In der Kreisliga A1 endet der Lauf der SG Mönchweiler/Peterzell. In der A2 stolpert der Spitzenreiter – und der FC Pfohren taumelt dem Abgrund entgegen.
Kreisliga A Staffel 1: Eine Serie geht weiter, eine ist gerissen: Mit dem 3:1 in Unterkirnach im Topspiel gegen die zuvor acht Partien ungeschlagene SG Mönchweiler/Peterzell (sieben Siege) hat sich die SG Alemannia V-H-U (36 Punkte) nach ihrem sechsten Sieg hintereinander mit vier Zählern vom Gast abgesetzt und bleibt Tabellenführer SV Obereschach (40) auf den Fersen. Die SG Fischbach-Weiler (35) kann diese Woche noch an V-H-U vorbeiziehen.
Vielleicht weckt Alemannia-Trainer Jörg Klausmann beim ein oder anderen Unterkirnacher Verantwortlichen in der fußballerischen Dreier-WG Erinnerungen? Wie beim früheren Torhüter, Vorsitzenden und jetzigen Spielausschuss Martin Kuberzcyk. Die glorreiche Zeiten: 2013 Bezirkspokalsieger, bis 2005 sogar in der Landesliga dabei. „Wir lassen es einfach laufen. Unser Ziel vor der Runde war es nicht, vorne anzugreifen. Mit den guten A-Jugendspielern kann sich etwas entwickeln. Unser Team hat null Druck. Wir musten zuletzt sechs bis acht Spieler aus Kader 1 ersetzen. Wir versuchen jetzt, oben so lange es geht dabeizubleiben.“
Kreisliga A Staffel 2
Chance vertan: Absteiger SV Hölzlebruck konnte eine Woche vor dem Schlager gegen Verfolger SG Riedböhringen/Fützen den Vorsprung nicht auf vier Zähler ausbauen.
Die SG Lenzkirch-Saig war im Derby Spielverderber und überraschte in Neustadt mit einem 2:1. Sehr zum Ärger von Trainer Guiseppe Curia. Der SVH stolperte nach vier Siegen in Serie mit 17:0 Toren wieder einmal. Bemerkenswert: Von den 37 Zählern holte der Titelkandidat auswärts 21. Eine Rolle spielte sicherlich die frühe Auswechslung von Torjäger Michael Schübel (17 Treffer) und von Routinier Peter Beha.
Quo vadis FC Pfohren? Wohin geht die Reise des Tabellenletzten? Während die Nachbarclubs Aasen, Gutmadingen oder die DJK Donaueschingen in der Landes- und Bezirksliga derzeit Erfolgsläufe hinlegen, droht dem FCP nach drei Jahren der erneute Absturz in die Kreisliga B.
Seit dem 2:0 gegen Eisenbach am 21. September gab es bis zur nächsten Partie am kommenden Sonntag in Eisenbach in exakt zwölf Begegnungen (vier Remis) über sechseinhalb Monate an 202 Tagen keinen Sieg mehr. Ist mit nur zehn Punkten zu den davor platzierten SV Titisee (12), SV Eisenbach (14) sowie SV Ewattingen (15) trotz des geringen Abstands noch etwas zu retten in Sachen Klassenerhalt? „Wir geben natürlich nicht auf. Und werden alles versuchen in den direkten Duellen“, sagt Trainer Joerg Kienast, für dessen Team die drei nächsten Kellerduelle richtungsweisend sein werden. Gegen die SG Kirchen-Hausen hatte der FCP viel Pech und unterlag im Lokalkampf in der Nachspielzeit durch einen Treffer von Nick Eberhardt mit 0:1.
Kreisliga B Staffel 2
Der Fünfkampf im Titelrennen kommt immer mehr ins Rollen. Nachdem Spitzenreiter SV Göschweiler vorerst von Rang 1 auf 4 rutschte, gab es im Topspiel SV Döggingen – SG Friedenweiler/Rötenbach (1:1) keinen Sieger. Uwe Müller und sein Team bleiben daheim unbesiegt, mussten nach zuvor sechs Siegen allerdings die ersten Punkte auf eigenem Platz abgeben.
Der SV Mundelfingen (ein Spiel weniger als Friedenweiler) hat nach Punkten (beide 29) gleichgezogen. Beim knappen 1:0 gegen die SG Schluchsee/Feldberg war Pascal Springindschmitten der „Mann des Tages“. Die wegen Schnees abgebrochene Partie in Reiselfingen wurde auf den 30. April neu angesetzt.
Am kommenden Sonntag geht es mit dem Topspiel Erster gegen Zweiter in Friedenweiler weiter. Das Hinspiel gewann Mundelfingen mit 2:0 – mit einem Treffer von Springindschmitten. Einen starken Lauf hat unterdessen Absteiger SG Oberbaldingen/Öfingen (28) nach der Winterpause: 4:0 und 5:0 gewonnen, insgesamt seit Oktober fünf Dreier in Folge.