Der große Titelfavorit aus Hauingen ist der erste Tabellenführer in der neuen Kreisliga-A-Saison. Im Duell der beiden Mitaufsteiger überragte Spielertrainer Tim Großklaus.
Souverän mit 4:0 setzte sich der FC Hauingen beim SV Karsau durch. Das schönste Tor des Tages gelang Neuzugang Max Keller zum 1:0 mit einem Distanzschuss aus etwas mehr als 20 Metern. Die weiteren Hauinger Treffer erzielten Dennis Wojtynek, Yannik Scheurer und Leon Jansen.
Souveräner Hauinger Auftritt
„Wir haben lediglich ein, zwei Karsauer Chancen zugelassen und selbst vier Treffer erzielt. Da kann man schon von einem perfekten Einstand in die neue Runde sprechen“, freut sich Trainer Mick Fahr. Die Gäste hätten sogar noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können. Scheurers Schuss in der 80. Minute „küsste“ etwa aber nur den Pfosten. In der Schlussphase ließen es die Hauinger schon etwas ruhiger angehen, um Kräfte für das anstehende Bezirkspokalspiel am Mittwoch gegen den FC Wittlingen zu sparen.
Eine geglückte Rückkehr in die Kreisliga A feierte der FC Kandern im direkten Duell zweier Aufsteiger gegen den TuS Maulburg. Bereits zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit 3:0 in Führung, dabei sollte es auch bis zum Ende bleiben.
Der überragende Mann auf dem Feld war FCK-Spielertrainer Tim Großklaus mit zwei Treffern und einem Assist. „Besser hätte es zum Saisoneinstieg nicht laufen können“, strahlt Großklaus. Das 1:0 markierte der Ex-Profi nach einem Zuspiel von Max Ernst schon nach fünf Minuten, bevor er nach einer knappen halben Stunde aus rund 18 Metern mit einem sehenswerten Lupfer erhöhte. Beim 3:0 hebelte Großklaus mit einem tollen Zuspiel auf Francois-Xavier Bohn die Abwehr aus, der 33-Jährige blieb cool und „netzte“ souverän ein.
Die beiden Routiniers harmonierten wie zu ihren besten Zeiten beim SV Liel-Niedereggenen. „Es war wichtig, mit so einer hohen Führung in die Pause zu gehen bei dieser Hitze“, weiß Großklaus.
Herausragender Auftrittvon Tim Großklaus
„In der zweiten Halbzeit ging bei beiden Teams dann nicht mehr so viel. Wir haben den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren lassen.“ Einziger Wermutstropfen war die verletzungsbedingte Auswechslung von Robin Völkel Mitte der ersten Hälfte. „Robin hat einen Schlag auf das Knie bekommen. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmeres.“
Die ersten drei Punkte hat auch der FSV Rheinfelden II eingetütet. Bei der Reserve des SV Weil behielten die Rheinfelder um Trainer Sascha Rueb mit 3:2 die Oberhand, zur Halbzeit hatte es bereits 3:0 gestanden. „Wir haben gegen einen gut aufgestellten Gegner eine super erste Halbzeit gespielt“, sagt Rueb. „Nach dem Seitenwechsel sind wir dann leider nicht mehr wirklich ins Spiel gekommen, da haben die Weiler dominiert.“ Am Ende habe man die Führung aber noch über die Ziellinie retten können. „Meine Jungs haben super gekämpft, Kompliment.“
Trainer lobt seinen Doppelpacker
Pius Amin per Doppelpack und Salifu Fadera trugen sich in den ersten 45 Minuten auf Rheinfelder Seite in die Torschützenliste ein. Für Weil II trafen Christopher Alexander Beck und Mursel Salja. Die Gastgeber hatten durchaus noch die eine oder andere Chance auf das 3:3. Auch der FSV II ließ Möglichkeiten für das 4:2 liegen. Von Coach Rueb holte sich Doppelpacker Amin nach Spielschluss ein Lob ab. „Pius hat richtig viel Potenzial. Jetzt hat er sich endlich mit Toren belohnt. Er bringt alles mit. Gutes Spielverständnis, Geschwindigkeit und eine gute Technik. Arbeitet er weiter an seinen Abschlüssen, wird er in dieser Saison eine ganz wichtige Rolle einnehmen.“ Der 22-Jährige war im Winter vom SV Nollingen gekommen, in vier Spielen in der Rückrunde erzielte Amin zwei Treffer. Diese Quote hat er nun schon nach dem ersten Spieltag eingestellt.
Krähling will jungesTeam weiter entwickeln
Mit einem 3:0-Heimsieg über den SV Todtnau ist der SV Schopfheim in die neue Spielzeit gestartet. Nach der Pause erzielte Rion Arncken einen Doppelpack, Todtnaus Maximilian Ritter unterlief ein Eigentor.
„Trotz der Hitze haben wir in Hälfte eins ein hohes Tempo an den Tag gelegt und eine Vielzahl an Chancen herausgespielt. Da fehlte es uns aber noch an Präzision und Effizienz. Nach der Pause fielen die Treffer zum richtigen Zeitpunkt“, bilanziert SVS-Trainer Uwe Kraehling. „Nun heißt es weiter arbeiten und das junge Team weiter entwickeln.“