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Fußball FC 07 Albstadt sagt Servus und will wieder kommen

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Marc Bitzer bestreitet gegen Tübingen sein letztes Spiel im Albstädter Dress. Er wechselt zum TSV Heimerdingen. Verlassen wird den FC auch Pietro Fiorenza (im Hintergrund). Foto: Kara

FC 07 Albstadt – TSG Tübingen (Samstag, 15.30 Uhr). "Time to say Goodbye" – mit einem Derby gegen die TSG Tübingen verabschieden sich die Kicker des FC 07 Albstadt aus der Verbandsliga.

Abschied nehmen heißt es auch für einige Albstädter Spieler. Verlassen werden den Verein Marco Sumser (Spielertrainer SV Wachendorf), Philipp Rumpel (VfR Sulz), sowie Marc Bitzer, der zum TSV Heimerdingen wechsel, da beruflich in Ludwigsburg lebt, und Torjäger Pietro fiorenza, den es zum A-Ligisten FC Onstmettingen zieht.

Seit vergangenen Sonntag ist es amtlich: Nach acht Jahren im württembergischen Oberhaus müssen die Nullsiebener den bitteren Gang in die Landesliga antreten. Deshalb verzichteten die FC-Verantwortlichen auf eine Neuansetzung des letzten Auswärtsspiels beim 1. FC Heiningen. Dieses war am Samstag abgesagt worden, nach dem ein Albstädter Fan kollabiert war und reanimiert werden musste.

"An Fußball war dann nicht mehr zu denken. In so einer Situation rückt das Sportliche in den Hintergrund. Wir haben uns dann mit Heiningen und dem Schiedsrichter geeinigt, dieses Spiel nicht anzupfeifen. Alle Parteien hatten Verständnis für dieses Handeln", sagte Albstadts sportlicher Leiter Rolf Niggel. Und nach dem die Ergebnisse des Wochenendes alle gegen einen Albstädter Klassenerhalt sprachen, entschlossen sich die FC-Verantwortlichen auf das für Mittwoch terminierte Nachholspiel zu verzichten. " Für ein wertloses ›Freundschaftsspiel‹ fahren wir nicht nach Heiningen", so Niggel.

So kommt es nun am Samstag zum letzten VerbandsligaAuftritt der Nullsiebener gegen Tübingen. Aktuell belegt die TSG einen Spieltag vor Rundenende mit Tabellenplatz zehn zwar einen guten Mittelfeldrang, trotzdem, mit 36 Punkten ist der Klassenerhalt für die Frick-Elf noch nicht ganz in trockenen Tüchern. Mindestens einen Punkt benötigt am Samstag die TSG noch um das Abrutschen auf Abstiegsrelegationplatz zwölf sicher zu vermeiden.

Damit kommt auf Gastgeber Albstadt eine knackige Aufgabe zu. Dabei ist vor allem die Defensivabteilung gefordert; denn mit Lars Lack und Willie Sauerborn verfügt Tübingens Trainer Michael Frick über ein brandgefährliches Torjäger-Duo.

Aber trotz des Abstieges wollen sich die Albstädter Kicker noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. FC-Trainer Alexander Eberhart geht zwar optimistisch in diese letzte Partie, warnt aber vor dem kommenden Gegner: „ Tübingen hat zwar vor allem in der Offensive eine riesige Qualität mit vielen schnellen Spielern in ihren Reihen, aber defensiv sind sie nicht unverwundbar. Daher müssen wir am Samstag in der Abwehr gut stehen, und wieder deutlich effektiver in unserer Chancenauswertung werden. Wir wollen nochmal alles raushauen, um mit einem versöhnlichen Auftritt die Runde abschließen."

Personell bleibt die Lage angespannt. "Akin Aktepe kehrt nach seiner Erkrankung ins Team zurück. Auch Sebastian Schetter ist wieder im Kader. Fabian Letsch ist privat verhindert und steht nicht zur Verfügung. Neben dem rotgesperrten Nicolas Gil Rodriguez, werden die langzeitverletzten Björn Koch, Andreas Hotz und Marcello Anicito sowie Pietro Fiorenza nicht mehr zum Einsatz kommen", sagt Eberhart.

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