Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Fußball Hiobsbotschaft:  Gnabry  positiv  getestet

Von
80-Millionen Mann Lucas Hernández trifft mit den Bayern am Mittwoch auf seinen Ex-Klub. Foto: Meissner

Es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre es erst gestern gewesen. Nur 59 Tage nach dem Triumph von Lissabon legt der FC Bayern in der Champions League wieder los. Am Abend gab es dann aber eine Hiobsbotschaft.

Nationalspieler Serge Gnabry ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dem Offensivspieler gehe es gut, Gnabry befinde sich in häuslicher Quarantäne, teilte der deutsche Rekordmeister am Dienstagabend mit. Der 25 Jahre alte Offensivmann ist der zweite deutsche Nationalspieler nach Ilkay Gündogan, der an Covid-19 erkrankt ist. Der Profi von Manchester City war Ende September positiv getestet worden. Ob das Testergebnis bei Gnabry Auswirkungen auf das erste Champions-League-Gruppenspiel des Titelverteidigers am Mittwoch ( 21.00 Uhr/Sky) gegen Atlético Madrid hat, war zunächst nicht bekannt.

Startserie soll anhalten

Dabei war Hansi Flick am Nachmittag guter Laune. Er lachte, als es um das Ziel des Titelverteidigers in der neuen Champions-League-Saison ging. Nur 59 Tage nach der magischen Nacht mit dem Henkelpott streben die "Campeões de Lisboa" in der prestigeträchtigen Königsklasse nach weiteren Erfolgen und Rekorden. "Wir wollen das Optimum, wie wir das dieses Jahr gemacht haben", sagte Trainer Flick am Tag vor dem Startschuss für den FC Bayern. "Wenn wir von Spiel zu Spiel unsere Qualität einbringen, können wir wieder erfolgreich sein. Vielleicht auch so erfolgreich wie letztes Jahr."

Die Münchner Auftaktspezialisten, die den 17. Startsieg in Serie anpeilen, freuen sich auf den letztjährigen Titelverteidiger-Schreck Atlético Madrid um den neuen Star Luis Suárez. "Das ist ein Highlight", sagte Flick. Für Bayerns 80 Millionen Euro teuren Rekordmann Lucas Hernández ist das Wiedersehen mit dem Fußball-Klub, zu dem er als Elfjähriger gewechselt war, besonders emotional.

Doch bei aller Vorfreude auf die früheren Kollegen, spricht Hernández im zweiten Jahr längst von "typisch deutscher Mentalität", wie er es am Dienstag formulierte. "Hier möchte man gewinnen, gewinnen, gewinnen. Hier möchte man den Siegeszug fortsetzen", sagte der französische Weltmeister. Das Foto von ihm mit dem Königsklassen-Pokal über dem Kopf von vor zwei Monaten ist noch in bester Erinnerung ist, doch schon geht es weiter.

Das nach dem Triple und zwei Supercup-Pokalen nimmersatte Ensemble will in einer enorm strapaziösen Saison in Europas Eliteliga das schaffen, was in über einem Vierteljahrhundert bislang nur Real Madrid glückte: die erfolgreiche Titelverteidigung. "Die Champions League ist immer etwas Besonderes. Wir sind bereit", erklärte Robert Lewandowski vor einer Gruppenphase, die angesichts von sechs Gruppenspielen in nur acht Wochen Speeddating-Charakter hat.

Weitere Rekorde möglich

"Europas Fußballer des Jahres" könnte im nächsten Geisterspiel in der Allianz Arena als erster Star überhaupt im zehnten Gruppenspiel nacheinander treffen. Angeführt von Lewandowski und Frontmann Thomas Müller will die Torfabrik, die auf dem Weg zum Titel in der Vorsaison 43 Treffer erzielte, auch den Sieg-Rekord ausbauen. Als erstes Team überhaupt gewannen die Bayern alle Spiele auf dem Weg zum Titelgewinn: Elf Siege am Stück lautet die Bestmarke. Ob Teamkollege Joshua Kimmich mitwirken kann, ist abhängig vom Zeitpunkt der Geburt seines zweiten Kindes.

Im Jahr 2016 gab es den oftmals heißblütigen Kampf mit Atlético gleich viermal. Als Finale im Europapokal der Landesmeister war das Duell 1974 der Start für eine große Bayern-Ära. "Natürlich habe ich eine besondere Beziehung zu Atlético Madrid. Der Verein hat mir alles gegeben, ich bin dort aufgewachsen", erinnerte Hernández und warnte vor den Defensivkünstlern aus Spaniens Hauptstadt. "Wenn man gegen Atlético spielen muss, ist es immer eine sehr schwere Aufgabe."

Ehrfurcht nach Barça-Spiel

"Gegen Barça habe ich gesehen, dass es ihnen egal ist, ob sie 2:0 oder 3:0 führen: Sie wollen ihre Gegner immer zermalmen!", sagte Madrids Flügelspieler Yannick Carrasco ehrfürchtig. Offensivkollege Diego Costa plagt eine Muskelverletzung.

Der Atlético-Auftritt aus der Vorsaison sollte Warnung genug für die Bayern beim Beginn des Weges Richtung Finale am 29. Mai 2021 in Istanbul sein. Denn Madrid warf damals Titelverteidiger FC Liverpool aus dem Wettbewerb. Doch das ist für die Bayern kein Thema.

Artikel bewerten
0
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.