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Fussball Fußball-Feste sehen etwas anders aus

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Ganz wichtiger Treffer: Dominik Pedro erzielte eine gute Viertelstunde vor Schluss das 2:0 für den VfL Nagold. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Für den VfL Nagold bleibt die Spitzengruppe der Fußball-Landesliga nach wie vor in Sichtweite. Das und der Dreier im Verfolgerduell mit dem SV Nehren waren unter dem Strich das Beste an den 90 Minuten im Reinhold-Fleckenstein-Stadion.

Die Zuschauer waren am Sonntagnachmittag bei leichtem Nieselregen alles andere als begeistert. Echte Höhepunkte waren dünn gesät. Fußball-Feste sehen anders aus, das haben die Nagolder in dieser Runde schon mehrfach unter Beweis gestellt.

"Arbeitssieg, ja, das kann ich so unterschreiben. Heute ging es für uns nur darum, dass wir das Spiel gewinnen", meinte VfL-Trainer Armin Redzepagic nach dem Spiel. "Wir waren heute weder personell noch vom Selbstvertrauen her gesehen in der Lage, den Gegner im Hurra-Stil weg zu machen."

Mehrere Stammspieler nicht mit von der Partie

Tatsache ist, die Gelb-Rot-Sperren von Niklas Schäuffele und Nicolai Brugger im Pokalspiel beim TSV Pfedelbach, und der Ausfall von Marco Quiskamp und Heinrich Vegelin zwangen Armin Redzepagic dazu, die Mannschaft wieder einmal komplett umzukrempeln. Dabei hatte der Nagolder Trainer Mitte ver-gangener Woche noch gehofft, dass er personell ausnahmsweise mal keine Probleme haben würde.

Matthias Rebmann rückte im Spiel gegen den SV Nehren an die Seite von Valentin Asch in die Innenverteidigung, Berk Özhan spielte in der Viererkette, Lysander Skoda musste vor der Abwehr auf die Sechs. David Weinhardt stand nach längerer Verletzungspause in der Startelf. Im Tor musste Matthias Müller für Bubacarr Sanyang Platz machen, Elias Bürkle spielte hinter den Spitzen Luka Kravoscanec und Daniel Leding.

Letzteres funktionierte überhaupt nicht. Daniel Leding fand kaum Bindung zum Spiel, David Weinhardt merkte man die längere Pause doch deutlich an. Jeder versuchte die Vorgaben des Trainers zu erfüllen und möglichst keinen Fehler zu machen.

Spiel gegen gleich zwei Fünferketten

Wenn dann der Gegner hinter der Mittellinie ohne Spitzen spielt und praktisch zwei Fünferketten auf engsten Raum aufbaut, dann ist in erster Linie Kreativität gefragt. Zusammen mit den Platzverhältnissen und einem Gegner der keine Räume preisgibt, kommt dann ein Spiel heraus, das wenig Höhepunkte bietet.

Eine weitere Begründung lieferte die Ersatzbank beider Mannschaften. Der SV Nehren hatte vier Ersatzspieler dabei, davon allerdings zwei Torhüter, der VfL Nagold nur Perparim Halimi und Walter Vegelin. Damit lässt sich natürlich kein Offensivfeuerwerk abbrennen.

"Wenn wir unsere Möglichkeiten besser genutzt hätten, wäre das eine klare Angelegenheit geworden", verwies Armin Redzepagic unter anderem auf zwei Aluminiumtreffer.

Dass trotz einer eigentlich sicheren 2:0-Führung "das Ding" in der Nachspielzeit für die Platzherren auch noch hätte schief gehen können, sollte dem VfL-Coach jedoch zu denken geben. Ball halten, Spiel ruhig machen, Gegner kontrollieren sind drei Dinge, die den VfL Nagold aktuell noch von einer absoluten Spitzenmannschaft in der Landesliga trennen.

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