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Fussball Hochklassige Mannschaften dienen als erste Standortbestimmung

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Im Testspiel gegen Musbach (in rot) mussten sich die Spielerinnen aus Hopfau und Glatten um Kapitänin Anja Lewandowski (links) geschlagen geben. Nun wartet auf beide Teams die erste Runde im Verbandspokal. Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

SGM Hopfau/Glatten – VfL Sindelfingen Ladies (Sonntag, 11 Uhr in Glatten). (hhu). Zwar ist der ehemalige Bundesligist inzwischen in der Oberliga gelandet, doch hätte sich Thomas Wagner, Coach von der neuen Glatttal-Kombi, in der ersten Pokalrunde durchaus einen etwas machbareren Gegner gewünscht.

Dies ist verständlich, kann der neue Sindelfinger Trainer Thomas Beck doch zum Beispiel mit Carina Spengler, Bianca Blöchl, Jana Spengler Jasmin Ballach und der griechischen Nationalspielerin Athanasia Moraithou einige Spielerinnen aufbieten, die zum Teil schon Erfahrung im Ausland und in der Bundesliga gesammelt haben.

Die beiden Abstiege der Sindelfingerinnen waren unglücklich. So reichte es vor zwei Jahren knapp nicht zur Teilnahme an der eingleisigen zweiten Liga und zuletzt wurde man als Viertletzter in die Oberliga durchgereicht. Dies ist bitter, zumal sich die B-Juniorinnen wacker in der ersten Bundesliga behaupten.

Davon kann man bei der heimischen Kombi aus Glatten und Hopfau natürlich nur träumen, obwohl das Team durch die Kooperation in der Breite wesentlich besser aufgestellt ist. Am Mittwoch testete man gegen den SV Musbach und unterlag mit 0:5. Allerdings hat sich Hopfau/Glatten vor allem in der ersten Halbzeit mit zwei tief stehenden Sechsern und Viererkette achtbar verkauft. "Wir wollen auch gegen Sindelfingen nicht zu elft auf der Linie stehen, aber natürlich wird unsere Ausrichtung ähnlich defensiv sein", sagt Wagner.

Eine Auszeit von gut 20 Minuten wie gegen Musbach und Rottweil darf man sich aber gegen Sindelfingen aber nicht erlauben, sonst könnte es unangenehm werden – zumal für die urlaubende Lena Straub die erst 16-jährige Julia Schreiber den Kasten hütet. Berufsbedingt fehlen wird zudem Ann-Katrin Glunk. Fraglich ist die am Schienbein verletzte Sandra Springmann – bei ihr hofft Wagner aber noch auf einen Einsatz.

SV Musbach – VfL Herrenberg (Sonntag, 11 Uhr). (crl). Für die Verbandsliga-Damen des SV Musbach rollt ab diesem Sonntag das runde Leder wieder. Und das gleich mit einem Pokalkracher. Die Mannschaft von Stephan Schwenzer empfängt in der ersten Runde den letztjährigen Verbandsliga-Meister VfL Herrenberg.

Für die Schwenzer-Elf kommt dieser Brocken allerdings etwas früh. "Die halbe Stammelf ist im Urlaub. Wir hatten zwar bereits fünf Wochen Vorbereitung, aber wir sind auch durch etliche Neuzugänge noch nicht ganz da, wo ich uns sehe. Mit Melanie Faißt, Carla Bukenberger und Heike Maulbetsch haben mich drei Neuzugänge aus Klosterreichenbach sehr positiv überrascht. Sie sind eine tolle Bereicherung für das Team. Franziska Herbstreuth, die ich nach einem Jahr Pause reaktiviert habe, hat ebenfalls in den letzten Wochen gezeigt, dass sie wieder voll da ist. Es fehlt aber noch der letzte Schliff für die neue Runde", sagt Schwenzer.

Die Testspiele des SV Musbach verliefen aus seiner Sicht durchwachsen. Vor allem die urlaubsbedingten Absagen waren ein Grund, weshalb der SVM bisher nicht in der vom Coach gewünschten Formation auflaufen konnte. Den ersten Test gegen den TSV Sondelfingen (Landesliga) verlor man knapp mit 2:1. Gegen den SC Hofstetten (Verbandsliga) fuhr die Schwenzer-Elf einen 9:6-Erfolg ein. Gegen den SV Derendingen (Oberliga) verlor man nach einem starken Spiel mit 2:3. Eine weitere Niederlage kassierte der SVM beim Hegauer FV (Verbandsliga). Am Mittwochabend fand der letzte Test gegen die neuformierte SG Hopfau/Glatten statt. Hier trug vor allem Faißt mit drei Treffern zum 5:0-Sieg bei.

Am Sonntag wird es nun ernst für die Schwenzer-Elf. "Wir haben eine starke Mannschaft, in der sich auch die Neuzugänge bereits gut eingefunden haben. Taktisch haben wir noch einiges an Arbeit vor uns, das zeigen die Testspiele. Theresa Graf, die sich am letzten Spieltag der vergangenen Saison am Knie verletzte, signalisierte aber bereits, dass sie am Sonntag die Abwehr wieder verstärken könnte. Unsere Vorbereitung war gut, aber eben noch nicht optimal. Daher denke ich, dass es noch ein, zwei Wochen zu früh für uns ist, aber wir werden am Sonntag alles versuchen, den Verbandsliga-Meister zu fordern", so Schwenzer.

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