Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Fußball Jörg Schreyeck verlässt die TSG Balingen

Von
Jörg Schreyeck kehrt der TSG Balingen nach der Saison den Rücken. Foto: Kara

Der nächste Routinier sagt Servus: Nach Kapitän Manuel Pflumm wird auch Mittelfeldspieler Jörg Schreyeck seinen Vertrag beim Fußball-Regionalligisten TSG Balingen nicht verlängern und den Verein am Saisonende verlassen.

"Das ist sehr schade, dass Jörg Schreyeck geht. Wir hätten ihn gerne weiter im Verein behalten, konnten uns aber nicht einigen", sagt der sportliche Leiter der TSG Balingen, Egon Welther.

"Ich fühle mich körperlich schon noch fit und hätte vielleicht auch noch eine weitere Saison spielen können. Aber ich denke, der Zeitpunkt ist für mich gekommen. Wenn wir am Saisonende den Klassenerhalt schaffen, dann ist das ein schöner Abschluss für mich", sagt Schreyeck, der mit 34 Jahren der älteste Spieler im Kader des Viertligisten ist. Neben dem zeitlich großen Aufwand sind es auch familiäre und berufliche Gründe, die den gebürtigen Hartheimer zum Abschied bewogen haben. Schreyeck ist als Maschinenbauingenieur in der Verfahrensentwicklung beim Weltmarktführer für industrielle Maschinennadeln beruflich stark eingebunden und des Öfteren auch im Ausland tätig.

"Vom ersten Tag an in Balingen wohlgefült"

Der Mittelfeldspieler war im Januar 2005 vom damaligen Oberligisten SSV Reutlingen, wo er auch im Nachwuchs gespielt hatte, zur TSG Balingen gewechselt und schaffte es mit den Eyachstädtern zum Saisonende in der Verbandsliga Württemberg auf den Relegationsplatz. Zwei Jahre später folgte der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. 2010 verließ Schreyeck die TSG und wechselte zum damaligen Regionalligisten SC Pfullendorf. Für die Linzgauer bestritt er in vier Jahren 110 Spiele, ehe er im Sommer 2014 nach Balingen zurück kehrte und in der vergangenen Saison mit dem Aufstieg in die Regionalliga Südwest den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierte. Bislang absolvierte der Routinier 217 Spiele für die Eyachstädter und erzielte 29 Tore.

"Ich habe mich vom ersten Tag an in Balingen wohl gefühlt und in dieser Zeit viele nette Menschen kennengelernt", sagt Schreyeck. "Besonders in Erinnerung bleiben werden mir die Relegationsspiele, der Aufstieg in die Oberliga und natürlich im vergangenen Jahr die Meisterschaft. Das war ein richtiges Highlight. Und auch diese Runde in der Regionalliga ist etwas ganz Besonderes. Das lässt sich vergleichen mit der vergangenen Meister-Saison. Denn man muss ja bedenken, dass wir alle Amateure sind und arbeiten oder studieren." Der 34-Jährige kennt auch die Gründe für den Erfolg: "Das Kollektiv und der mannschaftliche Zusammenhalt haben das erst möglich gemacht. Die meisten in unserem Team spielen schon seit vielen Jahren miteinander. Der Kern der Mannschaft ist immer zusammen geblieben und wurde positionsbedingt verstärkt. Das hat Früchte getragen. Hinzu kommt, dass wir nicht nur eine Mannschaft, sondern auch außerhalb des Platzes Freunde sind, die viel zusammen machen."

Doch nun heißt es so langsam Abschied nehmen für den Hartheimer. "Ich werde die Spiele in der Regionalliga bis zum Saisonende noch genießen und hoffe, dass wir am Ende den Klassenerhalt schaffen." Ob er seine fußballerische Karriere bei einem anderen Verein fortsetzt, lässt Schreyeck offen. "Ich habe bislang nur Gespräche mit der TSG Balingen geführt. Andere Vereine sind noch nicht auf mich zugekommen. Sollte es so sein, werde ich mir die Angebote anhören. Es kann aber auch sein, dass ich erst mal gar nichts mache."

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.