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Fußball FC Alemannia: Anfangs auf "Rütteli­acker" gekickt

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Eine der ersten Mannschaften auf dem Rütteli-Acker. Foto: Günter

Unterkirnach - Der FC Alemannia bereitet sich auf sein 100-jähriges Bestehen im kommenden Jahr vor. Vom 25. bis 28. Juni wird gefeiert – und dann will keiner der Verantwortlichen mehr etwas von Corona hören.

"Ich bin positiv eingestellt und hoffe doch sehr, dass das Jubiläumsfest nicht dem Virus zum Opfer fällt", erklärt Vorsitzender Martin Kuberczyk.

Das große Gerüst des viertägigen Jubiläums steht, auch der Jubiläums-Top-Act, die Party-Band "Radspitz" ist gebucht, am Samstag, 26. Juni, wird sie das Zelt rocken. Mit ihrem Song "Wenn der Isländer ruft" haben sie sogar die Herzen der Fußballfans in Island im Sturm erobert. Der Kartenvorverkauf startet wahrscheinlich Ende Oktober, das werde noch in der Mitgliederversammlung besprochen, so der Vorsitzende. Dann wird wohl auch die Entscheidung fallen, ob der FC einen närrischen Sportlerball auf die Beine stellt.

Das große Fest beginnt am Freitag, 25. Juni, mit der Elfmetercup-Party, DJs sind angefragt. Wer am Sonntag und am Montag für den richtigen Sound sorgt, steht noch nicht fest, denn es gibt noch viel zu organisieren, weiß der Vorsitzende. Aber dafür hat er auch seine Fest-Gremien, die alles im Griff haben.

100 Jahre FC Alemannia, das ist schon eine gewichtige Zahl, umso beeindruckender, dass der FC auch heute noch gut dasteht. Nach dem Ersten Weltkrieg brauchte die Jugend neue Ideale und fand sie vor allem im Fußball, der nach und nach auch in die Schwarzwaldgemeinden einzog, sehr zum Unmut vieler älterer Bürger.

Und was taten die Jugendlichen an jedem Sonntag Vormittag? Sie versteckten ihr Sportzeug im Wald, um keinen Ärger mit dem Vater zu bekommen, wenn sie mittags verschwanden.

Wie alles begann

Nikodemus Ketterer hatte ein Gelände auf dem "Rütteli­acker" oberhalb des Ackerlochs kostenlos zur Verfügung gestellt, als eine kleine Schar von Sportlern am 3. Juli 1921 im "Rößle" die Gründungsversammlung abhielt. Zum Vorsitzenden wurde Walter Rosenfelder gewählt, sein Stellvertreter wurde Wilhelm Weißer, Schriftführer war Oskar Neugart und Kassierer ebenfalls Wilhelm Weißer. In der ersten Vereinssatzung war nachzulesen, dass der Verein die Anerkennung und Wertschätzung des Sports zu erzielen hat, die Pflege von Kameradschaft war ein weiteres Ziel. Das erste Wettspiel gegen Vöhrenbach brachte 41,25 Mark Einnahmen. Das Spielergebnis wurde allerdings nicht festgehalten. Es muss jedoch nicht so erfolgreich gewesen sein, denn ein Wiederholungsspiel erzielte nur noch 20,15 Mark an Einnahmen.

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