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Fussball Gechinger haben Tabellenspitze im Visier

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Können die Sportfreunde Gechingen auch bei ihrem fünften Auftritt jubeln? In dieser Szene freut sich Salvatore Tommasi über den 2:1-Führungstreffer gegen den FC Altburg. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Ein vorgezogenes Spiel des 6. Spieltags und ein Nachholspiel vom 3. Spieltag stehen am heutigen Mittwoch und am morgigen Donnerstag auf dem Programm der Fußball-Bezirksliga Böblingen/Calw.

Dabei haben die mit vier Siegen aus vier so furios Sportfreunde Gechingen die Möglichkeit, sich zumindest bis Sonntag an die Tabellenspitze zu setzen. SV Nufringen – SF Gechingen (Mittwoch, 19 Uhr). Auf den heutigen Mittwoch haben sich die beiden Vereine als Ausweichtermin geeinigt, nachdem die Nufringer um Verlegung gebeten hatten. Der Grund: Am Wochenende heiratet Sascha Eberhardt, und der noch nicht wieder einsatzbereite Spielertrainer Andreas Poser weiß, was auf sein Team zukommt. "Die Gechinger schätze ich sehr hoch ein. Wir müssen den Gegner von unserem Strafraum fern halten solange es geht und versuchen, vorne einen Treffer zu erzielen. Das wird schwer, es ist aber nicht unmöglich." Derweil schwärmt SFG-Coach Manuel Vogt noch vom jüngsten 5:2-Erfolg seiner Elf gegen den TSV Schönaich. "Ich bin platt. Das war eine herausragende Mannschaftsleistung, die ich so von uns noch nicht gesehen habe." Seine Mannschaft hatte zweimal einem Rückstand wettgemacht und dann das Spiel gedreht. "Wir mussten die zweiten 45 Minuten in Unterzahl spielen und haben doch noch vier Tore erzielt. So zurückzukommen, das ist mental stark." Den TSV Schönaich im Rücken und die Nufringer vor der Brust, jetzt gilt es die Leistung zu bestätigen. "Da bin ich selbst gespannt", sagt Manuel Vogt. Er erwartet einen Gegner, der tief stehen wird und mit viel Kampf und Einsatz zu Werke geht. "Das wird wieder ein Geduldspiel." Fluch der guten Tat, denn nach der Vorstellung gegen die Schönaicher dürften die kommenden Aufgaben nicht einfacher werden. "Wir sind in der Favoritenrolle, und da sind die Gegner umso motivierter", nimmt Manuel Vogt die Rolle an. Andreas Kiwranoglou fällt verletzt aus. Ob der angeschlagene Kai Becker dabei sein kann, entscheidet sich kurzfristig. Verzichten muss Manuel Vogt auf Jonathan Tommasi, der sich nach einem Auslandsurlaub aktuell in Quarantäne befindet.

VfL Stammheim – VfL Nagold II (Donnerstag, 19.30 Uhr). Nach dem Corona bedingten Spielausfall am 13. September müssen diese beiden Mannschaften die zweite englische Woche in Folge bestreiten. Beide haben jeweils erst einen Zähler eingefahren und weisen mit 2:9 sogar die identische Torbilanz auf. Da klingeln erst einmal die Alarmglocken beim Nagolder Trainer Mario Kovacevic, der zudem die 1:4-Niederlage in Dagersheim verdauen muss. Seine Erklärung ist einfach: "Es hapert an der Chancenverwertung. Außerdem sind wir nach unserer miesen Vorbereitung urlaubsbedingt einfach nicht fit." Dazu kommt erschwerend die Corona-Pause. "Wir spielen eine super erste Viertelstunde. Anschließend geht uns die Pumpe." Erst der VfL Stammheim, dann am Sonntag der VfL Herrenberg, Fluch oder Segen? "Einerseits können wir uns Luft verschaffen, aber wenn es dumm läuft, sind wir am Sonntagabend aber ganz tief im Tabellenkeller."

Auf der Gegenseite hat Spielertrainer Timo Sauer das 0:2 seiner Stammheimer in Altburg abgehakt. "Der Gegner hat uns mit seinen schnellen Spitzen vor allen Dingen über die Außen immer wieder in Verlegenheit gebracht und seine Möglichkeiten genutzt. Wir haben unsere Angriffe nicht sauber zu Ende gespielt. Das ist und war zuletzt der große Unterschied. Doch nun kommen zwei Gegner, die unsere Kragenweite haben", hofft Timo Sauer das sich gegen die Nagolder der Knoten endlich löst. "Allerdings gehe ich davon aus, dass der VfL Nagold mit Spielern von oben bei uns antreten wird. Das macht die Sache noch schwieriger, denn die haben alle individuelle Klasse. Was ihnen fehlt, ist die Erfahrung. Wir müssen alle an die Grenzen gehen, wenn wir das Spiel gewinnen wollen."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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