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Fußball FV 08 Rottweil: Happy End nach Elferdrama

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Endlich am Ziel: Die Spieler des FV 08 Rottweil sind zurück in der Landesliga und haben allen Grund zum Jubeln. Foto: Peiker

Der FV 08 Rottweil hat die Rückkehr in die Landesliga geschafft. Nach drei Jahren Abstinenz freuen sich die „Schwarz-Gelben“ wieder auf die Derbys gegen den SV Zimmern und VfB Bösingen.

Diese gab es zwar zuletzt auch in der Bezirksliga, aber lediglich gegen die Zweitvertretungen der Lokalrivalen. Was zu Beginn der Relegationsrunde kaum einer für möglich gehalten hatte, wurde nun Wirklichkeit. Die junge Rottweiler Mannschaft hat sich regelrecht in diese Relegation reingebissen und zeigte sich in diesen drei Spielen als verschworene Einheit.

Stand nach dem Saisonabschluss in der Bezirksliga fest, dass Torjäger Sascha Mauch, aufgrund einer schweren Bänderverletzung für die Aufstiegsrunde nicht zur Verfügung stehen würde, rückte die Mannschaft von Trainer Uli Fischer noch näher zusammen.

Nach dem 2:0-Sieg gegen den TSV Dettingen/Erms (Zweiter Bezirksliga Alb) bog Rottweil in der zweiten Runde gegen den VfL Herrenberg einen 0:2-Rückstand noch in in einen 3:2-Sieg um und nun am vergangenen Sonntag im Relegations-Endspiel in Deckenpfronn gegen den nun Ex-Landesligisten GSV Maichingen wuchs die FV08-Mannschaft in Sachen kämpferischer Einstellung über sich hinaus.

Auch von den zusätzlichen verletzungsbedingten Ausfällen von Marco Thieringer (nach dem Spiel gegen Dettingen) und nun gegen Maichingen (bereits in der ersten Halbzeit) von Andreas Roth und Albert Schlegel, ließen sich die Nullachter nicht aus dem Konzept bringen.

FV Rottweil beeindruckt in zweiter Halbzeit mit spielerischer Qualität

Gerade in der zweiten Halbzeit gegen Maichingen beeindruckte die Mannschaft von Uli Fischer, zeigte spielerisch die weitaus reifere Spielanlage als der (Noch-) Landesligist und hatte auch die besseren Torchancen zu verzeichnen. Hätte Maichingens Torhüter Timo Hammel in der zweiten Halbzeit gegen Mohammed Eid und Marius Otte nicht zweimal prächtig reagierte, dann wäre Rottweil schon in der regulären Spielzeit das entscheidende Tor gelungen.

Gerade Marius Otte war Sinnbild des Rottweiler Einsatzwillens in diesem Spiel. Wurde er schon in der ersten Halbzeit, nach oftmals unfair geführten Zweikämpfen der Maichinger (die überwiegend ungeahndet von Schiedsrichter Felix Prigan blieben) zweimal am Kopf getroffen, war dann zwei Minuten vor Abpfiff der regulären Spielzeit endgültig Schluss, als Marius Otte zum dritten Mal von einem Maichinger Akteur im Gesicht erwischt wurde. Immerhin verwarnte Schiedsrichter Prigan in diesem Fall dem GSV-Spieler wenigstens mit einer Gelbe Karte. Allerdings war für den Rottweiler Angreifer endgültig Schluss, der dann von A-Jugendspieler David Ehret ersetzt wurde.

In der Verlängerung ließen sich die Rottweiler aber nicht von ihrem Weg abbringen, kämpften unverdrossen weiter und bissen sich durch. Auch die rund fünfminütige Unterzahl, nach einer "Ampelkarte" gegen Marco Lenz in der Verlängerung, überstanden die Schwarz-Gelben schadlos. Und im Elfmeterschießen schlug dann die Stunde von Marijan Huljic. Der Ex-Oberligatorhüter des FC 08 Villingen hielt drei Elfer und war somit der Sieggarant für Rottweil.

"Das war richtig nervenaufreibend, aber was unsere Mannschaft in den drei Relegationsspielen und speziell nun gegen Maichingen geleistet hat war phänomenal", war auch Sportkoordinator Oliver Wanner, nach den rund zweieinhalb Stunden von Deckenpfronn noch sichtlich gezeichnet vom Spiel und musste das Geschehene erst einmal sacken lassen.

Auch die "Nachbarn" freuen sich wieder auf packende Derbys

Nicht nur die Freude bei den Spielern des FV 08 Rottweil und ihrem zahlreichen Anhang war groß, sondern auch bei Zimmerns Trainer Patrick Fossé und Bösingens Coach Michael Neumann. Beide Trainer weilten am Sonntag beim A-Junioren-Aufstiegsspiel des SVZ gegen den VfL Nagold (1:2) und hofften schon im Vorfeld. "Ein zusätzliches Derby gegen Rottweil in der Landesliga wäre doch eine feine Sache." Kurz vor 18 Uhr am vergangenen Sonntag wurden dann diese Wünsche der beiden Übungsleiter Realität.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

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