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Fußball Gegenseitiger Respekt ist groß

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Vorsicht ist geboten, wenn Empfingens Torjäger Nikolai Scheurenbrand zu Torchancen kommt. Zuletzt gegen Mühlheim traf er gleich doppelt und lässt sich dafür gebührend von den Mannschaftskollegen feiern. Foto: Wagner

SV Wittendorf – SG Empfingen (Mittwoch, 18.30 Uhr). Gut gerüstet fährt die SG Empfingen zum Landesliga-Bezirksderby nach Wittendorf. Aber auch die Gastgeber verkauften sich beim VfL Nagold ordentlich.

Beide Mannschaften überzeugten gleichwohl nicht über die gesamte Spielzeit. Dennoch können die Empfinger als Liganeuling auf jeden Fall nach dem klaren Erfolg gegen Mülheim mit sieben Zählern aus vier Begegnungen ganz gut leben. Gerade, wenn Fabian Singer seine schnellen Spitzen mit klugen Pässen in Szene setzt, geht schon eine Wucht von der SG Empfingen aus – vor allem, wenn man bedenkt, dass gegen Mülheim mit Linksfuß Christian Gier und Uwe Heckele zwei schnelle Offensivleute angeschlagen fehlten. Beide wollen am Montag wieder ins Training einsteigen.

Doch trotz reichlich Personal gehen SG-Trainer Philipp Wolf allmählich die im Mittelfeld defensiv veranlagten Spieler aus. Florian Schweizer wird auf Grund seiner Ampelkarte fehlen und Pascal Seil muss noch ein Match zuschauen.

Der Stabilisator und bei Vorstößen mit dem Kopf ungemein gefährliche Dennis Rebmann musste nach 40 Minuten verletzt das Feld räumen und das Krankenhaus aufsuchen. Eine genaue Diagnose liegt noch nicht vor, aber da er nach dem Zweikampf, welcher Ursache für die Verletzung war, etwas Blut spuckte, sieht es nicht gut aus.

Starker Torwart

Da war es mehr als erfreulich, dass Matthias Mock – zuvor mit wenig Landesligaminuten ausgestattet – sofort ein super Spiel machte und man im Tor einen lautstark dirigierenden Keeper hat, der reaktionsschnell auch mal ein "zu null" halten kann. Als Alternative im Defensivbereich kommt auch Daniel Schima aus dem Urlaub zurück.

Der schnelle Torjäger Nikolai Scheurenbrand wird wohl auch einsatzfähig sein, er war vor dem Mülheim- Spiel unter der Woche leicht erkältet, seine Auswechslung nach gut einer Stunde abgesprochen und als Vorsichtsmaßnahme genau richtig.

Aber umbauen muss Philipp Wolf im Mittelfeld trotzdem. Dies wird der Coach mit seinem Co-Spielertrainer Fabian Singer am Montag nach dem Training ausführlich besprochen haben, um gut gerüstet nach Wittendorf zu fahren.

Kein blinder Aktionismus

Vor allem für die Gastgeber ist das Spiel von großer Bedeutung. Die Wittendorfer haben die letzten drei Spiele wenn auch recht knapp allesamt verloren. Trainer Stefan Jäkle weiß um die Brisanz des Spiels vor allem für seine Mannschaft,rät aber ab vor blindem Aktionismus ab: "Wir müssen jetzt die Ruhe bewahren. Natürlich sind die drei Spiele gegen Mühlheim, Ehningen und Nagold zumindest vom Ergebnis nicht für uns gelaufen. Da war in allen Spielen bedeutend mehr für uns drin." Paradebeispiel war zuletzt die Partie gegen den VfL Nagold. "Wir haben lange Zeit hinten nichts zugelassen, dann wirft uns eine Standardsituation, die zur Nagolder Führung führt, völlig aus der Bahn und wir kassieren in der Folge vor der Halbzeit noch weitere zwei Gegentreffer", so Jäkle.

Für ihn stellt sich die SG Empfingen als kein normaler Aufsteiger dar: "Sie konnten sich richtig gut verstärken und haben vor allem in der Offensive enorm an Qualität zugelegt." In der Offensivabteilung klemmt es aktuell wiederum bei den Wittendorfern, Jäkles Trainerkollege Christian Braun hat aus dem Spiel heraus trotz vieler guter Chancen zuletzt auch in Nagold immer noch nicht getroffen. Hier können die Gastgeber vom Sturm der Gäste in Sachen Effektivität einiges lernen.

Cedric Wälde nicht dabei

"Christian hatte auch in Nagold in der ersten Halbzeit eine ganz dicke Tormöglichkeit wo er alleine auf das Nagolder Tor zusteuert. Im Normalfall macht er solche Dinger, aber wir leiden mit ihm", sagt Jäkle Erfolgreichster Schütze aus dem Spiel heraus ist Tobias Armbruster obwohl dieser nicht immer von Anfang an gespielt hat. Personell werde es laut Jäkle geringe Umstellungen in der Startformation geben. Wittendorfs Innenverteidiger Cedric Wälde wird berufsbedingt nicht auflaufen können.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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