Der Vorstand des VfL Riedböhringen stellt sich neu auf, nachdem Jürgen Meister nach 31 Jahren Tätigkeit als Vorsitzender bei der Hauptversammlung nicht mehr zur Wiederwahl steht. Einige der Ämter werden dabei künftig in Doppelfunktion besetzt. Foto: Hans Herrmann

Nach 31 Jahren an der Spitze des VfL Riedböhringen zieht sich Jürgen Meister zurück. Mit Siegfried Andräß und Salvatore Murru beginnt eine neue Ära im Verein. Bei der Jahreshauptversammlung wurden außerdem zahlreiche Veränderungen in der Vereinsführung bekannt gegeben.

Siegfried Andräß und Salvatore Murru stehen künftig als Team an der Spitze des VfL Riedböhringen. Bei der Jahreshauptversammlung stellte sich Jürgen Meister, das Gesicht und die Ikone des VfL, nach 31 Jahren Tätigkeit als Vorsitzender nicht mehr zur Wiederwahl. Bei seiner Ernennung zum ersten VfL-Ehrenpräsidenten wollte der Applaus der Mitglieder des Vereins nicht enden. Mit ihrem riesigen Andrang wird die 76. Hauptversammlung des VfL Riedböhringen im vereinseigenen Clubheim in die Geschichte eingehen, darüber waren sich alle anwesenden VfL-Mitglieder einig.

 

VfL geht in eine neue Ära

Mit weiteren Änderungen in der Vereinsführung geht der VfL in eine neue Ära. Als spieltechnischer Vorstand wurde Manuel Meister von Michael Schmid abgelöst. Als zweite Kraft wurde hier Torsten Rendler neu ins Amt gehoben. Auch auf der Position des langjährigen Schatzmeisters Frank Friker gab es einen Wechsel. Als gleichberechtigte Kassierer werden in Zukunft Florian Müller und Marvin Bogenschütz die Finanzen verwalten. In der Jugend gab es ebenfalls Veränderungen. Neben dem Jugendleiter Laurin Föhrenbacher stehen künftig mit Helmut Rohmer und Kai Hettich zwei Stellvertreter zur Verfügung. Die Beisitzer im Spielbetrieb Ronja Baumeister und Nico Erhart sowie im geschäftsführenden Vorstand Lea Girolami und Raphael Bäurer fanden alle einstimmige Bestätigung der Mitglieder.

Die denkwürdige Sitzung war von vielen weiteren guten Nachrichten geprägt. Nach über drei Jahrzehnten Verantwortung zog Jürgen Meister ein durchweg gutes Fazit. Als Höhepunkt wurde nach seiner Aussage im vergangenen Jahr das 75-jährige Vereinsbestehen intensiv gefeiert.

Das Resümee von Schriftführer Jannik Bausch spiegelte zahlreiche erfolgreiche Aktivitäten des VfL Riedböhringen wider. Vor allem der vorbildliche Teamgeist, der nicht nur im sportlichen Bereich zu verspüren ist, lässt für ihn für die Zukunft weiter hoffen. Mit aktuell 398 Mitgliedern zeigt sich der Verein bestens aufgestellt. Als Herr der Zahlen bilanzierte der scheidende Kassierer Frank Friker ein sattes Plus. Dank beachtlicher Rücklagen kann der VfL Riedböhringen ohne finanzielle Sorgen nach vorn blicken.

Wiederaufstieg als Ziel

Der Trainer der Spielgemeinschaft (SG) Riedböhrigen-Fützen, Nurhan Ardiclik, setzt mit seinem spielstarken Team auf den Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Die Bilanz von Jugendleiter Laurin Föhrenbacher mit 97 Kindern und Jugendlichen sowie der Besetzung von allen Jahrgängen in den Spielgemeinschaften, inklusive 24 eigenen Trainern, konnte sich ebenfalls sehen lassen.

Ortsvorsteher Bodo Schreiber, der die Entlastung und Neuwahlen vornahm, zollte dem VfL großen Respekt. Auch bei den eigenen Tanzgruppen oder den „Alten Herren“ gab es von Linda Gnirss und Torsten Rendler nur Gutes zu vermelden. Mit zahlreichen Ehrungen treuer Mitglieder fand die harmonische Jahresversammlung nach drei informationsreichen Stunden ihr Ende.

Zwei Duos

Mit dem neu gewählten Duo
an der Spitze des geschäftsführenden Vorstandes, mit Siegfried Andräß und Salvatore Murru, soll das Ausscheiden der Vereinsikone Jürgen Meister in der Leitung des VfL Riedböhringen kompensiert werden. Stefan Schmid und Michael Schrempp stehen beide, ebenfalls als Zweierteam, als zweite Vorsitzende dahinter.