Viel zu jubeln – wie hier beim 6:1-Erfolg über den VfR Aalen – hatten die Kicker des FC 08 Homburg in den vergangenen Wochen nicht.Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Regionalliga: Fünf Spiele ohne Sieg

(umu). Zu den Top-Mannschaften der Regionalliga Südwest zählen die Kicker des FC 08 Homburg – eigentlich. Vor der Corona-Auszeit mischten die Saarländer, die von Mitte der 80er- bis Mitte der 90er-Jahre zur Stammbesetzung der 1. und 2. Fußball-Bundesliga zählten, wie erwartet vorne mit.

Bis in den Oktober hinein punktete der FC fleißig, schoss dabei etwa den VfR Aalen mit 6:1 vom Platz. Doch seit der Spielbetrieb im Dezember wieder aufgenommen wurde, ist die Ausbeute der Mannschaft von Trainer Matthias Mink recht mau. Eine 0:1-Heimniederlage gegen den Bahlinger SC und drei Unentschieden sprangen für Homburg seit Dezember heraus – ein 1:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach, ein 2:2 beim FC Bayern Alzenau und am vergangenen Dienstag schließlich ein 0:0 bei der TSG Hoffenheim II.

"Aufgrund der hochkarätigeren Tormöglichkeiten wäre ein knapper Sieg für uns auch in Ordnung gewesen, aber es fehlte das Glücksmoment, um einmal eine dieser guten Chancen erfolgreich abzuschließen", haderte Mink am Dienstag nach der Partie im Dietmar-Hopp-Stadion, in dem sein Team spielerisch durchaus zu überzeugen gewusst hatte. Dennoch tritt seine Mannschaft im Tableau mit 26 Punkten aus 16 Spielen seit Wochen als Achter auf der Stelle. Doch vielleicht sorgt ein Neuzugang für den erhofften Aufschwung. Am Mittwoch gaben die Saarländer die Verpflichtung von Offensivspieler Thomas Gösweiner bekannt – er kam vom Liga-Konkurrenten Elversberg.

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