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Fußball FC 08 Villingen: "Brutal intensives Jahr"

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Der FC Villingen wird am 10. oder 11. Januar in die Vorbereitung einsteigen. Foto: Marc Eich

Oberligist FC 08 Villingen überwintert mit 32 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Wir sprachen mit Coach Jago Maric aber nicht nur über die laufende Runde, sondern auch über die mittelfristige Zukunft der Nullachter – inklusive dem Regionalliga-Traum.

Wie sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Wenn wir gegen Backnang gewonnen hätten, wäre ich sehr zufrieden gewesen. Wo wir jetzt in der Tabelle stehen, dies hätte ich zu Anfang der Saison aber sofort unterschrieben. Mit fünf Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze sieht es gut aus. Die Jungs haben alles probiert. Wir versuchen, oben dranzubleiben. Wir haben auch keinen Druck, müssen nicht aufsteigen. Unser Plan ist jetzt, in der Winterpause zwei, drei Spieler – und in der Sommerpause weitere zwei, drei Spieler – zu holen.

Was sagen Sie zu den Leistungen in den letzten Spielen vor der Winterpause?

In den vergangenen Wochen fehlte etwas die Frische. Es war aber auch ein brutal intensives Jahr mit dem Pokalfinale und den Aufstiegsspielen. Drei Wochen nach der Relegation mussten wir im Sommer bereits in die Vorbereitung starten. Dies merkte man dann zum Beispiel schon einem Spieler wie Bene Haibt an, der ganz viel auf dem Platz stand. Deshalb kommt die Pause nun zum richtigen Zeitpunkt.

Hätten Sie sich im Sommer weitere Neuverpflichtungen und einen größeren Kader gewünscht?

Es ist richtig, dass wir einen zu dünnen Kader haben. Im Sommer waren aber einfach nicht die finanziellen Mittel vorhanden. Zudem hatten wir in der wichtigen Phase mit Gaetano Cristilli, Alexander Thumer und Mario Ketterer gleich drei verschiedene Sportliche Leiter mit unterschiedlichen Vorstellungen. Die Abgänge konnten wir nicht eins zu eins ersetzen. Wir haben dann gesagt, dass wir es so probieren. Uns fehlten allerdings Spieler wie Nedzad Plavci und Cristian Gilés, die ein Spiel allein entscheiden können. Dann hatten wir Tevfik Ceylan nicht mehr, Tobias Weißhaar war vier Wochen lang verletzt. Hinzu kam noch der Ausfall von Stjepan Geng. Ich will aber auch die jungen Spieler nicht schlecht machen. Sie brauchen einfach noch Zeit. Allerdings müssen wir uns im Trainerteam auch hinterfragen, ob wir alles richtig gemacht haben.

Was Sind Ihre Erkenntnisse nach der halben Saison?

Es hat sich gezeigt, dass es – so wie wir es gemacht haben – auf Dauer nicht geht. Wir brauchen mehr Qualität im Vergleich mit den anderen Mannschaften, die vorne in der Tabelle sind. Von den Stuttgarter Kickers will ich gar nicht reden, das sind Vollprofis. Aber man muss nur schauen, was bei Reutlingen auf der Bank sitzt. Wir müssen uns gezielt verstärken. Da bin ich zuversichtlich, dass dies uns gelingt. Der Verein ist jedenfalls auf einem guten Weg.

Wie schnell soll es in die Regionalliga gehen?

Man kann Erfolg nicht planen, aber in den nächsten drei Jahren will der Verein in die Regionalliga. Reutlingen will dies aber auch schon lange, ebenso Nöttingen und Bissingen. Das Wichtigste ist, dass man einen Plan hat, wie das Ziel zu erreichen ist.

Was stimmt Sie für die Zukunft des FC 08 Villingen zuversichtlich?

Der Verein ist diese Saison finanziell schon gerettet. Es sind vier, fünf Sponsoren dazugekommen, über welche die Spieler auch einen Job bekommen haben und sich hier etwas aufbauen können. Ich weiß zwar nicht, wie es finanziell aussieht, aber ein gewisser Spielraum ist vorhanden. Im Stadion und im Umfeld tut sich viel. Hier bewegt vor allem Armin Distel, unser neues Vorstandsmitglied, sehr viel. Und die Zusammenarbeit mit Arasch Yahyaijan und Mario Ketterer ist hervorragend. Ich schätze beide seit Jahren sehr.

Was trauen Sie dem FC 08 noch zu?

Dies hängt davon ab, welche Spieler wir noch verpflichten können. Es kommt aber Tevfik Ceylan wieder dazu – und mit Mustapha Saheed auch ein guter Innenverteidiger. Er ist ruhig am Ball und beidfüßig. Er ist ein guter Junge, der zu uns passt. Bei Stjepan Geng hoffe ich, dass er fit und stärker zurückkommt. Wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, damit wir nicht um die "goldene Ananas" spielen. Wir benötigen aber zwei bis drei gute Neue, um auf dem Niveau der ersten sechs Teams mitspielen zu können. Ich bin mit der Mannschaft aber nicht unzufrieden.

Wie werden Sie Weihnachten verbringen?

Ich fahre mit meiner Familie am 23. Dezember für zweieinhalb Wochen in meine Heimat Kroatien. Es war auch für mich ein extrem anstrengendes Jahr. Ich hatte auch keinen Sommerurlaub. Jetzt will ich einfach meinen Akku wieder aufladen, ehe es mit der Vorbereitung wieder losgeht.  Fragen von Michael Eich 

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