Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Fußball "Ich sehe uns nicht als Kanonenfutter"

Von
Mit den Neuzugängen Dennis Becker, Marcel Wetzig, Alieu Sarr und Fabio Berrer sowie dem gut eingespielten bisherigen Kader gehen DJK-Coach Tim Heine und sein Co-Trainer Olaf Kurth zuversichtlich in die erste Verbandsliga-Saison. Foto: Georg Wild

Schon im ersten Jahr seiner Tätigkeit bei der DJK Donaueschingen führte Trainer Tim Heine den Fußballverein erstmals in der bald 100-jährigen Vereinsgeschichte in die Verbandsliga. Unmittelbar vor dem Start in die neue Saison blickt der 38 Jahre alte Erfolgscoach, der in seiner aktiven Zeit beim FC 08 Villingen und beim FV Donaueschingen in der Ober- und Verbandsliga spielte, auf die vor ihm liegenden Aufgaben.

Tim Heine, wie verlief die Vorbereitung auf die Saison 2019/20?

Die Testspiele waren insgesamt durchwachsen. So war beispielsweise der schwache Auftritt in Bonndorf zur richtigen Zeit ein Wachrüttler. Wir konnten uns danach auch deutlich steigern. Letztlich zeigte die Tendenz nach oben, wie am vergangenen Samstag auch beim klaren Pokalsieg in Neustadt zu sehen war. Ich bin unter dem Strich nicht unzufrieden. Sehr positiv waren auf jeden Fall der Trainingsbesuch und das Engagement der Spieler, die nun alle heiß auf die Punktespiele sind.

In welchen Bereichen muss sich die Mannschaft steigern, wie sind Ihre Erwartungen im Hinblick auf die Neuzugänge?

Wir müssen im Torabschluss effektiver werden und uns auf der anderen Seite auch in der Defensive verbessern. So erzielten wir in etlichen Testspielen aus einer Vielzahl von Chancen nur wenige Treffer und kassierten umgekehrt aus wenigen gegnerischen Möglichkeiten zu viele Tore. Hier müssen wir uns deutlich steigern, sonst wird es in der Verbandsliga sehr schwierig. Was die Neuzugänge betrifft, können uns Marcel Wetzig mit seiner Erfahrung und der vom Spielertyp gut zu uns passende Alieu Sarr sicherlich helfen, wenn sie fit sind. Den beiden jungen Spielern Fabio Berrer und Dennis Becker müssen wir noch etwas Zeit einräumen, um sich weiter zu entwickeln.

Worin sehen Sie den Unterschied zwischen Landes- und Verbandsliga? Inwieweit kennen Sie die einzelnen Mannschaften in der neuen Klasse?

In der Verbandsliga wird mit höherem Tempo gespielt. Dazu verfügen die Mannschaften in der Regel über ein besseres Zweikampfverhalten und taktisches Verständnis – sowie über einen breiteren Kader als in der Landesliga. Während ich dort fast jede Mannschaft und die meisten Spieler kannte, kommt in der Verbandsliga viel Neuland auf uns zu. Wir sind dabei, ein Netzwerk aufzubauen. Auf der anderen Seite kann es auch ein Nachteil sein, nur auf den Gegner und nicht auf die eigenen Stärken zu schauen.

Mit welchen Zielen gehen Sie mit Ihrer Mannschaft in die neue Saison?

Unser Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein, alles andere wäre vermessen. Dabei müssen wir die Euphorie und die Begeisterung der Zuschauer aus der Vorsaison mitnehmen und versuchen, vor allem auf dem eigenen Platz mutig aufzutreten und eine Macht zu werden – ohne Beton anzurühren. Wenn wir gleichzeitig mit Vorfreude in die Partien gehen, den Kopf hochhalten und mutig alles raushauen, was möglich ist, sehe ich uns als nicht chancenlos und nicht als Kanonenfutter an. Schließlich sind wir in der attraktiven Verbandsliga der einzige Verein aus dem Bezirk Schwarzwald. Darauf können wir zurecht stolz sein. 

Die Fragen stellte Georg Wild

Artikel bewerten
1
loading

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.