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Fussball Fünf Teams noch ungeschlagen

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Im Spiel zuletzt zwischen Wachendorf (links) und Oberiflingen ging es zur Sache.Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Mannschaften, die noch ganz ohne Punkte dastehen, erste Verletzungssorgen, spielerisch noch Luft nach oben. In der noch jungen Saison dient auch der vierte Spieltag einigen Teams als Standortbestimmung.

SV Baiersbronn – SV Vollmaringen. Mit dem Rückenwind aus dem Auswärtserfolg vom Vorsonntag in Ergenzingen ist der SV Baiersbronn hochmotiviert, die nächsten drei Punkte im Heimspiel gegen Vollmaringen zu holen. "Der Sieg an der Breitwiese hat sich für uns wie ein Befreiungsschlag angefühlt", sagt der langjährige Spielertrainer und Abwehrchef der Murgtäler, Marvin Lutz. Fraglich ist ein Einsatz der angeschlagenen Spieler Sebastian Braun und Jonathan Günther, hier muss das Abschlusstraining zeigen, ob es bei den beiden gehen wird.

Nachdem den Vollmaringern zuletzt gegen Sulz mit Daniel Krespach, Simon Miller, Kevin Grimm, Paul Riexinger und Lars Wiedmann gleich fünf wichtige Spieler gefehlt haben, man am Ende aber dennoch erfolgreich war, ist Co-Spielertrainer Nico Nesch mit Recht stolz auf seine Jungs. "Der Abteilungsleiter Daniel Alber hat scherzhaft schon gesagt, ob wir überhaupt nach Baiersbronn fahren oder denen eine 3:0-Wertung schenken sollen, denn da haben wir noch nie was gerissen. Aber genau deshalb wird es jetzt einmal mal Zeit", so Nesch. Entgegen aller Vorbehalte und voller Optimismus fahre man ins Murgtal. Auch weil bis auf Daniel Krespach alle Mann an Bord sind. VfR Sulz – SG Dornstetten. Beide Teams kassierten zuletzt empfindliche Niederlagen. Während die Gäste noch ganz ohne Zähler dastehen, haben die Sulzer zumindest einen Dreier auf ihrem Konto. Dennoch haben sich die Neckarstädter um ihr Trainerduo Rumpel/Spataro doch etwas mehr erhofft. Noch ist die Saison aber jung und es kann noch einiges passieren. Individuell sind die Sulzer auf jeden Fall auch mit den beiden Spielertrainern wohl besser besetzt als der Gast, bei dem mittlerweile auch "Erci" Yaman wieder mitwirbelt. Was Dornstetten-Trainer Markus Neuchel aber fehlt, ist ein durchschlagskräftiger Stürmer, der die Chancen verwertet, welche man durchaus hat. Dazu kommt, dass Schlüsselspieler Philipp Wasel nicht zur Verfügung steht. Der 17-jährige Justin Elischer ist zweifelsohne ein Talent, aber es ruht aktuell in der Offensive die ganze Last auf seinen schmalen Schultern. So fährt man als doch als Außenseiter, aber nicht chancenlos ins Albeckstadion. SGM Altheim/Grünmettstetten – TSF Dornhan. Den ersten Dreier konnte Sven Hayers Aufsteiger in Dornstetten sichern. Damit schob man sich vor die Gäste, die auf ihrem einen Punkt sitzen blieben. "Das Spiel gegen Dornstetten war bis auf die erste halbe Stunde eine Steigerung zu den anderen Spielen. Das Ausspielen der Konter in den letzten 20 Minuten war nicht gut, wir haben fast immer die falschen Entscheidungen getroffen. Spielerisch ist noch Luft nach oben", weiß der A-Lizenz-Inhaber Hayer natürlich genau, an welchen Stellschrauben er noch drehen muss. Gegen Dornhan erwartet er ein sehr schweres Spiel. "Ich sehe Dornhan im vorderen Mittelfeld, von daher müssen wir wieder alle bei 100 Prozent sein und uns nochmals steigern, um die ersten drei Punkte zu Hause einzufahren" so Hayer. Fehlen wird den Steinachtälern Wolfgang Kneißler (Sprunggelenk), leicht angeschlagen ist Torspieler Martin Becht (Oberschenkel). SF Salzstetten – SV Gündringen (Spiel des Tages. Lesen Sie dazu die Trainerinterviews auf dieser Seite). SG Ahldorf-Mühlen – SV Oberiflingen. Einen letztendlich verdienten Arbeitssieg brachte die Helber-Truppe aus Gündringens Höhen mit, auch wenn es gegen Ende der Partie noch etwas hektisch wurde. "Unser Ziel ist es die Heimspiele zu gewinnen, was beim ersten Spiel ja nicht so funktionierte. Es wird aber schwer werden, da Oberiflingen ja gut gestartet ist", so SG- Trainer Markus Helber, der zwar einige Ausfälle kompensieren muss, aber seinem Kader vollstes Vertrauen schenkt, was ja zuletzt auch gut geklappt hat.

