Luca Petrolli (links) kann mit der SG Fischbach-Weiler in der A1 den Relegationsplatz fix machen. Foto: Holger Rohde

In der Bezirksliga gibt es in drei direkten Kellerduellen Abstiegskampf pur. In der A1 wartet auf Obereschach im Stadt-Duell mit der DJK Villingen „ein gefährlicher Stolperstein“.

Am Wochenende geht es in der der Bezirksliga sowie den Kreisligen A und B heiß her. Spitzenspiele und Kellerduelle stehen an.

 

Bezirksliga

Theoretisch könnte der FC Gutmadingen – nach dem 2:0 (1:0) gegen den Tus Bonndorf am Mittwochabend (Manuel Huber traf doppelt (7., 58.)) – mit einem Sieg Meister in Tennenbronn werden, sollte der FC 07 Furtwangen in Hinterzarten verlieren.

Im Tabellenkeller dagegen wird sich die Entscheidung über den Abstieg bis nach der Saison hinausziehen. Jetzt wartet auf die Fans, Trainer und Teams erst wieder ein Nervenspiel: Es gibt gleich drei direkte Duelle um den Klassenerhalt. Die DJK Donaueschingen (27 Punkte/-2 Tore) erwartet Eintracht Neukirch-Gütenbach (27/-14).

Die Schwarzwald-Union (29/-14) empfängt in Schönwald die SG Riedöschingen/Hondingen (30/-10). „Daheim müssen wir gewinnen, da brauchen wir nicht drumherum zu reden“, so Union-Trainer Mario Ketterer. Beide haben eine englische Pokalwoche in den Beinen.

Im dritten direkten Vergleich der letzten Sieben in der Tabelle kommt es zum Rote-Laterne-Showdown VfB Villingen (17/-30) gegen die SG Wolterdingen-Tannheim (16/-47). Obwohl beide abgeschlagen sind, könnte der vorletzte Platz Ende Juni noch etwas Wert sein, sollte Neustadt in der Landesliga bleiben und Furtwangen ebenfalls aufsteigen. „Nach zehn Spielen ohne Sieg wird es für uns endlich mal wieder Zeit für einen Dreier“, meint VfB-Trainer Adem Sari.

Kreisliga A

Tabellenführer SV Obereschach (55) trifft im Stadtderby auf die seit zwölf Partien ungeschlagene DJK Villingen (33). „Das ist ein gefährlicher Stolperstein. Wenn wir ihn überspringen, sieht es gut aus in Richtung Meisterschaft“, erklärt Trainer Franz Ratz. Die letzte DJK-Niederlage war im Hinspiel (1:5). Verfolger SG Fischbach-Weiler (49) kann im Spitzenspiel gegen den Dritten Alemannia V-H-U (41) mit einem Sieg den Relegationsplatz zumindest schon einmal fix machen.

In der A2 gibt es kein direktes Schlagerspiel – und für die Top 3 SV Grafenhausen (47), SG Riedböhringen/Fützen (46) sowie SV Hölzlebruck (44) im Fernduell lösbare Aufgaben.

Kreisliga B

In der Staffel 1 geht es im Topspiel SSC Donaueschingen (1./37) gegen den FC Bad Dürrheim (2./34) um die Meisterschaft. In Lauerstellung hofft die SG Gemeinde B.K.N. (30) noch auf die Relegation. „Im direkten Duell daheim zählt nur ein Sieg“, zeigt SSC-Coach Almir Smakovic auf. In der Staffel 2 erwartet die SG Oberbaldingen/Öfingen (40) in Oberbaldingen den Tabellenführer SV Mundelfingen (45). Hier schielen der SV Göschweiler (40) und SV Döggingen (38) weiter auf den zweiten Platz.