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Fussball FC Pfaffenweiler setzt ein Ausrufezeichen

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Impressionen aus dem ersten Saisondrittel in der Bezirksliga. Die Königsfelder hatten als aktueller Spitzenreiter viel zu jubeln. Zu den Überraschungsteams zählte bislang der FC Pfaffenweiler (hier mit Tomislav Sprem/links). Der Aufsteiger aus Rietheim (mit Stephan Groß/rechts) tat sich phasenweise noch schwer. Schon viel bewegt hat der Ex-Nullachter Tevfik Ceylan beim FC Bräunlingen. Sein Team zählt im Titelrennen zu den Mitfavoriten (Bilder im Uhrzeigersinn von oben). Foto-Combo: Roland Sigwart (3) und Gerd Kienzler Foto: Schwarzwälder Bote

Frühzeitige Winterpause in der Bezirksliga. Wir blicken zurück auf das erste Saisondrittel, das auf einem ausgezeichneten Niveau stand und viele attraktive Spiele sah. Die Teams von A bis Z.

  SV Aasen (11. Platz/11 Punkte) Trainer Axel Schweitzer sah einen mühsamen Start seiner Mannschaft. "Doch inzwischen sind wir in der Liga angekommen, was die letzten Spiele von uns vor der Pause auch mit besseren Leistungen zeigten. Drei bis vier Punkte waren es zu wenig für uns. Wir wollen mit intensiver Arbeit die Winterpause gut nutzen."

  TuS Bonndorf (4./22) Trainer Björn Schlageter notierte bei seinem Team bisher ein leistungsmäßiges Auf und Ab. "Bedingt war dies auch durch unser Verletzungspech. Die bisher 22 Punkte sind für mich okay. Die Entscheidung, die Saison erst einmal zu unterbrechen, ist für alle Teams gut. Wir müssen einfach sehen, wie es weitergeht, dann können wir auch konkret die nächste Vorbereitungsperiode planen", beschreibt es Björn Schlageter.   FC Bräunlingen (3./27) Eine klare Verbesserung strebte das Team um Spielertrainer Tevfik Ceylan im Vergleich zur Vorsaison an. Dies ist den Bräunlingern bisher gelungen. Der neue Coach freut sich: "Wir wollen aus unserem Kader, in dem viel Potenzial steckt, immer das Beste herausholen." Dabei zeichneten sich Tevfik Ceylan selbst mit 13 Toren und Dominik Emminger mit 12 Treffern besonders aus. Aus beruflichen Gründen wird allerdings Dominik Emminger in der restlichen Saison dem Titelaspiranten fehlen. Seine Rolle sollen nun mehrere im Team zukünftig ausfüllen.   DJK Donaueschingen II (14./8). DJK-Trainer Nasser Alassani wusste, dass es nach einer nicht optimal verlaufenen Vorbereitung in der Runde schwer für sein Team wird. Mit der jungen Mannschaft gab es dann auch einige Rückschläge zu verkraften. "Durch unseren negativen Start war dann auch noch das Selbstvertrauen bei den Jungs teilweise weg", blickt der Donaueschinger Coach zurück. Die Entscheidung der Unterbrechung der Runde ist für Nasser Alassani auch gerechtfertigt. "Ich sehe dies auch als positiv an. So können sich die Spieler erholen und werden hochmotiviert im neuen Jahr die Restsaison angehen."   SG Dauchingen/Weilersbach (8./17) Die für diese Saison neu zusammengestellte Spielgemeinschaft zeigte sich in den letzten sechs Partien vor der Pause erfolgreich. Trainer Jörg Holik freute sich dabei über vier Siege und ein Unentschieden. "Wir sind mit dem Abschneiden bisher zufrieden. Besonders mit der letzten englischen Woche vor der Pause, in der wir auch zwei Auswärtssiege noch holten." Der SG-Coach stellt auch heraus, "dass beide Teams gut zusammengewachsen sind. Darauf lässt sich weiter aufbauen".   SV Geisingen (5./20) Eher durchwachsen, so sah Trainer Stefan Pröhl den Rundenstart seines Teams an. "Wir benötigten eine Zeitlang, um in Schwung zu kommen. Defensiv haben wir zuletzt gut und kompakt agiert. Offensiv lief es bei uns noch besser." Herausragend sind die bisherigen zehn Treffer von Luca Arceri, der einen tollen Lauf hatte.   SV Grafenhausen (13./8) Die Hochschwarzwälder hatten nach den ersten sechs Partien nur einen Sieg auf dem Konto. Die beiden Torjäger Martin Kech (9 Tore) und Florian Haselbacher (8) sorgten dann aber dafür, dass noch ein weiterer Sieg und zwei Unentschieden auf das Habenkonto kamen. Dennoch steht das Team um Coach Nils Boll auf der Liste der Abstiegskandidaten in der weiteren Saison.   FC Hochemmingen (15./8). Mit einer schwierigen Runde für sein Team rechnete Coach Mario Maus bereits im Vorfeld der Saison. Ein großes Verletzungspech bildete ein Handicap der Hochemminger von Beginn der Saison an. "Doch mein Team hat nie aufgegeben und in jeder Partie sehr gut gekämpft. Jetzt müssen wir uns eben mit dem Kampf um den Klassenerhalt in dieser Saison auseinandersetzen. Das wird eine schwere Restsaison für uns", zeigt es Mario Maus auf.   SV Hölzlebruck (9./15) Als "richtig gut" bezeichnete Trainer Tobias Urban den Saisonstart seines Teams: drei Siege aus den ersten vier Spielen. Doch dann folgten Partien mit einigen Gegentoren, die die Hölzlebrucker ins Tabellen-Mittelfeld abrutschen ließ. So ergaben sich aus den weiteren acht Partien nur noch ein Sieg und drei Unentschieden.

