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Fußball Für VfB-Kicker das "Spiel des Jahres"

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Einsatz und Leidenschaft sind vom Landesligatabellenführer VfB Bösingen (Marius Beiter, rechts) heute in der Pokalpartie gegen den Regionalligisten SSV Ulm gefragt, wenn man sich gut aus der Affäre ziehen will. Foto: Archiv

WFV-Pokal: VfB Bösingen – SSV Ulm 1846 (Mittwoch, 17.30 Uhr). Traumlos für den VfB Bösingen in der dritten Runde des WFV-Pokals. Der Landesligist erwartet den Pokalverteidiger und Regionalligisten SSV Ulm, der zu seiner Glanzzeit Anfang der 2000-er sogar in der Bundesliga spielte.

"Meine Spieler haben schon seit Tagen nur noch dieses Spiel im Kopf. Nachdem wir in der Landesliga mit zwei Siegen gut aus den Startlöchern gekommen sind können wir dieses Spiel heute so richtig genießen. Wir wollen aber natürlich auch versuchen den Ulmern das Leben so schwer wie möglich zu machen", ist auch bei Bösingens Trainer Peter Leopold die Vorfreude auf den heutigen "Pokalkracher" schon groß. Während die Ulmer "Spatzen" erst in dieser dritten Runde ins Pokalgeschehen eingreift (in den ersten beiden Runden hatte der SSV jeweils ein Freilos) haben die Bösinger schon zwei Spiele im Pokal erfolgreich absolviert.

Gerade der 3:2-Sieg (nach 0:2-Rückstand) gegen den Oberligisten SGV Freiberg hat auch die Verantwortlichen des Titelverteidigers hellhörig gemacht. Extra zum Punktspiel der Bösinger am vergangenen Sonntag in Böblingen (2:0-Sieg für den VfB) war eine Abordnung des SSV vor Ort um sich den heutigen Gegner "live" unter die Lupe zu nehmen. Da ist also auf Seiten des Pokalverteidigers schon ein gewisser Respekt vorhanden, denn das Ziel der "Spatzen" lautet auch dieses Mal, soweit wie möglich zu kommen im WFV-Pokal, wenn möglich wieder bis ins Endspiel. Ende Mai diesen Jahres schlugen die Ulmer im Stuttgarter GAZI-Stadion dabei den Verbandsligisten TSV Essingen mit 2:0.

Damit qualifizierte sich der SSV zudem für die erste Runde des DFB-Pokals, wo die Mannschaft von Trainer Holger Bachthaler den Lokalrivalen und Zweitbundesligisten FC Heidenheim erwartete. Am Ende setzte sich Heidenheim mit 2:0 durch, aber die über 10.000 Zuschauer im Ulmer Donaustadion sahen dabei eine gute Ulmer Mannschaft. Noch besser in Erinnerung für den SSV Ulm ist der DFB-Pokal des Vorjahres als es dem Regionalligisten gelang in der ersten Runde den DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt (2:1-Sieg) aus dem Wettbewerb zu schießen. Hingegen läuft es in der Regionalliga noch nicht rund. Nach der 0:1-Niederlage letzten Samstag beim TSV Steinbach belegen die Ulmer mit drei Punkten aus vier Spielen lediglich den 15. Tabellenplatz. Dabei war der SSV in die Saison gestartet ganz oben mitzuspielen. Daher ist der WFV-Pokal für den Ex-Bundesligisten ein ganz wichtiger Wettbewerb, denn bei einer Niederlage würde der Wind rund um das Ulmer Donaustadion schon rauer wehen.

Während Ulms Trainer Holger Bachthaler im heutigen Pokalspiel nahezu aus den Vollen schöpfen kann, werden bei den Bösingern Fabian Schmid und Torsten Müller (beide im Urlaub) noch fehlen, dafür kehrt Marvin Schlosser wieder in den Kader zurück. "Wir müssen natürlich versuchen, gerade in der Anfangsphase, den Gegner weit weg vor unserem Tor zu halten. Gelingt uns dies, wachsen unsere Chancen. Wir wollen das Spiel auf alle Fälle selbstbewusst angehen und uns nicht verstecken, denn der Druck liegt ganz klar bei den Ulmern", gibt sich Bösingens Trainer Leopold daher auch zuversichtlich.

Früher Anpfiff: 17.30 Uhr

Das Spiel wird auf dem großen Rasenplatz in Bösingen ausgetragen und der Anpfiff (17.30 Uhr) folgte deshalb so früh, weil der Platz über kein Flutlicht verfügt. Trotzdem erwarten die Bösinger natürlich eine große Zuschauerzahl, denn nicht nur für die Fußballfans aus Bösingen, sondern für die gesamten Anhänger des Fußballsports aus der Region, dürfte dies schon ein besonderes Spiel sein, dass heute beim VfB angepfiffen wird.

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