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Fußball FC Villingen fehlt die Durchschlagskraft

Von
Foto: Marc Eich

SSV Reutlingen – FC 08 Villingen 3:0 (2:0). Der FC Villingen kassierte mit dem 0:3 beim SSV Reutlingen im zweiten Oberliga-Punktspiel die zweite Niederlage. Somit finden sich die Nullachter auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

Wollen sie nicht längerfristig im Keller hängenbleiben, ist dringend eine Leistungssteigerung notwendig – zumal am kommenden Wochenende beim ersten Heimspiel der Runde die schwere Aufgabe gegen Regionalliga-Absteiger VfB Stuttgart II auf dem Programm steht.

Für die Partie an der Reutlinger Kreuzeiche hatte Coach Jago Maric im Vergleich mit der DFB-Pokalpartie gegen Fortuna Düsseldorf eine Veränderung in der Startelf vorgenommen. Für Valentin Vochatzer spielte zunächst Mauro Chiurazzi nach dem Ablauf seiner Rotsperre in der Viererkette.

In der Offensive bemüht

Die Villinger wirkten von Beginn an im Vergleich zum SSV in der Offensive bemühter. Sie fanden aber selten einmal eine Lücke im dichten Defensivverbund der Reutlinger. In der siebten Minute wurde nach einer Kombination über Kamran Yahyaijan und Volkan Bak ein Schuss von Damian Kaminski zur Ecke abgeblockt. Sieben Minuten später erlief auf der anderen Seite Raphael Schneider einen zu kurzen Wehrle-Rückpass. Allein vor 08-Keeper Andrea Hoxha zögerte er zu lange. Seinen Rückpass setzte Willie Sauerborn über das leere 08-Tor. Besser machte es Sauerborn in der 19. Minute. Da köpfte er nach einem Wöhrle-Freistoß – von der Villinger Deckung sträflich allein gelassen – zum überraschenden Reutlinger 1:0 ein, wobei Keeper Andrea Hoxha die Hände noch am Ball hatte.

Die Nullachter versuchten zu reagieren. Es blieb aber bei einem Bak-Schuss (25.), der im letzten Moment zur Ecke geklärt wurde. Zu häufig fehlten bei den Nullachtern die zündenden Ideen aus dem Mittelfeld heraus, zu oft kamen die Pässe in die Spitze nicht an. Dennoch hätte es vor der Pause zum Ausgleich reichen können. Nach einer scharfen Ukoh-Flanke köpfte Tobias Weißhaar (40.) hauchdünn vorbei.

Dies rächte sich. Als die Villinger Abwehr den früh eingewechselten Armin Zukic nicht energisch genug gestört hatte, sauste dessen strammer Schuss in der 44. Minute zum 2:0 ins Netz.

Kurzzeitig läuft es besser

Maric reagierte in der Pause. Anstelle von Steven Ukoh kam Gianluca Serpa. Dieser spielte auf der linken Abwehrseite, dafür ging Tevfik Ceylan weiter nach vorne. Kurzzeitig lief es bei den Nullachtern etwas besser. Doch bis auf einen Weißhaar-Heber (50.) sprangen zu wenige zwingende Aktionen heraus. Deshalb versuchte Maric mit der Einwechslung von Flamur Berisha die Offensive weiter zu beleben. Angesichts der gelockerten 08-Deckung besaß Reutlingen jetzt Platz zum Kontern. Schneider wurde in der 61. Minute im letzten Moment von Chiurazzi gestört. Vier Minuten später schoss Felix Heim aus 15 Metern völlig freistehend über die Querlatte.

Vielleicht hätte es für die Nullachter zumindest noch zu einem Punktgewinn gereicht, wenn in der 76. Minute Keven Feger nach Bak-Zuspiel nicht nur die Latte getroffen hätte. Weitere Möglichkeiten ergaben sich in der Schlussphase für die wenig durchschlagskräftigen Villinger aber nicht mehr. Stattdessen zirkelte in der 85. Minute Wöhrle einen Freistoß von der Strafraumgrenze sehenswert über die Mauer hinweg zum alles entscheidenden 3:0-Endstand in den Winkel.

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