Die Frauen des TSV Frommern holen beim 0:1 gegen den TSV Münchingen im vierten Spiel in Folge keinen Punkt. Foto: Kara

Durch die 0:1-Niederlage gegen den TSV Münchingen hält Frommerns Negativserie an.

Der TSV Frommern musste im Heimspiel gegen den TSV Münchingen eine weitere bittere Niederlage hinnehmen. Trotz zahlreicher Chancen und einer engagierten Leistung blieb die Mannschaft von Trainerin Petra Linder erneut ohne Torerfolg und verlor in der Verbandsliga mit 0:1.

 

Der TSV startete druckvoll in die Partie und setzte früh Akzente, der erste Abschluss in Minute zwölf gehörte Frommern, wurde jedoch geblockt. Wenige Minuten später prüfte Münchingen TSV-Torhüterin Lisa Korsch zum ersten Mal. In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten.

Frommern mit Chancenplus

Die beste Chance hatte in der 22. Minute die Heimelf: Nach einem Freistoß von Elena Lukić kam Laura Flohr zum Abschluss, scheiterte aber an der stark reagierenden Gästetorhüterin. Kurz darauf verfehlte Jelena Matjevic nach einem feinen Steckpass von Flohr das Tor knapp (24.).

Auch weitere Versuche durch Jana Thiel (25.) und Vanessa Deisling (26.) blieben erfolglos. Münchingen kam vor der Pause nur selten gefährlich vor das Tor, ein Schuss in der 37. Minute ging knapp daneben. So ging es torlos in die Halbzeit. Nach der Pause drängte Frommern weiter auf die Führung. Zwei aufeinanderfolgende Eckbälle in der 58. und 59. Minute sorgten für Gefahr – Schwaners Kopfball wurde aber auf der Linie geklärt.

Im direkten Gegenzug zeigten sich die Gäste dann effizienter: Nach einem Eckball erzielte Münchingen das 1:0 in der 61. Spielminute. TSV Frommern-Trainerin Linder sagt zum Gegentor: „Wir kassieren das Tor wieder nach einem Eckball, das ärgert dann schon.“

Linder am Ende enttäuscht

Die Heimelf gab sich nicht auf und hatte durch Leticia Birkic noch eine gute Möglichkeit (70.) zum Ausgleich, die ungenutzt blieb. Frommern zeigte trotz der Niederlage eine ansprechende Leistung und erspielte sich mehrere hochkarätige Chancen, blieb aber ohne Torerfolg – so hält die Negativserie von nun vier punktlosen Partien weiter an.

„Unglaublich. Wer das Spiel gesehen hat, versteht was ich meine. Wir spielen 90 Minuten auf ein Tor, vergeben Chance um Chance, aber wenn man die Dinger so fahrlässig liegen lässt, passiert das meistens, dass man bestraft wird. Sehr bitter, aber wir müssen das aufarbeiten und weiter dran bleiben“, so Petra Linder.