Sandro Schüle will mit dem FV Tennenbronn erfolgreich bleiben. Foto: Holger Rohde

In der Bezirksliga geht der Blick am Wochenende in den Keller: Riedöschingen/Hondingen, Neukirch-Gütenbach, der TuS Bonndorf und der VfB Villingen treffen sich in direkten Duellen.

Bezirksliga: Zwei Kellerduelle sorgen erneut für viel Spannung in der Abstiegsfrage. Im direkten Duell erwartet die SG Riedöschingen/Hondingen (23) in der „englischen Woche“ die Eintracht Neukirch-Gütenbach (24). Das Hinspiel gewann Luca Crudo daheim mit 6:2. Nun sinnt Fabio Berrer mit seiner RiHo-Elf auf Revanche. Ebenfalls den Blick nach hinten richten muss trotz einer sehr guten Formkurve der TuS Bonndorf (26), der daheim gegen den Vorletzten VfB Villingen (16) klarer Favorit ist.

 

Für die Gäste ist nach sechs sieglosen Spielen jede Partie ein „Endspiel“. In der Hinserie siegte der TuS mit 4:2. Problem des VfB: In vier der letzten fünf Spiele lagen die Villinger nach fünf Minuten 0:1 im Rückstand.

Ein kurioses Duell zweier starker Leistungskurven gibt es in Allmendshofen: Die DJK Donaueschingen (25) empfängt als Zehnter den Zweiten FC 07 Furtwangen (42). Beide haben die Pokalspiele vom Mittwoch noch in den Beinen. Im Hinspiel gewannen die Bregstädter in der 90. Minute 3:2, nachdem die DJK bis zur 78. Minute noch mit 2:0 führte.

Kreisliga A Staffel 1

An diesem Wochenende gibt es für die Top 4 keine direkte Spitzenduelle, es warten also lösbare Aufgaben. Das schwierigeste Programm muss die SG Mönchweiler/Peterzell (35) bewältigen, die zum SV Niedereschach (27) reist.

Nach der Derbypleite in Kappel wollen die Eschach-Kicke das 1:1 der Vorrunde wiederholen.

Kreisliga A Staffel 2

Das Verfolgerspitzenduell Fünfter gegen Dritter findet an der Donau statt. Der SV TuS Immendingen (28) hat den SV Grafenhausen (35) zu Gast. Es ist die letzte Chance, nach drei Niederlagen in den letzten vier Spielen noch einmal an den vorderen Plätze zu schnuppern. Der SVG, bei dem Torjäger Florian Haselbacher 20 Tore erzielte, darf noch von der Meisterschaft oder Relegation träumen – der Verein hat seit über 20 Jahren viel Erfahrung: 2022 war der Club aus der Bezirksliga abgestiegen. 2019 stieg er über die Relegation auf, nachdem er 2011 in selbiger gescheitert war. 2014 und 2005 reichte es zum Meistertitel.

Kreisligen B

Das Topspiel findet in der B1 statt, allerdings nicht vom Tabellenplatz her. Im Derby erwartet der Zweite FC Bad Dürrheim (22) den Letzten NK Zagreb Villingen. Für Kurstadt-Trainer Predrag Kicic ist es ein Duell gegen den Ex-Club. Der holte im Winter zwölf neue Spieler – mit Erfolg. Die ersten drei Punkte gab es gegen den Dritten SV Überauchen (3:2) nach 0:2-Rückstand. Nun möchte Trainer Petrit Buzhala den Aufstiegskandidaten ärgern. Ein 7:0 wie im Hinspiel dürfte es diesmal nicht mehr geben, wenngleich die Dürrheimer fünf Spiele in Folge unbesiegt sind und die beste Abwehr haben (10 Gegentore).