"Das Spiel gegen Wachendorf war taktisch eine große Herausforderung für mein Team. Sie haben es aber insgesamt sehr gut hinbekommen und sich für eine starke Leistung mit dem hochverdienten Ausgleichstreffer auch belohnt", so SVO- Übungsleiter Sebastian Schmid. Mit Ahldorf-Mühlen warte eine taktisch und spielerisch sehr reife Mannschaft. Doch die gut gestarteten Gelb-Schwarzen freuen auf diese Herausforderung. Stand Mittwoch war der Kader fürs Wochenende vollständig, unter der Berücksichtigung, dass sich beim Pokalspiel unter der Woche gegen Herzogsweiler niemand verletzt hat. SV Wachendorf – SpVgg Freudenstadt. Der SV Wachendorf kann mit sieben Zählern aus drei Begegnungen eigentlich zufrieden sein, so rangiert man in der noch nicht aussagekräftigen Tabelle auf dem dritten Rang. Dennoch hat die Sumser-Truppe beim Remis in Oberiflingen feststellen müssen, dass in der Bezirksliga jeder Gegner gefährlich werden kann. Das gilt natürlich auch für die jungen Freudenstädter, die bei der unglücklichen Heimniederlage gegen Vöhringen durchaus auch den Platz als Sieger hätten verlassen können, wenn man die zahlreichen Torchancen effektiv genutzt hätte. Aber Coach Mathias Trautwein weiß natürlich auch, dass der Konjunktiv keine Punkte beschert. SG Herzogsweiler/Durrweiler – TuS Ergenzingen. Gerhard Melewzik mit Kreuzbandriss, Benny Joswig auch verletzt, Spielertrainer Ümit Dagistan gesperrt – mit quasi dem letzten Aufgebot bezwang die SGHD unter schwachem Flutlicht den SV Oberiflingen am Mittwoch im Pokal im Elfmeterschießen und trifft nun auf Nachbar Phönix Pfalzgrafenweiler. Zumindest Ümit Dagistan ist zum Ende der Englischen Woche wieder an Bord, inwieweit der Kräfteverschleiß gegen die frischeren Ergenzinger eine Rolle spielt, bleibt abzuwarten.

"Uns erwartet ein dickes Brett, aber das wollen wir durchbohren. Uns fehlen wie im letzten Spiel einige wichtige Akteure, aber unser Kader ist groß und jeder, der spielt, sollte es als Chance sehen und sie nutzen", weiß TuS-Coach Heiko Kieferle, dass es schwer wird auf dem Oswald Baum- Sportgelände in Durrweiler zu punkten. Dabei arbeitet der engagierte Trainer daran, die Chancenauswertung zu verbessern, was sich bei der ansonsten technisch starken Truppe als größtes Manko herauskristallisiert. Kann man dies abstellen, hat man auch gegen die ambitionierte SGHD eine Chance. SGM Felldorf/Bierlingen – SV Mitteltal/Obertal. "Gegen Herzogsweiler einen Punkt zu holen ist für unsere bescheidenen Verhältnisse unglaublich gut. Dennoch muss man sagen, dass wir den Sieg verschenkt haben", analysiert der erfolgreich arbeitende SVM/O-Coach Sven Schröder sehr genau die zurückliegende Begegnung. Vor allem die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Auch die Unerfahrenheit des sehr jungen Teams waren Gründe für das Unentschieden. Deutlich zu erkennen war aber, dass die Murgtäler wieder einen Schritt nach vorn gemacht haben, um das neue System weiter zu entwickeln. In Felldorf erwartet Schröder ein sehr schnelles Spiel: "Sie haben Baiersbronn 4:0 geschlagen und 3:3 in Herzogsweiler gespielt, von daher sind wir gewarnt und gehen nicht als Favorit in das Spiel." Die Felldorf/Bierlinger Kombi startete gut in die Saison und möchte, nachdem man zuletzt spielfrei hatte, natürlich nur zu gerne auch im dritten Match ungeschlagen bleiben.

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