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Fußball FC 08 Villingen holt sich den SBFV-Pokal

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Grenzenlose Freude bei der Pokalübergabe. Foto: Marc Eich

Der Cup ist wieder dort, wo er hingehört. So sehen es zumindest Spieler, Trainer und Funktionäre des FC 08. Villingen schlug am Samstag im Finale in Pfullendorf den 1. FC Rielasingen-Arlen verdient mit 3:1. Es war der neunte Pokalerfolg des südbadischen Rekordcupsiegers.

Vierte Minute der Nachspielzeit in der Geberit-Arena. Damian Kaminski klatscht seine Mitspieler ab, bedankt sich bei den rund 800 mitgereisten Fans des FC 08. Mario Ketterer lacht, umarmt den Doppeltorschützen und Matchwinner. Ein, zwei Ballkontakte hat der eingewechselte geschäftsführende Vorsitzende noch, dann ist um 18.06 Uhr der 3:1-Erfolg der Villinger gegen den Verbandsliga-Spitzenreiter perfekt.

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Der Rest ist Jubel. Hier eine Humba mit viel Täterää mit den begeisterten Anhängern, da eine Bier- oder Eiswasserdusche. Nicht zu vergessen – die feierliche Pokal-Übergabe unter Konfettiregen. Golden glänzend die Papierschnitzel, aus feinstem Glas der SBFV-Cup. Endlich darf Benedikt Haibt – erstmals als Spielführer – um 18.26 Uhr das Objekt der Begierde in die Höhe stemmen.

Und dies zurecht. Villingen war einfach die bessere Mannschaft. In Sachen Tempo, Taktik, Spielaufbau, Qualität der Einzelspieler, Technik oder auch Zweikampfverhalten – die Nullachter wiesen am Samstag dem Verbandsligisten die Grenzen auf. "Wir haben uns auch vom vermeidbaren 1:1-Ausgleich nicht beindrucken lassen, haben weiter nach vorne gespielt", nennt Mittelfeldabräumer Daniel Wehrle später einen weiteren Grund für den Sieg. Villingen war einfach immer aktiv, während Rielasingen – außer Standards – wenig in der Offensive einfiel.

So war es nicht überraschend, dass der Verbandsligist die verdiente 1:0-Führung der Nullachter durch Haibt (35.) – Damian Kaminski und Tobias Weißhaar hatten stark vorbereitet – nach einem Freistoß (40.) egalisierte. "Diesen hätten wir vermeiden können", meint nach dem Abpfiff Stürmer Umut Sönmez. Einen Freistoß des Ex-Nullachters Nedzad Plavci köpfte Thomas Kunz unhaltbar ein. Der Oberligist hatte zwar die erste Hälfte bestimmt, doch echte Torchancen waren Mangelware. Nur aufgrund des starken Umschaltspiels der beiden Kontrahenten keinen Fehler machen, dies war das Motto auf beiden Seiten.

Es folgte eine zweite Hälfte, in der die 3085 Zuschauer eine weitere Leistungssteigerung der Villinger sahen. Der Favorit erhöhte noch einmal die Schlagzahl, ließ Ball und Gegner laufen. Rielasingen reagierte nur – und hätte dennoch nach guten Villinger Chancen von Haibt (47.), Kaminski (55.) oder Kamran Yahyaijan (59.) mit 2:1 in Führung gehen können. Doch 08-Torwart Christian Mendes wehrte nach einem Plavci-Freistoß den Kopfball von Torjäger Silvio Battaglia in Weltklasse-Manier ab.

Dies sollte die letzte Gelegenheit der Rielasinger bleiben. Stattdessen folgten die Minuten des Damian Kaminski. Erst stand er nach einem von Goalie Dennis Klose zu kurz abgewehrten Sönmez-Schuss perfekt, netzte ohne Probleme zur überfälligen 2:1-Führung ein (68.). In der 86. Minute schnappte sich der 28-Jährige den Ball nahe der Eckfahne, umkurvte mit viel Dynamik zwei Rielasinger und passte hart in die Mitte. Der erneut unglücklich aussehende Klose schob sich den Ball selbst in die Maschen.

Wenig später holt sich Damian Kaminski den verdienten Applaus von den Fans ab. Mario Ketterer kommt. Der Rest ist Party. Natürlich feiern auch Manuel Stark, Stjepan Geng und Torwart Marcel Bender eifrig mit, die im jüngsten Oberliga-Spiel gegen Ilshofen noch in der Startelf gestanden hatten. "Wir sind eben ein echtes Team", betont Kapitän Haibt.

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