der Vorbereitung werde auch noch keine Einteilung vorgenommen. "Der Umbruch ist für jeden eine neue Chance", kündigte Sajko an. Wenn nächste Woche die ersten Ergebnisse aus den Fitnesstests vorliegen, werde nach Leistung eingeteilt. "Allerdings unter dem Blickwinkel einer hohen Durchlässigkeit", betonte der neue Cheftrainer. Es solle mehr Bewegung in die Teams kommen. "Wir wollen, dass sich unsere Zuschauer wieder mehr mit den Spielern identifizieren", lautet das Ziel.

Ganz freiwillig ging der große Umbruch aber nicht vonstatten. "Wir wollten nicht so viele Spieler abgeben, einige Abgänge tun schon richtig weh", räumte May ein. Es hätten auch Gespräche mit hochkarätigen Neuzugänge gegeben, aber dann wäre die alte Leier rund um das Thema Geld wieder von vorne losgegangen.

May warnte deshalb auch vor überzogenen Erwartungen. "Erstes Ziel muss der Klassenerhalt sein, das gilt für die erste und zweite Mannschaft", sagte der Spielleiter.

Ohne die Tommasi- und Pinjusic-Brüder, Patrick Roebner, Julian Immisch und Markus Schneider wird das kein einfaches Unterfangen, zumal der SV Althengstett zuvor schon seinen Kapitän Simon Hanle verloren hatte. Dem Personalverlust stehen zehn Neuzugänge gegenüber, die sich auf die drei Mannschaften verteilen sollen. "Spieler wie Lucas Rössle vom TSV Heimsheim, Tiago Aspecada (A-Jugend CfR Pforzheim), Tobias Mitter (SV Oberkollbach) oder Florian Kömpf (SV Schönbronn) haben wir aber schon für die erste Mannschaft eingeplant", bestätigte May erste Überlegungen. Dazu kommen einige Akteure aus der zweiten Mannschaft, so dass deren Chef Markus Widmaier ebenfalls einen empfindlichen Aderlass zu verkraften hat.

Eine mögliche Stütze stellte sich am Sonntag auf der Tribüne vor. Um Tim Raffler hatten sich in den vergangenen Wochen einige Spekulationen entfacht, die vom Aufhören bis zu einem Engagement als Spielertrainer reichten. Raffler und Platzkassier Kai Weiss hielten am Sonntag demonstrativ das blaue Trikot mit der Nr. 16 in die Kamera, was den weiteren Weg des Allrounders eindeutig belegt. "Der könnte mit halben Training noch Landesliga spielen", stellte Widmaier zur Person von Tim Raffler fest. Der ehemalige Ober- und Verbandsliga-Kicker gab gleich mal die aus seiner Sicht wichtigste Vorgabe für den Klassenerhalt aus: "Regelmäßig und mit dem nötigen Dampf ins Training kommen, um miteinander die Ziele zu erreichen".

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