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Fussball "Hochaggressiv" und "wahnsinnig laut"

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Hat seine Spieler vorsichtshalber vor der Lautstärke im Union-Stadion gewarnt: SC-Coach Christian Streich. Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Nach drei Siegen in den bisher drei Auswärtsspielen dieser Saison reist der SC Freiburg mit viel Selbstvertrauen zur Partie beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin. "Wir sind zufrieden, aber nicht bequem, hoffe ich", sagte SC-Trainer Christian Streich am Donnerstag. Er rechnet damit, dass es im Stadion An der Alten Försterei "wahnsinnig laut" wird und eine "hochaggressive Mannschaft" auf den Sport-Club zukommt. Wegen der Lautstärke will er eventuell Ohrstöpsel mit nach Berlin nehmen.

Dort hat Streich am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wieder viele personelle Alternativen. Lediglich Rechtsverteidiger Lukas Kübler fällt nach einer Knieoperation beim Tabellenvierten aus. Mittelfeldspieler Nicolas Höfler, der sich im Testspiel gegen den Karlsruher SC eine Zehenverletzung zugezogen hat, trainiert dagegen wieder mit der Mannschaft.

Erschwert wurde die Vorbereitung auf das Union-Spiel durch elf Länderspielabstellungen Freiburger Spieler, einige Profis sind erst Mitte der Woche in den Breisgau zurückgekehrt. Italiens Nationalspieler Vincenzo Grifo und U21-Nationalspieler Nico Schlotterbeck bekamen von Streich dennoch am Donnerstag frei. Sie sollen am Freitag individuell auf Partie vorbereitet werden.

Beim SC-Kontrahenten aus Berlin kann Trainer Urs Fischer wieder mit Innenverteidiger Florian Hübner planen. Der Innenverteidiger steht nach seiner monatelangen Verletzungspause vor der Rückkehr in den Kader des 1. FC Union Berlin. Wie Fischer am Donnerstag sagte, könnte der 28-Jährige nach zuletzt zwei problemfreien Trainingswochen "ein Thema" für das Aufgebot am Samstag sein.

Dann trifft der Union-Coach auf einen Trainer-Kollegen, für den er große Sympathien hegt: "Ich habe mir auch die eine oder andere Pressekonferenz von ihm angeschaut, ich finde das sehr erfrischend. Zum Teil teile ich auch seine Ansichten", sagte Fischer über SC-Coach Streich. "Geschenke werden wir uns sicher nicht machen", sagte Fischer, ergänzte bei einer Pressekonferenz am Donnerstag aber auch: "Ich finde es gut, dass es auch Trainer gibt, die anders sind."

Der Schweizer Fischer schätzt, dass Streich immer klar und deutlich seine Meinung auch zu wichtigen Themen abseits des Fußballs äußert. Erst vor wenigen Tagen hätten beide gemeinsam bei einer Trainertagung zusammen gefrühstückt. "Das war eine sehr gute Atmosphäre. Das hat Spaß gemacht, sich mit ihm über Dinge auszutauschen, die sich nicht so spezifisch auf Fußball beziehen", sagte Fischer.

Sportlich steht Union vor dem Duell im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei unter Druck. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie ist der Aufsteiger auf Platz 16 abgerutscht, Freiburg ist nach dem besten Saisonstart der Bundesligageschichte nach sieben Spielen überraschend starker Vierter.

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