  FC Königsfeld (1./28) Nach dem Vizemeistertitel der Vorsaison mischt das Team von Trainer Patrick Fossé auch in dieser Saison vorne kräftig mit, wird seiner Favoritenrolle absolut gerecht. Mit sechs Siegen in den ersten sechs Spielen legten die Königsfelder für ihren aktuellen ersten Tabellenplatz die Grundlage. "Ich sehe aber leistungsmäßig bei uns noch viel Luft nach oben. Die Mannschaft hat aber eine sehr gute Entwicklung genommen. Darauf können wir aufbauen", sagt der Königsfelder Coach.   FV Möhringen (10./11) Mit einem jungen Team ging Trainer Heinz Jäger in die Aufstiegssaison. "Noch fehlen uns in den Spielen die Stabilität und die Erfahrung. So sind die Leistungen bei uns bis jetzt noch zu schwankend gewesen. Wir sollten aber am Ende auf einem sicheren Mittelfeldplatz stehen", so der Möhringer Coach.   SV Obereschach (7/18) Das junge Team um Spielertrainer René Riegger zählte in den ersten Wochen mit drei Siegen in Folge zu den positiven Überraschungen in der Liga. Zuletzt gab es allerdings einen Durchhänger für das SVO-Team mit vier bitteren Niederlagen. Der Coach weiß, dass sein Talentschuppen noch Zeit braucht. "Unser aktueller Mittelfeldplatz ist in Ordnung. Wir wollen mehr und mehr konstanter werden."   FV Tennenbronn (6./19) Mit dem neuen Trainer Sebastian von Au und dessen höherklassiger Erfahrung im württembergischen Fußball sowie vielen jungen Spielern aus der eigenen Nachwuchsarbeit ging der FV Tennenbronn in die Runde und überwintert nun auf einem stabilen sechsten Platz. "Am Anfang der Runde hatten wir noch kleine Startschwierigkeiten. Dann wurde es immer besser und die Mannschaft entwickelt sich weiter", lobt Sebastian von Au.   FC Pfaffenweiler (2./28) Punktgleich mit Königsfeld verbringt das Pfaffenweiler Team die Winterpause an der Tabellenspitze und setzt damit ein Ausrufezeichen. Trainer Patrick Anders freut sich: "Wir haben bisher eine gute Abwehrleistung in den Spielen gezeigt. Unsere Erwartungen wurden bislang mehr als erfüllt. Wir wollen weiter oben dran bleiben."   SV Rietheim (16./8) Der Aufsteiger ist nach dem ersten Saisondrittel alles andere als wunschlos glücklich. "Wir haben zu viele Gegentore bislang kassiert. Am Defensivverhalten werden wir in der Winterpause auch intensiv arbeiten. Es war unterm Strich bislang für uns mehr machbar", unterstreicht es Rietheims Trainer Markus Knackmuß. Er findet den sportlichen Lockdown momentan "in Ordnung. Doch das Kleingruppen-Training hätte man auf jeden Fall auch weiter erlauben können". Der Coach zeigt sich in Sachen Klassenerhalt sehr zuversichtlich.   SG Riedböhringen/Fütze (17./7) Noch viel Luft nach oben sieht Trainer Markus Röthenbacher bei der SG Riedböhringen im kommenden Frühjahr. Nach sechs Spieltagen übernahm er die Arbeit von Christoph Raithel. "Wir sind Letzter mit nur sieben Punkten. Das sagt schon einiges aus. Wir haben in der Winterpause einiges aufzuarbeiten. So muss sich zum Beispiel unser Defensiverhalten ändern. Positiv ist, dass die Jungs gewillt sind, Gas zu geben", stellt Markus Röthenbacher klar. Offensiv ist das Team stets für zwei bis drei Tore in einem Spiel gut. So traf Philipp Gleichauf auch schon zehn Mal ins Netz. "Die Entscheidung, dass der Amateurfußball nun aussetzt, ist klar zu akzeptieren. Wir müssen das Beste daraus machen", sagt der SG-Coach.   DJK Villingen (12./10) Nicht zufrieden zeigt sich Trainer Adrian Schade mit dem Ist-Stand seines Teams nach zehn Spieltagen. "Allerdings habe ich vor der Runde gesagt, dass unser junges Team hier und da auch noch Lehrgeld in dieser Saison zahlen muss." Mit drei Niederlagen in Folge waren die Villinger gestartet. In der nächsten Phase ab September gelangen der DJK-Mannschaft zwei Siege und vier Unentschieden. Was Adrian Schade besonders freute, war der Aspekt, dass sein Team bei Rückständen stets eine gute Moral zeigte. Auch der Villinger Trainer macht sich in der Corona-Pause viele Gedanken: "Es ist für alle Menschen eine sehr schwierige Situation derzeit. Es ist zu hoffen, dass es mit einem normalen Leben – auch im Sport – im Frühjahr weitergeht."

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