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Fußball "Es ist wie eine kleine Europameisterschaft"

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In Ergenzingen freut man sich jedes Jahr aufs Neue, wenn die Stuttgarter kommen und Schwung ins Turnier bringen. Foto: Fritsch

Bereits zum 48. Mal trägt der TuS Ergenzingen sein U 17-Jugendturnier aus. Dabei hält einmal mehr internationales Flair Einzug, wieder stoßen neue Mannschaften hinzu – ­ und die Verantwortlichen sind bestens vorbereitet.

Zu diesem Schluss konnte man auf jeden Fall nach der jüngsten Pressekonferenz am Mittwochabend kommen. Die Vorstandsmitglieder Rainer Sabitzer, Frank Möllenbeck und Rainer Brändle sowie Turnierorganisator Jürgen Schäfer scharren jedenfalls schon mit den Hufen. "Bislang haben 35 Länder an diesem Turnier teilgenommen. Wir hatten Vereine dabei, die Champions League-, Europapokal-Sieger, Meister oder Pokalsieger sind, darunter Nationalspieler, die früher als Spieler oder Trainer bei unserem Turnier waren", zählte Schäfer auf und ergänzte: "Dieses Jahr ist es für uns mit acht Mannschaften aus fünf Ländern wie eine kleine Europameisterschaft."

Schaut Nico Willig vorbei?

Den Vergleich stellte Schäfer nicht ohne Grund an. Aktuell läuft nämlich die U 17-Europameisterschaft in Irland – mit Teilnehmern, die auch beim Turnier an der Breitwiese vertreten sein werden, etwa aus Deutschland, Spanien und Österreich. Vor allem freue man sich darauf, "mit Feyenoord Rotterdam und CF Valencia starke Teilnehmer aus dem Land des amtierenden Europameisters Niederlande und des Rekord-Europameisters Spanien begrüßen zu dürfen". Beide Mannschaften sind das erste Mal mit von der Partie.

Treffen werden sie dabei einmal mehr auf den Lokalmatador VfB Stuttgart, den deutschen Junioren-Rekordmeister der A- und B-Jugend und Rekordgewinner beim Turnier in Ergenzingen mit sechs Turniersiegen. Den letzten Titel holten sie im Jahr 2007 mit Daniel Didavi und Julian Schieber gegen Aston Villa. Trainiert wird das Team aktuell von Murat Isik, ein Nachfolger von Nico Willig. Und Willig, der lange Zeit in Balingen als Spieler wie auch Trainer aktiv war und auch mal in Ergenzingen spielte, sicherte eine Stippvisite zu – so es dann sein Job zulässt, denn Willig muss als Trainer des VfB Stuttgart auch noch die Relegationsspiele um den Bundesligaklassenerhalt bestreiten. "Es wäre schön wenn er kommt. Der VfB ist hier in der Region das Aushängeschild und damit sehr wichtig für uns", betonte Schäfer.

Als "sympathisch Gäste und Dauerbrenner des Turniers" bezeichnete Schäfer den FSV Mainz 05, der aufschlagen wird. Vier der letzten sechs Trainer stammen aus dem eigenen Verein, die bereits beim Turnier waren: Klopp, Tuchel, Schmidt und Schwarz. Froh ist man überdies, dass der SC Freiburg beim Turnier vertreten sein wird. "Der SC Freiburg macht in der Aus- und Weiterbildung von Spielern überragende Arbeit und erzielt mit den verfügbaren Mitteln sensationelle Ergebnisse", sagte Schäfer. Starke Spieler aus dem eigenen Nachwuchs haben es nach ganz oben geschafft: Matthias Ginter, Oliver Baumann, Ömer Toprak oder Maximilian Philipp. Freiburg hat sehr gute Chancen, nächstes Jahr wieder in der Junioren-Bundesliga zu spielen.

Titelverteidiger kommt

Nicht fehlen an der Breitwiese darf natürlich Red Bull Salzburg, der Titelverteidiger hat bereits dreimal das Turnier gewonnen, kam bei sechs Teilnahmen sechsmal ins im Halbfinale und hat 2017 die Uefa Youth-League gewonnen, sich erstmals direkt für die Champions League qualifiziert.

An der Tradition festhalten werden die Ergenzinger auch mit der Teilnahme eines Schweizer Vereins, dem Grasshopper Club Zürich, der bekannt ist für seine sehr gute Nachwuchsarbeit. "Nach dem Abstieg der Herrenmannschaft wird der Verein wahrscheinlich noch verstärkt auf die Jugend setzen", mutmaßte Schäfer.

Einen "neuen Anstrich" erhält das Turnier mit dem Kommen von Feyenoord Rotterdam. Die Niederländer sind für ihre erfolgreiche Nachwuchsarbeit bekannt, erhielten sie doch fünfmal in Folge den Rinus Michels- Award für die beste Jugendakademie in ihrem Land. Aktuell stehen gleich zwölf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Kader der Ersten Mannschaft, unter anderem Tonny Vilhena.

Spanien oben auf der Liste

Teilnehmen wird einmal mehr auch ein spanischer Klub. Schäfer: "Für uns steht Spanien immer ganz oben auf der Liste. Umso mehr freuen wir uns, dass dieses Mal CF Valencia mitmischen wird."

Mit Valencia kommt ein absoluter Topklub ins Gäu, gehört mit FC Barcelona, Real Madrid und Atletico Madrid zu den besten vier Klubs Spaniens und besticht ebenfalls durch eine überragende Nachwuchsarbeit: Spieler wie Fernando Gómez Colomer, Raúl Albiol, Jordi Alba, David Silva, Juan Bernat, Isco stammen allesamt aus der eigenen Akademie, Valencia hat den jüngsten Kader der Primera Division. Drei Spieler sind aktuell bei der U 17-EM in Irland dabei.

Komplettiert wird das Turnier natürlich durch den Ausrichter TuS Ergenzingen. "Auch wenn wir mit der A-Jugend-Mannschaft antreten, sind wir natürlich krasser Außenseiter", sagte Schäfer. Gleichwohl möchte man ähnlich wie im letzten Jahr mit den namhaften Gegnern mithalten. Seinerzeit bot das Team den namhaften Mannschaften lange Zeit gut Paroli – und verpasste den Halbfinaleinzug nur knapp.

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