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Fußball Kevin Benz: Seine Waffe ist die Schnelligkeit

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Im Dienst der Mannschaft: Kevin Benz und sein Team SG Dornstetten schwimmen derzeit auf einer Erfolgswelle. Zuletzt traf Benz selber und bereitete ein Tor vor. Foto: Burkhardt

Von null auf hundert, so lässt sich nicht nur der Saisonverlauf der SG Dornstetten zusammenfassen, sondern auch die Spielweise von Kevin Benz. Er hatte am Sonntag maßgeblichen Anteil daran, dass die Mannschaft den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Spielen davontrug.

Nachgerade parallel nimmt sich nämlich die Erfolgsgeschichte von Verein und Spieler aus. Benz ist nach dem Aufstieg Dornstettens vergangene Saison in die Bezirksliga zu der Elf von Elvedin Djekic gestoßen, "wir kennen uns gut, schon aus früheren Zeiten in Freudenstadt. Und es fühlt sich richtig gut an hier in Dornstetten", sagt Benz. Seinen Einsatz dankte er zuletzt gegen Ergenzingen mit einer Torvorlage und einem eigenen Treffer, sein vierter in dieser Saison.

"Beim 1:0 kurz vor der Pause war es so, dass wir den Ball erobert haben und dann in Richtung gegnerisches Tor liefen. Rico Finkbeiner war dann mitgelaufen und ich musste nur noch zu ihm passen." Ganz so selbstverständlich wie der 22-Jährige die Situation beschreibt, ist sie indes nicht. Denn Benz spulte dabei ein Pensum auf dem offensiven Flügel ab, das man nicht mal so eben nebenher abruft. Seine Schnelligkeit ist eine echte Waffe.

"Wir sind einfach gut besetzt, es passt alles."

"Die Position auf der Außen ist schon eine, auf der ich mich wohl fühle. Aber es kommt auch mal vor, dass mich der Trainer in den Sturm beordert", sagt der Rechtsfuß. Und dann, Zufall oder nicht, gibt es so Tage wie den Sonntag und das 2:0 war ein Spiegelbild des ersten Treffers – nur aus Sicht der Akteure in umgekehrter Reihenfolge. "Da war es so, dass wir Ergenzingens Abwehr energisch unter Druck gesetzt haben und diesmal Rico Finkbeiner mich in Stellung brachte und ich den Treffer erzielte", so Benz.

Dass man sich innerhalb so kurzer Zeit so gut versteht wird bei Benz noch dadurch getoppt, dass er nicht immer von Beginn an im Einsatz ist, "wir haben sehr gute Spieler auf den Außen und im Sturm, ob mit Samuel Wairimu oder Philipp Wasel. Derzeit passt einfach alles bei uns, taktisch und technisch ist alles vorhanden", sagt der gelernte Maschinenbauer. Auf Einsatzzeiten warten zu müssen, findet der 1,76 Meter große Flügelflitzer da nicht weiter schlimm, im Gegenteil. Und wenn Benz dann ins Spiel genommen wird, dann kämpfe er bis zum Umfallen.

Genau diesen Charakter dürften die Dornstetter in den kommenden Wochen dringend benötigen. "Jetzt geht es im Pokal ja erstmal gegen Vöhringen, die den Tabellenführer aus dem Wettbewerb geschossen haben. Das wird eine harte Nummer, garantiert ein Abnutzungs- und Kampfspiel. Aber genau das hat auch seinen Reiz", gibt sich Benz selbstbewusst.

Pikant dabei ist zudem, dass der Freudenstädter dabei auf eine Mannschaft trifft, die momentan den zweiten Platz in der Bezirksliga innehat, punktgleich steht Dornstetten nur wegen des schlechteren Torverhältnisses auf Rang drei. "Klar war es primäres Saisonziel, die Klasse zu halten. Aber jetzt, da man am Relegationsplatz um den Aufstieg schnuppert, weckt das natürlich Begehrlichkeiten. Wir haben das Zeug dazu oben mitzuspielen und wollen oben mitspielen", lautet Benz’ Kampfansage – von Verletzungssorgen jeher verschont geblieben, sollte sich der Gegner auf einen Spieler gefasst machen, der ihm die Stirn bieten wird.

 
 

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